Sierra Nevada del Cocuy

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen kolonialbauten.

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen Kolonialbauten.

Wie schon Nikolaus Federmann 1536 sind wir aufgebrochen Kolumbien zu erkunden. Es ist definitiv ein Land mit zwei Gesichtern. Ca. 5% der Bevölkerung mögen der Gurilla angehören und es mag sicher Regionen geben die man auf keinen Fall bereisen sollte, aber als Touristen lernen wir Kolumbien von seiner schönsten und sichersten Seite kennen.

Da wir im Vorhinein keinen Hof zum Arbeiten fanden, hatten wir uns entschlossen nur einen kurzen Stop zu machen. Wir sind nun richtig traurig, dass wir morgen unseren Weiterflug nach Ecuador erwischen müssen, denn Kolumbien gefällt uns bis jetzt am Besten auf unserer Reise und wir wären gerne länger hier geblieben. Die Menschen sind so extrem freundlich, hilfsbereit und nett, dass man sich als Tourist richitg willkommen und geschätzt fühlt.

Das Hostel "Mama Waldy" in bester Lage.

Das Hostel „Mama Waldy“ in bester Lage.

"venga" "venga" ruft er morgends...

„venga“ „venga“ ruft er morgends…

Die erste Nacht haben wir in Cartagena in einem gemütlichen, hippen Hostel namens „Mama Waldy“ verbracht. Neben einem Hund, einer Katze und einen Papagei gab es W-Lan, Computer und Küche…

Kleine bunte Gassen, viele Restaurants, Eisdielen und Geschäftchen bilden eine wunderschöne Altstadt mit viel Flair.
Eine alte Stadtmauer lädt am Abend zum Spatziergang ein. An einen belebten Platz mit spielenden Kindern, Capoera-Gruppen, Grillständen und jeder Menge Gleichgesinnter haben wir den Tag mit einem Bier ausklingen lassen.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

...relaxen in der Haengematte am Ufer...

…relaxen in der Hängematte am Flussufer…

Am nächten Morgen ging es mit einen Bus zu unserem nächsten Ziel nach Santa Marta in den Norden. Hier wurden wir von unserem zweiten Couchsurfing Host Brian, einem ehemaligen Army Soldaten aus den USA, welcher 1 Jahr in Griesheim in Deutschland gelebt hat, willkommen. Mit Brian, seiner Freundin, ihrer Tochter und Karine (einer anderen Couchsurferin) haben wir am Dienstag einen Ausflug in das verschalfene Bergdorf „Minca“ gemacht. Mit Brians Motorrad sind wir die Serpentinen in Richtung Dschungel gefahren. Hier haben wir bei der Schweizerin Brigitte und ihrem Kolumbianischen Mann Omar gezeltet. Minca liegt am Fuße der Sierra Nevada del Cocuy, dem östlichen Teil der kolumbianischen Anden. Es ist einer der späktakulärsten Gebiergszüge Südamerikas mit schneebedeckten Bergen, brausenden Wasserfällen, eisigen Kletschern und kristallklaren Bergseen.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Wanderung durch die Berge in Minca.

In den Bergen von Minca wanderten wir durch abgelegene Dörfer.

Nach unserem Ausflug in die Berge mussten wir natürlich noch einmal an den Stand. Mit leichtem Campinggepäck sind wir zum Tayrona Nationalpark gefahren, er bedeckt rund 12000ha Land und 3000ha Meeresfläche die unter Naturschutz stehen.
Dort ist das Wasser klar, der Sand golden und schwarze Felsen schmücken die Küste. Karibik-Flair pur!

Bei einer zweistündigen Wanderung durch den Dschungel, konnten wir „Mico Titi“ Affen, „Lagartija“ Echsen und viele Vögel sehen. Dann eröffnet sich der Blick aufs Meer…

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Viele kleine Buchten und kilometerlange Stände...

Viele kleine Buchten…

...aber auch kilometerlange Stände.

… aber auch kilometerlange Stände.

Einer der Campingplätze im Nationalpark.

Campingplätze unter Palmen – bedeutet Kokosnüsse gratis!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Der berühmteste Fußballheld des Landes "Carlos el Pibe Valderrama".

Wir vor dem berühmtesten Fußballheld des Landes „Carlos el Pibe Valderrama“.

Auf dem Rückweg nach Cartagena haben wir wieder eine Nacht bei Brian in Santa Marta verbracht, denn dort hatten wir den Großteil unseres Gepäcks zwischengelagert.

Mit den anderen Couchsurfern und Brian erkundeten wir das Nachtleben von Santa Marta. In der „Carbbar“ feierten wir den Abschied mit netten Kolumbianern. Es ist ein Wahnsinn, wie viel die Kolumbianer trinken können. Hier wird Tequila flaschenweise bestellt und gerne mit Tabasco getrunken!

Im Auto haben wir noch eine gratis Nacht-Stadtrundfahrt durch Santa Marta bekommen.

Djadi aus den Niederlanden, wir, Karine, Brian und ein kolumbianischer Freund.

Djadi aus den Niederlanden, Wir, Karine aus Kanada, Brian und Jose.

Raetselfrage: Kannst du die Katze finden?

Raetselfrage:
Kannst du die Katze finden?

Jetzt sitzen wir gerade wieder im Hostel in Caratgena. Morgen nehmen wir unseren Weiterflug nach Quito. Nach ein paar Tagen in der Stadt, werden wir auf unsere nächste Farm ins Hochland fahren. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn nach 13 Tagen Reisen ohne Arbeit spüren wir den Tatendrang und fühlen uns schon ein wenig Arbeitslos. 🙂

Wir freuen uns auf eure Kommentare und wünschen euch eine besinnliche Weihnachszeit. Hier ist es fast unmöglich in Weihnachtsstimmung zu kommen.

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3 Gedanken zu „Sierra Nevada del Cocuy

  1. Schön dass es euch so gut in Kolumbien geht. Bei unseren Temperaturen ( minus 5 Grad) und mitten in der Holzarbeit kommt uns das wie ein Märchen vor. Man sieht euch beiden die Freude an der Reise an und Ihr macht einen sehr glücklichen Eindruck. Wir freuen uns schon auf Euren nächsten Bericht und wünschen Euch eine gute Weiterreise und dass es auch da gut klappt.

  2. Die Katze liegt und schläft auf dem Küchenschrank im roten Feld.
    Oma mussten wir zur Beobachtung in das KKH-Heppenheim bringen. Sie hatte einen Schwächeanfall. Ergebnis noch offen. Euren Bericht ist wieder hoch interessant.
    Weiter so!

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