Durch den City-Dschungel im Land der Tigerente

Letzten Freitag sollte Marcelino die 10 ältesten Hühner zum schlachten raussuchen. Beim Ausnehmen mussten wir aber sehen, dass die Hühner noch viele Eier in sich trugen. Da es die Tage nach dem Schlachten nun nur noch wenige Eier der übrigen Hühner gab, sind wohl viele Falsche geschlachtet worden. 🙂
Über der neuen Feuerstelle wurde am Abend dann gleich ein Grillhähnchen gebraten. Hm… Lecker!

Die unentwickelten Eier im Huhn.

Die unentwickelten Eier im Huhn.

P1060143Auch die Arbeiten am Solartrockner haben wir gut beendet. Hier werden vorallem Kaffee und Samen getrocknet, aber auch Obst wäre möglich.

Marcelino hat uns gezeigt wie man einen „Strohhut“ selber macht, denn das hat hier in Panama große Tradition. Wir haben die jungen Triebe der „Carludovica“-Plame im Wald geschnitten, aufgespalten, dann gekocht und zum trocknen in die Sonne aufgehängt. Anschließend wurden wir in die Kunst des Hutflechtens eingeweiht.

Marcelino erklaert wie die Plamblaetter bearbeitet werden muessen.

Marcelino erklärt wie die Plamblätter bearbeitet werden müssen…

... das Flechten ist anstrengede Arbeit.

… das Flechten ist anstrengede Arbeit.

Zwei neue Tierarten die wir hier auf der Finca zu sehen bekommen haben sind der grüne Leguan und ein tödlich giftiger Skorpion. Die Skorpione verstecken sich auch gerne in Handtüchern oder Gummistiefeln.

Der Skorpion ist ca 15 cm lang.

Der Skorpion ist ca 10 cm lang.

Der leuchtend gruene Leguan...

Der Leguan leuchtet Neongrün.

Am Dienstag haben wir dann die Farm verlassen und uns mit einen Bus auf den Weg nach Panama City zum 3 tägigen Sightseeing gemacht. Bei der Anreise waren wir vorallem von der Skyline überrascht. Die Hochhäuser erinnern an New York oder andere Großstädte. Es gibt auch eine Altstadt, die jedoch nicht zu ansprechend ist. Ein paar überteuerte Touristenfallen und wenige Hotels. Für Panama City haben wir unseren ersten Gastgerber über Couchsurfing gefunden. Daher konnten wir umsonst in einer etwas außerhalb gelegenen, gemütlichen Wohngegend schlafen. Auf der täglichen Heimfahrt mit dem Bus lernten wir so Land und Leute besser kennen.
Im Vergleich zu Wien, sind die Busfahrer hier extrem freundlich und alle Meschen im Bus helfen gerne mit die richtigen Stationen zu finden.

Jeden Tag entstehen neue Hochhaeuser.

Jeden Tag entstehen neue Hochhäuser.

Ein Muss bei jedem Besuch in Panama ist klarerweise der Panama-Kanal. Am „Miraflores-Locks“ gab es einen tollen Ausblick auf die Schleusen. Ein 3D Kino erzählt die Geschichte und Hintergrundinfos. Auch der Fischmarkt war einen Besuch wert, hier essen Einheimische genauso wie Touristen.

Die Schiffe zahlen mehrere 100.000 Tausend Dollar um den Kanal passieren zu koennen!

Die Schiffe zahlen mehrere 100.000 Tausend Dollar, um den Kanal passieren zu können!

Buntes Treiben am Fischmarkt. Der Geruch ist in der Hitze extrem.

Buntes Treiben am Fischmarkt. Der Geruch ist in der Hitze extrem.

Von Panama nach Kolumbien gibt es keine richtige Straße, nur eine kleine sehr gefährliche Route, die von der Guirillia und Drogenkartellen kontrolliert wird. Selbst Einheimische benutzen diese Route nicht und raten einem als Ausländer stark davon ab. Eine andere sehr schöne Möglichkeit wäre die Überfahrt mit einem Segelboot. Das ist aber SEHR teuer und würde viel Zeit kosten. Somit haben wir uns für einen Flug entschieden…

Nach einigen Eskapaden am Flughafen und 3 Stunden Verspätung, haben wir unseren Anschlussflug verpasst. Dafür haben wir von der Airline eine Übernachtung, Adendessen und Frühstück hier im tollen Hotel bezahlt bekommen. Morgen früh werden wir dann nach Cartagena weiterreisen. Dort werden wir einen kleinen 10-tägigen Zwischenstopp einlegen, bevor wir dann am 25. zur nächsten Farm nach Ecuador aufbrechen. Grund für den Zwischenstop ist die Tatsache, dass der Flug über Kolumbien günstiger ist, als ein Direktflug nach Ecuador – und ein bisschen Strabdurlaub schadet ja nie.

Wir sind keine armen Kirschenmäuse und haben ja auch eigentlich genug gespart. Aber da bald Weihnachten ist und Familie und Freunde nun mehrfach den Wunsch geäußert haben zu spenden, möchten wir euch das natürlich nicht verwehren. Ob wir das Geld dann für einen Laptop ausgeben, wissen wir noch nicht. Hier also das Spendenkonto: 🙂

Meike Federmann und Harry Samstag
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT332011129442857904
Bank: Erste Bank Wien
Stichwort: tiger und bear auf reisen

Solange es irgendwie anders geht, wollen wir hier eigentlich nichts kaufen. Das Angebot ist einfach zu schlecht. Lieber würden wir unseren Computer zuhause repearieren lassen.

…Vielen Dank aber schon im Vorraus für eure tolle Unterstützung! Wir freuen uns immer wieder zu sehen, wie viele Leute unseren Blog verfolgen.
Bis zum nächsten Eintrag. Es wird sicher wieder viel passieren…

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3 Gedanken zu „Durch den City-Dschungel im Land der Tigerente

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