Z’Alp am Fuße des Eigers

Die Verhandlungen in der Schweiz sind gut gelaufen und die Verträge unterzeichnet. Das heißt wir gehen diesen Sommer „zur Alp“ ins Wärgistal. 60 Kühe, Melken, Käsen – das ist viel Verantwortung und es wird sicher ein harter Sommer. Aber der Blick über Grindelwald und das Leben in den Bergen ist es Wert!
Die Familie unserer Arbeitgeber ist sehr nett und der Altbauer verfügt über 60 Jahre Alperfahrung, da können wir noch viel lernen.

Der Eiger und das Wärgiststal.

Der Eiger und das Wärgiststal.

Anfang Juni geht es los und bevor es soweit ist haben wir noch viel vor: eine Woche Steiermark, eine Woche Wien, eine Woche Arbeiten und Filzen  im Wollgartl in Oberösterreich, Alpsennkurs in der Schweiz, Familienurlaub im Legoland in Dänemark,…

Es wird im Sommer sicher den ein oder anderen Eintrag über unser Leben und Arbeiten auf der Alp geben. Im Oktober wollen wir dann zu neuen Abendteuern nach Asien aufbrechen! Wir werden euch natürlich rechtzeitig Informieren und es wir sicher wieder einen Blog mit „Teil 2“ unserer Reise geben.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack. Liebe Grüße! Harry und Meike

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Oh wie schön war Panama!

Nach 6 1/2 Monaten Latein Amerika sind wir heute wieder gesund auf europäischem Boden gelandet. Auf der Landkarte können wir nun weitere 7 Länder abhaken:
Costa Rica – Panama – Kolumbien – Ecuador – Peru – Bolivien – Brasilien – und heute Portugal sogar eine kleine Citytour in Lissabon 🙂

Könnten wir die Uhr zurück drehen, würden wir einiges sicher anders machen. Der Rucksack würde anders gepackt werden, wahrscheinlich sogar ein anderer Rucksack. Neben teilweise falschen Klamotten, hatten wir auch viel Pech mit der Technik. Für den nächsten Teil unserer Reise gibt es sicher eine Spiegelreflexkamera!
Die im Vorhinein von Wien aus gebuchte Reise in Peru war zwar toll, aber wir würden im Nachhinein keine Reise mehr im Voraus buchen.

Wir haben viele Sehenswürdigkeiten und beeindruckende Landschaften besucht und viele tolle Menschen kennengelernt. Durch Couchsurfing und die Volunteerarbeiten konnten wir den Kontinent auf weniger touristische Weise kennen lernen als manch Anderer. Klar kann man nie Alles sehen und es wird immer Orte geben, an denen man noch gerne gewesen wäre.

Ein großer Unterschied zu Europa war unter anderem die Musikalität der Menschen. Jeder Lateinamerikaner liebt das Tanzen und kann singen oder ein Instrument spielen. In so gut wie jedem öffentlichen Bus und Gebäude läuft laute Musik. Das würde es in der Deutschen Bahn nie geben!
Das bunte Treiben auf den Straßen hat uns gefesselt. Die Straßen sind immer voll und die Menschen immer relaxt. Eine Verabredung um 9 Uhr findet eher gegen 12.00 Uhr oder am Abend oder auch garnicht statt.
Die großen Obst- und Gemüsemärkte mit ihren tollen und günstigen Essensmöglichkeiten und frischen Säften werden wir sehr vermissen!
Die Städte sind mit europäischem Maßstab nicht zu messen. Sehr viele Häuser sind unfertig, unverputzt und ähneln Dauerbaustellen. Das macht das Stadtbild nicht immer sympathisch. Aber haben die Menschen jemanden erst einmal ins Herz geschlossen, nimmt die Gastfreundschaft kein Ende. Mit unseren paar Brocken Spanisch konnten wir ganze Abende füllen.
Da die Hauptspeisen immer aus Reis, Kartoffel und Fleisch bestehen, haben wir unser heimisches Essen doch vermisst. Auch wenn Sachen manchmal gut aussehen, schmecken sie selten so wie man es erwartet. Auch die Sauberkeit auf den Straßen und generell die Hygiene der Menschen ist nicht überall selbstverständlich.

Zusammengefast müssen wir sagen, dass man zwar gut mit 4 Unterhosen, 3 Paar Socken und 4 T-Shirts leben kann, aber dass wir uns nun auch sehr auf unser Hab und Gut daheim freuen. Im Großen und Ganzen lässt das Reisen einen einfach viel mehr das gewohnte Zuhause, Europa und unsere Gesellschaft schätzen. Was wir normalerweise alles für selbstverständlich nehmen: Eine große Lebensmittelauswahl im Supermarkt, Kundenservice in jedem Geschäft, alle möglichen Dienstleistungen immer in der Nähe und und und …

Womit wir wieder bei Janosch und der Geschichte vom kleinen Tiger und vom kleinen Bären wären. Hier der Link für alle, die sich nicht mehr richtig erinnern oder die Geschichte nie gelesen haben.

Was wir noch sagen möchten: Es hat sich auf alle Fälle gelohnt und es war die richtige Entscheidung auf Reisen zu gehen. Jeder, der diesen Wunsch hegt, sollt den Mut zusammennehmen und losziehen. Man hat nur ein Leben!

Vielen Dank an alle treuen Leser, die unsere Reise verfolgt haben! Wir haben uns immer sehr über eure Kommentare gefreut und es hat Spaß gemacht, die Eindrücke mit euch zu teilen.
Wir melden uns in ein paar Tagen, sobald wir Neuigkeiten aus der Schweiz haben und wissen, wie es weiter geht. Bis dahin. Liebe Grüße

tanz

Karnevall in Rio

Die Armut in den Favelas ist unüberschaubar.

Die Armut in den „Favelas“ ist enorm.

In Brasilien sind die Menschen so vielfältig wie die Landschaft, die sie bewohnen. Laut Reiseführer sind 55% der Bevölkerung weiß, 6% schwarz, 38% gemischt und 1% andersfarbig.

Links im Bild der "Zuckerhut".

Mittig-links im Bild der „Zuckerhut“.

Rio de Janeiro ist umgeben von traumhaften Bergen und weißen Sandstränden, grünen Regenwäldern und tiefblauem Meer. Die multikulturelle Bevölkerung der Stadt lebt im Rythmus der Samba-Klänge und tummelt sich gerne an den weltberühmten Stränden von Capacabana und Ipanema, genießt die Aussicht vom „Zuckerhut“ oder feiert in einer der zahlreichen Bars oder Cafés die überall zu finden sind.

„Tall and tan and young and lovely, the girl from Ipanema goes walking…“ wie schon Frank Sinatra gesungen hat. Heute aber im Tanga! Das ist wohl der größte Unterschied zwischen Touris und Einheimischen am Strand.

Am Strand von Ipanema...

Am Strand von Ipanema…

... und Sonnenuntergang an der Copacapana.

… und Sonnenuntergang an der Copacapana.

Einen besseren Abschluss unseres Latein Amerika Aufenthalt als den Karnevall hätten wir uns nicht wünschen können. Die 6 Millionen Einwohner und noch mehr Touristen feiern ausgelassen eine ganze Woche lang. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sind die Straßen voll und an jeder Ecke gibt es „Blocos„. So heißen die Musik-Umzüge mit Trommeln bei welchen tausende Menschen durch die Straßen ziehen. Unser Zuhause bei Sascha war einfach super und dazu mitten im Partybezirk Lapa! Viele Bilder gibt es aber nicht, da alle Wertsachen Zuhause am Besten aufgehoben waren.

Alle sind verkleidet!

Nach dem Frühschoppen mit Miriam vor der „Escadaria de Selarón“.

Eine kleine Abkühlung bei 39 Grand -  das tut gut!

Eine kleine Abkühlung bei 39 Grad – das tut gut!

Die wohl bekannteste Statur der Stadt!

Die wohl bekannteste Statur der Stadt – der Cristo.