Zwischenstopp in Laos

Affen werden als Haustiere gehalten und mit Energy-Drinks gefüttert

Affen werden als Haustiere gehalten und mit Energy-Drinks gefüttert.

Nach 30 Stunden Busfahrt sind wir erschöpft aber ohne große Zwischenfälle in Luang Prabang (ຫຼວງພະບາງ) angekommen. Mit Entsetzen mussten wir feststellen, dass Laos für uns das teuerste Land auf unserer bisherigen Reise ist. Aber es hat auf alle Fälle seinen eigenen Reiz. Laos ist 3 Mal so groß wie Österreich jedoch wohnen hier nur 6,5 Millionen Menschen. Auf unbefestigten, staubigen Serpentinenstraße fuhren wir mit dem Bus durch unberührte Landschaften und vorbei an ursprünglichen Dörfern.

Die alte Königstadt Luang Prabang liegt direkt am Mekong und ist für seine Naturschönheit, viele Tempel und seine Wasserfälle bekannt. Wir waren überrascht, dass die Bilder die wir von den Reiseagenturen gezeigt bekommen haben einmal wirklich der Realität entsprechen. Das Wasser war türkis-blau und die ganze Umgebung war einfach traumhaft schön. Nur die Wassertemperatur hätte ein bisschen höher sein können, das Bad war äußerst erfrischend.

Der Kuang Si Wasserfall ist die Hauptattraktion in Lang Prabang.

Der Kuang Si Wasserfall ist die Hauptattraktion in Lang Prabang.

Der Tag vorm Vollmond hat für die Mönche eine besondere Bedeutung.

Der Tag vorm Vollmond hat für die Mönche eine besondere Bedeutung.

Nach vier Tagen ging es dann weiter nach Vang Vieng (ວັງວຽງ). Für 170 km brauchten wir mit dem Bus 9 Stunden!!! Ein umgestürzter LKW verzögerte die Fahrt, aber ohne diesen Unfall wäre es auch nicht viel schneller gewesen. Vang Vieng ist umgeben von Karst-Formation und Regenwald und lädt somit förmlich zum Wandern ein.
Bekannt ist die Ortschaft jedoch auch für seine Partyszene, die zwar in den vergangenen zwei Jahren stark nachgelassen hat, aber dennoch vorhanden ist. Tubing ist hier die Hauptattraktion. In LKW Reifen kann man sich 5 km den Fluss hinunter treiben lassen und abwechselnd Bier oder Cocktails trinken. Früher führte der Alkohol- und Drogenkonsum während dem Tubing zu regelrechten Exzessen, wobei alleine 2011 27 Menschen starben. Daraufhin hat die Regierung viele der Bars am Ufer geschlossen, was nicht heißt, dass heute kein Alkohol mehr fließt. Am Abend gibt es im Dorf in einigen Bars Freigetränke, die haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. 🙂

Ein umgestürzter LKW blockierte die Straße

Ein umgestürzter LKW blockierte die Straße.

im Süden sind die Reisfelder schon wieder grün.

Im Süden sind die Reisfelder schon wieder grün.

Am Fluss kann man die Natur, die Ruhe und ein Bier genießen :-)

Am Fluss kann man die Natur, die Ruhe und ein Bier genießen.

Unseren letzten Stopp in Laos haben wir in der Hauptstadt Vientiane (ວຽງຈັນ) eingelegt. Eine überschaubare „Kleinstadt“ die nicht wirklich viel zu bieten hat. Wir haben über Couchsurfing wieder eine tolle Unterkunft gefunden. Unser Host Chris war Mr. New Zealand 2013 und ist ein Personal-Trainer. Er hat mich zu seiner morgendlichen Work-Out-Stunde mitgenommen – die Mädels sind daheim geblieben. Nach 3 Monaten mal wieder Sport. Morgen werde ich mich sicher nicht mehr bewegen können.

Mit dem Fahrrad erkundeten wir Pha That Luang, die wichtigste laotische Sehenswürdigkeit.

Mit dem Fahrrad erkundeten wir Pha That Luang, die wichtigste laotische Sehenswürdigkeit.

Morgen geht es weiter nach Thailand. Wir werden ein paar Tage im Norden verbringen, bevor wir in den Süden fliegen. Leider können wir weder über WWOOF noch über Workaway oder HelpX eine passende Farm zum Helfen finden. Das ist hier anscheinend nicht so einfach, wie wir es aus Latein Amerika gewohnt waren. Somit müssen wir eben doch am Strand Urlaub machen.

Auf den Spuren der Inka

img_0038Auf dem Weg durch das „Heilige Tal“ stoppten wir in der Gemeinde Ccaccaccollo. Seit 2005 unterstützt das „Planeterra“ Projekt hier eine Gruppe von mittlerweile 43 lokaler Frauen bei der Herstellung und Vermarktung ihrer Wollprodukte. Meike war im 7. Himmel und wollte garnicht mehr weg. Es wird der Weg der Wollverarbeitung veranschaulicht – verschiedene Färbepflanzen werden vorgestellt, Webmuster und -techniken werden präsentiert, Lamas und Alpakas lassen sich streicheln und alles endet natürlich im Verkauf. Direkt von den Herstellerinnen, fair und ohne Zwischenhandel. Ein tolles Projekt!

Die Frauen in traditioneller Tracht beim Spinnen.

Die Frauen in traditioneller Tracht beim Spinnen…

... und beim Weben.

… und beim Weben.

Die Weiterreise führte uns nach Ollantaytambo, dem Ausgangspunkt für unsere 4 tägige Wanderung. Der Inka Trail ist insgesamt nur 43km lang aber recht anspruchsvoll, da die Inkas viele Stufen in die Felswände gebaut haben. Der höchste Punkt liegt auf 4200m. Am ersten Tag werden somit über 1000 Höhenmeter zurückgelegt. Der Weg führt durch unwirkliche Nebelwälder, über Gipfel und mündet im Amazonasbecken.
Unsere Gruppe hatte insgesamt 19 Träger, 2 Köche und 2 Reiseleiter zur Hilfe. Die Arbeit der Träger ist eine der beeindruckendsten Leistungen die wir je gesehen haben. Mit großen und schweren Rücksäcken überholten sie uns joggend, während wir keuchend den Berg hoch krächzten. Im Lager angekommen hatten sie bereits alle Zelte aufgeschalgen und ein Gourment-Essen gezaubert! Morgends haben sie unsere Zelte abgebaut, nach uns das Lager verlassen, uns überholt und abends war wieder alles fertig. Hut ab!
Obwohl wir in der Regenzeit reisen und der Weg ab Februar aufgrund des Regens für Touristen gesperrt wird, hatten wir 3 Tage optimales Wanderwetter.

Über Stock und über Stein... :-)

Über Stock und über Stein… 🙂

Morgenstimmung um 5.30 Uhr.

Morgenstimmung im Nebelwald um 5.30 Uhr.

In der „verlorenen Stadt“ Machu Picchu angekommen, wird man für die Mühen belohnt. Der Ausblick ist atem­be­rau­bend. Die Arbeit der Inka ist einfach beeindruckend, wenn man überlegt, mit welch einfachen Mitteln die Menschen im 15. Jahrhundert diese Festungen in den Berg gebaut haben.

Es sieht fast schon unwircklich aus!

Es sieht fast schon unwirklich aus!

Juhu! Geschaft! Keine Stufe mehr!

Juhu! Geschaft! Keine Stufe mehr!

Der Ausblick von ganz oben!

Der Ausblick von ganz oben!

Nun sind wir 3 Tage in Cusco, um uns zu erhohlen und um unseren Muskelkater auszukurieren. Die Stadt hat viel zu bieten und macht einen jungen, gemütlichen Eindruck. Morgend ist wieder Reisetag -7 Stunden- auf nach Puno an den Titicaca-See!

Natürlichen Farben zum Malen oder Färben.

Natürlichen Farben zum Färben von Wolle oder zum Malen.

Die bunte Maisvielfalt am Markt!

Die bunte Maisvielfalt am Markt!

Gruppenfoto im Panoramazug :-)

Gruppenfoto im Panoramazug 🙂

7 Stunden Achterbahn zum Strand

Blick über die Stadt in den grünen Bergen.

Ein typischer StraSenzug.

Ein typischer Straßenzug.

Der taffe Kampfhahn mit gerupften Schenkeln!

In Vilcabamba genossen wir Entspannung pur!

Wir nutzen zur Zeit viel Couchsurfing, um Unterkünfte zu finden, so auch in Vilcabamba.
Es ist eine tolle Möglichkeit um Geld zu sparen und gleichzeitig ein Einblick in das Leben der Einheimischen zu bekommen.

Das Dorfcafe mit den immer gleichen Gaesten :-)

Das Dorfcafé mit den immer gleichen Gästen 🙂

Bei Robert und Estella konnten wir 3 Nächte gratis in einem super schönen Hostel wohnen. Robert ist ein sehr belesener, intelligenter Mann und hat so einige Geschichten aus seinem Leben zu erzählen. Seit 1975 gehört er dem Buddhismus an. Er hat Psychologie und Weltreligionen studiert, aber danach lieber erfolgreich als Koch gearbeitet und ist anschließend 8 Jahre um die Welt gereist.

Das Hostel mit kleinem Garten. Eine Oase zur Erholung.

Nach einem morgendlichen Spaziergang, gingen wir mittags mit Peter und Robert zur Meditation. Am Nachmittag stand um 4 Uhr Yoga auf unserem Programm…

Da wir nun doch schon ein bisschen länger unterwegs sind, vergisst man ab und an Fotos zu machen. Für diesen Beitrag ist leider kaum etwas Interessantes dabei.

Ein landwirtschaftliche Kalender mit Nutztieren in Ecuador 🙂

Von Loja ging es mit dem Nachtbus 7 Stunden nach Piura. Auf Google Maps kann man sich bei genauerer Betrachtung des Staßenverlaufes vorstellen, welche Horror-Fahrt das war. Meike musste sich 7 Mal übergeben, wir dachten von der kurvenreichen Stecke. Als aber noch starke Kopfschmerzen, Fieber usw. 🙂 dazu kamen, war schnell klar, dass mehr dahinter steckte.

In Piura angekommen, wurden wir von Oscar unserem nächsten Gastgeber, am Busbahnhof abgeholt. Nach 36 Stunden war das Gröbste vorbei und Meike ist wieder wohlauf. Klar ist es nicht angenehm krank zu sein, aber das Gleiche kann einem Zuhause auch passieren und Oscar hat uns einen schönen Platz zum Auskurieren gegeben.
Er hat uns außderdem in das beste Ceviche-Restaurant des Landes geführt. Ein Gericht das überall in Lateinamerika bekannt ist.

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Das Ceviche ist schon leer!

Nach einem Tag Ruhe und weiteren 7 Stunden Busfahrt sind wir heute in Huanchaco angekommen. Gott sei Dank ist dieser Abschnitt der Panamericana aber schnurstracks.

Nun werden wir wieder 2 Tage am Strand verbringen, aber ihr dürft uns glauben; eine Portion Schnee wäre uns fast lieber. Das Meer ist hier nicht gerade warm, eine Prise Fisch liegt in der Luft und der Strand ist von Einheimischen belagert.   🙂

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Getümmel am Steg…

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Caballitos de totora in Huanchaco Beach; typische Fischerboote!

... in aktion!

Caballitos de totora in Aktion!

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Am späten Nachmittag ist der Strand leerer.

Genießt den europäischen Winter! Wir wünschen euch eine schöne Zeit. Bis zum nächsten Eintrag…
Liebe Grüße! Harry und Meike

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Buntes Ecuador!

Die letzte Woche hat leider nicht so gut angefangen. Wir haben festgestellt, dass unsere Kreditkarte mit über 2100,- Euro belastet wurde, die wir nicht verursacht haben. Da die Karte nicht geklaut wurde, gehen wir davon aus, dass jemand die Nummer kopiert hat und es ein Betrug ist. Panik pur hat sich bei uns breit gemacht. Wir haben dann bei der Bankhotline angerufen und die Karte sperren lassen. Da es Samstags passiert ist mussten wir bis Montag warten, um eine Nachricht von unserer Bankbetreuerin zu bekommen. Nachdem wir ein Formular ausdrucken, einscannen und per Post senden mussten, warten wir nun, bis MasterCard uns das Geld zurück überweist. Unsere Bankbetreuerin ist aber sehr kompetent und wir hoffen, dass sich alles noch in diesem Jahr klären lässt!
Die gemütliche Küche im Haus.

Die gemütliche Küche im Haus mit Weihnachtsdeko.

Shawn, Gus und Lindsey

Shawn, Gus und Lindsay. Der kleine ist nun 1 Monat alt.

Bevor das alles passiert ist, waren wir letztes Wochenende in der Hauptstadt, denn dort war ein großes Fest “ Fiestas de Quito“. Wir wollten eigentlich nach Quito fahren, um einen Stierkampf anzusehen. Durch Zufall haben wir am Bahnhof Ivan kennen gelernt, der dort indirekt arbeitet und uns zwei Tickets geschenkt hat! Zusammen mit seiner Mutter durften wir uns das Spektakel kostenlos anschauen. Wir waren überwältigt, obwohl wir den Stierkampf generell im Nachhinein nicht gutheißen können. Seit 2 Jahren ist es verboten die Stiere in der Arena zu töten, aber das wird dann eh hinter den Kulissen erledigt. Naja, viel Blut fließt trotzdem…
Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter...

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter…

... es ist wirklich nicht ungefährlich!

… es ist wirklich nicht ungefährlich!

Ivan und seine Mutter, rechts ein Freund.

Ivan, seine Mutter und ein Freund.

Über die Volunteer-Homepage „HelpX“ haben wir David kennen gelernt, der in der Nähe von Quito ein Lehmhaus baut. Leider haben wir es zeitlich nicht geschafft uns sein Projekt anzuschauen, jedoch haben wir uns am Abend mit ihm und seiner Freundin zum Feiern getroffen. Er hat uns eingeladen bei seinem Vater im Zentrum zu übernachten. Am nächsten Morgen nach einem großen Frühstück und einem kleinen Einkaufsbummel ging es dann mit dem Bus zurück auf unsere Farm.
Toni ist größer als das kleine Kälbchen!

Toni ist größer als das kleine Kälbchen! 

Die Arbeitswoche war ruhig und angenehm. Wir haben wieder ein neues Gehege für die Schweine gebaut, denn bald werden neue Ferkel geboren. Shawn hat eine neue Kettensege gekauft, somit haben wir ein wenig Holz gemacht. Harry hat auch ein bisschen Probieren dürfen und gelernt wie man mit der Kettensege umgeht. Ein kleines Kälbchen war krank, darum hat es besonders viel Aufmerksamkeit gebraucht. Es musste von uns gefüttert werden, denn es war zu schwach zum Trinken. Der Tierarzt meinte, es hatte wohl eine Vergiftung. Er war nämlich hier, weil wir am Mittwoch 2 kleine Schweine kastriert haben. Schnip-Schnap Eier ab! hihi Das wird hier ohne Narkose gemacht. Jeder der es noch nicht mit eigenen Ohren gehört hat, kann sich unmöglich vorstellen, wie laut ein Schwein schreien kann!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Außerdem hat Shawn Schinken geräuchert. Es gibt nicht viel zu erklären. Er macht das Feuer und hängt den Schinken in die Räuchertonne. Bei niedriger Temperatur wird ganz langsam geräuchert. Er meint man muss halt ein Gefühlt dafür bekommen.
Am Abend wird immer gut gekocht, einmal haben wir Selchködel gemacht. Der kulinarische Höhepunkt war aber ein Glühwein am Lagerfeuer!

Weil wir Freitag bis Sonntag (3 Tage!) frei haben, sind wir gestern nach Ibarra gefarhen um uns mal über die Busverbindungen zu informieren. Anschließend haben wir einen kleinen Stadtbummel gemacht. Ibarra ist für leckeres Eis bekannt, das mussten wir doch gleich mal überprüfen. Harrys Eis ist trotzdem besser.
Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Viele Frauen hier tragen die Tracht der Einheimischen.

Viele Frauen hier tragen die traditionelle Tracht.

Diese Schwein wollte fliehen!

Heute sind wir nach Otavalo gefahren. Die Stadt ist berühmt für ihren Markt. Etwas weniger bekannt bei Touristen ist der Viehmarkt. Wir sind extra früh aufgestanden, um nichts zu verpassen. Jede Art von Nutztier wird hier gehandelt. Auch Lamas, Meerschweinchen, Wachteln und Hunde…

Danach ging es dann ins Zentrum zum eigentlichen Markt. Hier gibt es Ponchos, Taschen, Schals, Mützen und vieles mehr!
Es ist schwer zu widerstehen, aber wir haben ja nur den Rucksack und müssen alles tragen. Trotzdem haben wir natürlich das ein oder andere kaufen müssen.
"Hoffentlich spuckt es mich nicht an!"

„Hoffentlich spuckt es mich nicht an!“

Die Tiere werden an  Leine oder in Säcken und Käfigen transportiert.

Die Tiere werden an Leinen,  in Säcken oder Käfigen transportiert.

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Ein echter Federmann!

Morgen wollen wir wieder Wandern gehen und am Abend ist in Cotacachi ein gratis Theater.

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Wer ist denn das?

Drückt uns die Daumen wegen der Bank! Bis bald & liebe Grüße!

Sierra Nevada del Cocuy

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen kolonialbauten.

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen Kolonialbauten.

Wie schon Nikolaus Federmann 1536 sind wir aufgebrochen Kolumbien zu erkunden. Es ist definitiv ein Land mit zwei Gesichtern. Ca. 5% der Bevölkerung mögen der Gurilla angehören und es mag sicher Regionen geben die man auf keinen Fall bereisen sollte, aber als Touristen lernen wir Kolumbien von seiner schönsten und sichersten Seite kennen.

Da wir im Vorhinein keinen Hof zum Arbeiten fanden, hatten wir uns entschlossen nur einen kurzen Stop zu machen. Wir sind nun richtig traurig, dass wir morgen unseren Weiterflug nach Ecuador erwischen müssen, denn Kolumbien gefällt uns bis jetzt am Besten auf unserer Reise und wir wären gerne länger hier geblieben. Die Menschen sind so extrem freundlich, hilfsbereit und nett, dass man sich als Tourist richitg willkommen und geschätzt fühlt.

Das Hostel "Mama Waldy" in bester Lage.

Das Hostel „Mama Waldy“ in bester Lage.

"venga" "venga" ruft er morgends...

„venga“ „venga“ ruft er morgends…

Die erste Nacht haben wir in Cartagena in einem gemütlichen, hippen Hostel namens „Mama Waldy“ verbracht. Neben einem Hund, einer Katze und einen Papagei gab es W-Lan, Computer und Küche…

Kleine bunte Gassen, viele Restaurants, Eisdielen und Geschäftchen bilden eine wunderschöne Altstadt mit viel Flair.
Eine alte Stadtmauer lädt am Abend zum Spatziergang ein. An einen belebten Platz mit spielenden Kindern, Capoera-Gruppen, Grillständen und jeder Menge Gleichgesinnter haben wir den Tag mit einem Bier ausklingen lassen.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

...relaxen in der Haengematte am Ufer...

…relaxen in der Hängematte am Flussufer…

Am nächten Morgen ging es mit einen Bus zu unserem nächsten Ziel nach Santa Marta in den Norden. Hier wurden wir von unserem zweiten Couchsurfing Host Brian, einem ehemaligen Army Soldaten aus den USA, welcher 1 Jahr in Griesheim in Deutschland gelebt hat, willkommen. Mit Brian, seiner Freundin, ihrer Tochter und Karine (einer anderen Couchsurferin) haben wir am Dienstag einen Ausflug in das verschalfene Bergdorf „Minca“ gemacht. Mit Brians Motorrad sind wir die Serpentinen in Richtung Dschungel gefahren. Hier haben wir bei der Schweizerin Brigitte und ihrem Kolumbianischen Mann Omar gezeltet. Minca liegt am Fuße der Sierra Nevada del Cocuy, dem östlichen Teil der kolumbianischen Anden. Es ist einer der späktakulärsten Gebiergszüge Südamerikas mit schneebedeckten Bergen, brausenden Wasserfällen, eisigen Kletschern und kristallklaren Bergseen.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Wanderung durch die Berge in Minca.

In den Bergen von Minca wanderten wir durch abgelegene Dörfer.

Nach unserem Ausflug in die Berge mussten wir natürlich noch einmal an den Stand. Mit leichtem Campinggepäck sind wir zum Tayrona Nationalpark gefahren, er bedeckt rund 12000ha Land und 3000ha Meeresfläche die unter Naturschutz stehen.
Dort ist das Wasser klar, der Sand golden und schwarze Felsen schmücken die Küste. Karibik-Flair pur!

Bei einer zweistündigen Wanderung durch den Dschungel, konnten wir „Mico Titi“ Affen, „Lagartija“ Echsen und viele Vögel sehen. Dann eröffnet sich der Blick aufs Meer…

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Viele kleine Buchten und kilometerlange Stände...

Viele kleine Buchten…

...aber auch kilometerlange Stände.

… aber auch kilometerlange Stände.

Einer der Campingplätze im Nationalpark.

Campingplätze unter Palmen – bedeutet Kokosnüsse gratis!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Der berühmteste Fußballheld des Landes "Carlos el Pibe Valderrama".

Wir vor dem berühmtesten Fußballheld des Landes „Carlos el Pibe Valderrama“.

Auf dem Rückweg nach Cartagena haben wir wieder eine Nacht bei Brian in Santa Marta verbracht, denn dort hatten wir den Großteil unseres Gepäcks zwischengelagert.

Mit den anderen Couchsurfern und Brian erkundeten wir das Nachtleben von Santa Marta. In der „Carbbar“ feierten wir den Abschied mit netten Kolumbianern. Es ist ein Wahnsinn, wie viel die Kolumbianer trinken können. Hier wird Tequila flaschenweise bestellt und gerne mit Tabasco getrunken!

Im Auto haben wir noch eine gratis Nacht-Stadtrundfahrt durch Santa Marta bekommen.

Djadi aus den Niederlanden, wir, Karine, Brian und ein kolumbianischer Freund.

Djadi aus den Niederlanden, Wir, Karine aus Kanada, Brian und Jose.

Raetselfrage: Kannst du die Katze finden?

Raetselfrage:
Kannst du die Katze finden?

Jetzt sitzen wir gerade wieder im Hostel in Caratgena. Morgen nehmen wir unseren Weiterflug nach Quito. Nach ein paar Tagen in der Stadt, werden wir auf unsere nächste Farm ins Hochland fahren. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn nach 13 Tagen Reisen ohne Arbeit spüren wir den Tatendrang und fühlen uns schon ein wenig Arbeitslos. 🙂

Wir freuen uns auf eure Kommentare und wünschen euch eine besinnliche Weihnachszeit. Hier ist es fast unmöglich in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Uns geht es gut!

Status

Es gibt auch mal schlechte News. Uns geht es zwar gut, dem Laptop aber leider nicht. Er fährt nicht mehr hoch. Wahrscheinlich ist die Festplatte kaputt. Das kann nach 3 Jahren halt passieren. Das war im Reisebudget nicht eingeplant.
Wir werden morgen in San José einen Apple Laden suchen und mal schauen was die sagen…
Wir sind daher zur Zeit nicht mehr so flexibel was das Internet angeht.
Bis bald! LG Harry und Meike
Ps.: Wir sind gerade am Strand und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.