Die Stadt der Könige

In Peru gibt es viele Nackthunde.

In Peru gibt es viele Nackthunde.

Zwischen Huanchaco und Trujillo am Strand befindet sich „Chan Chan„, die antike Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches. Aus einer Sandwüste ausgegraben, kommen prächitge verzierte Mauern und Reliefs zum Vorschein. Chan Chan gehört zu den 10 interessantesten Sehenswürdigkeiten Perus und ist zudem ein UNESCO-Welterbe. Weiter Bilder sind auf dem Link der UNESCO zu finden.

Restaurierte Ornamente in Chan Chan.

Restaurierte Ornamente in Chan Chan.

Hier kann man gut die Flecken erkennen...

Der Strand von Huanchaco am Abend. Hier kann man gut die Flecken erkennen…

Dieser Pelikan beeindruckte uns sehr.

Der Pelikan beeindruckte uns sehr.

Leider hatte sich mit der Zeit Dreck unter die Linse unserer Kamera geschmuggelt. Daher waren lästige, schwarze Flecken auf jedem Bild zu sehen. In Trujillo kam uns ein Kamera-Geschäft mit Reparaturservice wie gerufen. Die Reinigung war vergleichsweise günstig und beseitigte alle Flecken. Dafür ist jetzt jedes zweite Bild unscharf. 😦

Wer weiß, was uns der liebe Herr so alles ausgetauscht hat? Bei unserem nächsten Stopp in Europa werden wir auf alle Fälle in eine bessere Kamera investieren.

Wieder einmal mit dem Nachtbus fuhren wir diesmal von 23.00 Uhr bis 8.30 Uhr nach Lima. Der erste Eindruck war erschreckend. Die trockene Wüstenstadt hat mit extremer Überbevölkerung zu kämpfen! 8 Millionen Einwohner (1/3 der Peruaner) teilen sich eine schlechte Wasserversorgung und sorgen für multikulturelle Atmosphäre. Der Lärm erinnert an unsere Zeit in Indien. Die Kluft zwischen Arm und Reich zeigt sich auch hier extrem. Hypermoderne Einkaufszentren vor dem Hintergrund der Slums in der Bergkulisse.

Der Ausblick auf die bunten Slums.

Der Ausblick auf die bunten Slums.

Bei genauerem Hinsehen lassen sich jedoch auch schöne Ecken entdecken. Der Stadtteil Barranco überrascht mit kleinen verwinkelten Gassen und Meeresblick. Miraflores ist mordern und schnell. Hier gibt es Shoppingmals, viele Restaurants und Parks. In Downtown haben wir das Franziskanerkloster „Monastario de San Francisco“ besichtigt. Die Katakombenführung ist nichts für schwache Nerven. Es ist jedoch verboten die mit Knochen gefüllten Krypten zu fotografieren.

Der Plaza de Armas de Lima.

Der „Plaza de Armas de Lima“.

Harry hat neue Freunde gefunden.

Harry hat neue Freunde gefunden.

Harry vor seiner leckeren Einschneetorte.

Harry vor seiner leckeren Eischneetorte.

Die ersten zwei Tage in Lima wurden wir von der Peruanerin Louisa und ihrem belgischen Freund Goephery beherbergt. Die Beiden haben sich vor 3 Jahren ebenfalls über Couchsurfing kennen gelernt, als Geophery nach Lima kam. Morgen werden sie heiraten! 🙂 Wir hatten ein eigenes Zimmer, viele nette Gespräche und viel Spaß zusammen.

Mit den lustigen Muetzen fuer die Bachelorparty.

Mit den lustigen Mützen für die Bachelor Party.

Nun sitzen wir in unserem fast schon luxuriösen Hotelzimmer! Heute beginnt unsere Tour. Wir sind die ersten Gäste der Gruppe und alle anderen Namen hören sich englisch an. Mal schauen was uns erwartet?! 🙂 Eine Rentnertour oder doch junge Leute? Wir sind schon gespannt.

Unser Zimmer im Hotel...

Unser Zimmer im Hotel…

... in der Lobby.

… in der Lobby.

Das Beitragsbild zeigt übrigends „Purple Corn“. Diese Maisart wurde von den afrikanischen Sklaven im Zuge der Kolonialisiereung nach Peru gebracht. Aus dem Korn wird das beliebte Getränk „Chicha Morada“ hergestellt. Es ist sehr süß und lila.

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2 Gedanken zu „Die Stadt der Könige

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