Krishna, Jackfruit und Chips

In Orange sind die Mönche gekleidet, die verheirateten Männer in Weiß.

In Orange sind die Mönche gekleidet, die verheirateten Männer in Weiß.

Die Frauen sitzen im Temple getrennt von den Männern.

Die Frauen sitzen im Temple getrennt von den Männern.

Unser Bild in der Zeitung, oben Links.

Unser Bild in der Zeitung, oben Links.

Nach dem wir von Singapur nach Kuala Lumpur gefahren sind, haben wir 10 Tage auf der Farm „New Godruma Dham“ ca. 2 Stunden östlich von Kuala Lumpur „gearbeitet“. In Anführungszeichen, weil wir nicht wirklich hart geschuftet haben. Die Farm gehört zur ISKCON (International Society for Krishna Consciousness) bei uns als Hare Krishna bekannt. Die Mönche tragen orangefarbene Kutten, tanzen und singen im Temple und sind generell überraschend weltoffen. Wir wurden sogar von unserem Hostel in KL mit dem Auto abgeholt. Am Tag unserer Ankunft gab es auf der Farm ein wichtiges Treffen mit dem Kulturminister höchst persönlich; am nächsten Tag waren wir zufällig gleich mal in der Zeitung.

Auf der Farm...

Auf der Farm…

Auf der 100 ha großen Farm arbeiten über 30 Menschen, davon viele aus Sri Lanka, Nepal und Indien. Es gibt ungefähr 20 Kühe die hier ihr Gnadenbrot gefunden haben. Die ausrangierten Milchkühe werden nicht geschlachtet, da die Tiere als heilig angesehen werden. Zudem sind Sie wichtiger Bestandteil der Farm, da sie Dünger liefern. Außerdem können reiche, religiöse Krishna Anhänger eine Kuh-Partenschaft übernehmen und damit ihr Karma mächtig aufbessern. 🙂
Eine unserer Arbeiten war das Ausmisten des Kuhstalls am Morgen. Der Dung wird zusammen mit Kuh-Urin, Wasser, Zucker, Biomüll und Erde in Tonnen zu wertvollem Biodünger umgewandelt.

Die Jauche muss täglich umgerührt werden.

Die Jauche muss täglich umgerührt werden.

Hauptsächlich wird Jackfruit und Guava angebaut. Außerdem noch Zuckerrohr und Tapioca, letzteres kennen wir bereits aus Latein Amerika als Yuca. In einem kleinen Betonhaus, welches „the Chips factory“ genannt wird, werden aus der Tapioca Wurzel Chips in allen möglichen Variationen hergestellt. 75kg werden täglich geschält, dann mit einer Maschine in Scheiben gehobelt und anschließend von Lakman auf dem Boden in einem mit Gas geheiztem Wok frittiert. Zusammen mit den anderen Helfern haben wir die Chips in Tütchen gepackt und zugeschweißt. In umliegenden Geschäften gibts diese dann für 2,20 RM zu kaufen. Das sind immerhin 55 Cent für eine 75g Packung, gar nicht so billig. Übrigens ist alles andere hier in Malaysien auch gar nicht so billig wie gedacht. Milch ist extrem teuer und wird eher in Pulverform verkauft oder aus Australien importiert.

So sieht die leckere Jackfruit von innen aus.

So sieht die leckere Jackfruit von innen aus.

Zuerst werden die Wurzeln gehobelt...

Zuerst werden die Wurzeln gehobelt…

... dann fritiert.

… dann fritiert.

Als Gegenleistung für unsere Arbeit haben wir nicht nur ein schönes Zimmer und 3 warme, leckere Mahlzeiten am Tag bekommen, wir haben auch einige Ausflüge unternommen. In einem Elefantenreservat der Regierung durften wir sogar einen kleinen Baby Elefanten das Fläschchen geben. Am Sonntag konnten wir bei einer Zeremonie im Tempel dabei sein. Danach haben die Batu Caves besucht.

Simheswara Dasa hat uns gezeigt wie man Halwa, eine indische Süßspeise, zubereitet. Hmmm lecker!!!

Mit viel Butter und Zucker kanns ja nur gut werden.

Mit viel Butter und Zucker kanns ja nur gut werden.

Der kleine Elefant war ganz wild aufs Essen.

Der kleine Elefant war ganz wild aufs Essen.

Die Elefanten beim Baden.

Die Elefanten beim Baden.

Mit 43 Meter die größte Murga Statur der Welt.

Mit 43 Meter die größte Murga Statur der Welt.

 

Blick über Kuala Lumpur.

Blick über Kuala Lumpur.

Dem Orden gehört noch eine weitere kleine Farm mit ca. 15 Milchkühen. Zwei Angestellte aus Nepal melken die Kühe mit der Hand. Nicht weil sie altmodisch sind, sondern weil es eine Glaubensfrage ist. Auf dem Heimweg haben wir die Milchfarm besucht und waren überwältigt. So einen sauberen Kuhstall gibts sonst nirgends, da können sich die Schweizer ne Scheibe abschneiden. Nicht nur der Stall wird täglich aufs penibelste geputzt, auch die Tiere werden morgens gewaschen.

Da war sowieso in den Norden reisen wollten und Simheswara Dasa einen Termin im Tempel in Penang hatte, konnten wir mit ihm im Auto bis nach Butterworth fahren. Unterwegs haben wir noch zwei Chiliplantagen besichtigt, da auf der Farm in Zukunft auch Chili angebaut werden soll.

Die Frauen bei der Farmarbeit.

Die Frauen bei der Farmarbeit.

Alles wird genau Begutachtet.

Alles wird genau Begutachtet.

Mit der Fähre ging es dann rüber nach Georgtown, die Hauptstadt von Penang. Die Insel ist für ihr gutes Essen und schöne Stände bekannt. Das Essen war wirklich sehr lecker, aber die Stände haben uns nicht überzeugt. Was wahrscheinlich am Fischgeruch und den Quallen lag.

Endlich mal wieder am Strand.

Endlich mal wieder am Strand.

Eine Art Fondu, aber am im Sehen und am Straßenrand.

Eine Art Fondue to-Go.

Am Abend essen alle an den Straßenständen.

Am Abend essen alle an den Straßenständen.

Frischgepresster Fruchtsaft wird in der Plastiktüte serviert.

Frischgepresster Fruchtsaft wird in der Plastiktüte serviert.

Nun sind wir auf unserer zweiten Farm in der nähe von Sungai Petani. Das Internet ist sehr begrenzt, daher können wir gerade keine Karte hochladen. Wir wissen noch nicht wie lange wir bleiben wollen. Mal sehen wie es uns gefällt…

Abschiedsfoto vor der Fähre.

Abschiedsfoto vor der Fähre.

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Singapur – eine Stadt in Bewegung!

Singapur ist eine Welt-Metropole und öffnet vielen Reisenden das Tor nach Südostasien. Der kleine Stadtstaat mit seinen 5 Mio. Einwohnern ist sicher die modernste Großstadt die wir je bereist haben. In den meisten Restaurants wird das Essen via iPad bestellt und das Metrosystem ist hochmodern. Der Linksverkehr – auch auf den Rolltreppen – hat uns jedoch des öfteren ins Schleudern gebracht.

Zuhause bei unserer ersten Gastgeberin Kase.

Zuhause bei unserer ersten Gastgeberin Kase.

Die Stadt ist sehr sauber und legt Wert auf ein grünes Image.

Die Stadt ist sehr sauber und legt Wert auf ein grünes Image.

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Marina Bay Sands und das Museum of modern Art (links).

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Bei Nacht sieht alles viel schöner aus.

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Blick auf die Skyline mit dem Hafen im Hintergrund.

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Der Singapur Flyer – bis vor einigen Jahren das höchste Riesenrad der Welt.

Eine der Hauptattraktionen in Singapur ist sicherlich der „Garden by the Bay“. Hier kommt man sich vor wie im Film Avatar. Abends wird alles mit einer spektakulären Lasershow mit Musik in Scene gesetzt.

Die begrünten Bäume aus Metall.

Die begrünten Bäume aus Metall.

Bei Nacht leuchten die Bäume in verschiedenen Farben.

Bei Nacht leuchten die Bäume in verschiedenen Farben.

Bei einer Stadtrundfahrt dürfen Chinatown und Little India natürlich nicht fehlen. Im Vergleich zum echten Indien war es hier allerdings um einiges sauberer! 🙂

Die Hauptstraße in China town.

In  Chinatown sind die Straßen mit Lampions geschmückt.

Im Buddha Zahntempel.

Eine Räucherstäbchen Lektion im Buddha Zahntempel.

Auf einer Farm konnten wir in Singapur natürlich nicht arbeiten, da das Land nur aus Stadt besteht. Am Stadtrand gibt es jedoch einige „Cityfarmen“. Mit einem kleinen Bus kann man die Region „Kranji“ besichtigen – das konnten wir uns ja nicht entgehen lassen.

Meike & Jack(fruit), eingepackt gegen Schädlinge.

Meike & Jack(fruit), eingepackt gegen Schädlinge.

Besuch auf einer Froschfarm: Neben Schlage und Krokodil, wird auch gerne Frosch gegessen.

Besuch auf einer Froschfarm: Neben Schlage und Krokodil, wird auch gerne Frosch gegessen.

Der südlichste Punkt des asiatischen Festlandes ist „Sentosas Island“. Auf dieser Insel gibt es neben einem riesigen Vergnügungspark, die Universal Studios of Singapur… und eine gar nicht so schlechten Stadtstrand.

Das Wasser war Badewannenwarm!

Das Wasser war Badewannenwarm!

Mit dem Bus war die Überquerung der Grenze nach Malaisen kein Problem. Auch der Grenzbeamte war erstaunlich uninteressiert und hat ohne Fragen ein 90 Tage Stempel in den Pass gedrückt.
„KL“ wie Kuala Lumpur hier genannt wird ist ein weiteres Großstadt-Moloch. Bei der Stadtrundfahrt konnten wir nicht viele schöne Ecken entdecken. Morgen werden wir um 6 Uhr früh von Simheswara dasa abgeholt. Gottseidank geht es raus aus der Stadt – wir freuen uns schon auf unsere erste Farm.

Das Sultan Abduhl Samad Building.

Das Sultan Abduhl Samad Building.

Die Petronas Twin Towers - das ehemals höchste Gebäude der Welt.

Die Petronas Twin Towers – das ehemals höchste Gebäude der Welt.

Vor dem National Palace.

Vor dem National Palace.

Abschiedsfoto auf asiatisch – bis bald!

Es gibt viele Verbote in Singapur!