Vulkane, Kühe und Kaffee

Die erste Woche auf der Hazienda „La Beatriz“ ist nun vorüber. Die Gastfreundschaft von Bernardo nimmt kein Ende und wir fragen uns womit wir das eigentlich verdient haben.

Auf dem Grundstück der Hazienda befinden sich zwei Molkereien mit jeweils ca. 170 und ca. 130 Kühen. Außerdem ein Stall mit der Nachzucht und den tragenden Kühen. Hier befindet sich auch das sehr alte Wohnhaus (über 130 Jahre) – wunderschön, vor allem die Holzböden.
Es sind mindesten 20 Arbeiter auf der Farm beschäftigt. Das sind viele Namen :-). Die meisten Angestellten wohnen auf dem Grundstück oder im nahe gelegenen Dorf “ La Pastora“. Im Tal gibt es außer Milchvieh noch einige Kaffeeplantagen und andere kleine Dörfer.

Das alte Bauernhaus. Hier wohnen wir ganz alleine.

Das alte Bauernhaus. Hier wohnen wir ganz alleine.

Die Küche, auch mit schönem Holzboden.

Die Küche, auch mit schönem Holzboden.

Blick auf die Hazienda...

Der Blick auf die Hazienda, mit einem Stall rechts im Bild.

https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zDkCEpd2PCHY.kMEFwgocEVH4

Ein normaler Arbeitstag von Gabriel und Giovanni fängt morgens um 4 Uhr an. Unter der Woche stehen auch wir um 4 Uhr auf und helfen Ausmisten und Füttern. Dazu müssen die Kälber nach und nach von den verschiedenen Weiden in den Stall getrieben werden. Außerdem werden hier auch ca. 12 Kühe gemolken, um die Milch an die Kälber zu verfüttert.

Im Kälberstall...

Im Stall…

Die Kälber warten schon.

…die Kälber warten schon.

Nach einer Mittagspause gehen wir dann um 13.00 Uhr zu einer der beiden Molkereien und helfen melken. Das dauert bis ca. 17:00 Uhr. Hier arbeitet eine Familie mit 4 Kindern und Alle helfen mit. Das zweite Mal wird in der Nacht gemolken, von 1.00 Uhr bis 5:00 Uhr! Darum wohnt die Familie auch direkt neben der Molkerei. Nächste Woche wollten wir auch in der Nacht einmal dabei sein.

Am Anfang wurden wir von den anderen Arbeitern noch skeptisch beäugt, da hier noch nie Europäer gearbeitet haben. Mittlerweile haben sie sich aber an uns gewöhnt und es klappt auch immer besser mit den Unterhaltungen. Bilder haben wir noch nicht viele gemacht, die kommen dann im nächsten Beitrag.

Am Wochenende haben wir frei. Gestern sind wir auf den Vulkan Turrialba gewandert, konnten allerdings nicht bis ganz oben gehen, da der Vulkan zur Zeit giftige Dämpfe ausspuckt, weshalb der Nationalpark geschlossen ist. Auf dem Heimweg sind wir getrampt, um dem täglichen Regen zu entkommen.

Wilde Pferde sind keine Seltenheit.

„Wilde“ Pferde sind keine Seltenheit.

Der aktive Vulkan Turrialba...

Der aktive Vulkan Turrialba…

... mit giftigen Dämpfen.

… mit giftigen Dämpfen.

Auch der Farn ist hier etwas größer.

Auch der Farn ist hier etwas größer.

Am Abend haben wir mit Leslie und Luis (zwei Angestellten) das Nachtleben von Turrialba erkundet. Alles auf Spanisch, denn die meisten können nur sehr wenig Englisch. Ein toller Abend.

Wir freuen uns auf viele weitere Ausflüge und werden sicher noch 3 Wochen hier verbringen…

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7 Gedanken zu „Vulkane, Kühe und Kaffee

  1. DAS IST JA DER WAHNSINN!!!!!!!!!!!

    Also zum einen DANKE für die wunderschönen Bilder und zum anderen WOW, ihr habt echt ein Glück!! Wie habt ihr von der Hazienda erfahren, wenn ihr die ersten Europäer seid, die dort arbeiten?? Marjelli aus Columbien hat sich übrigens noch nicht gemeldet, aber ich kann Eli noch mal anschreiben, dass sie mir die Mailadresse noch mal gibt…

    Weitehhin eine wunderschöne Zeit :-))))

    Ach und kann ich hier auch Bilder hochladen??? Oder soll ich sie euch per Mail schicken?? Web.de hat ja immer nur wenig Speicherplatz…

    • Wir haben Bernardo über einen Freund von Harrys Papa in Wien kennengelernt, als er in Österreich zu Besuch war.
      Ob du in einem Kommentar auch Bilder hochladen kannst weiß ich nicht, aber du kannst sie mir glaube ich über WEB.de Fotoalbum freigeben.

  2. Hallo Ihr Lieben!
    Was uns interessieren würde: “ Habt Ihr eine Melkmaschine? oder melkt Ihr per Hand?
    Liebe Grüße von Oma Inge und Opa Philipp

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