long way home

Nach etwas körperlicher Arbeit auf der Farm in Phayao sind wir weiter in den Norden gefahren. Somit haben wir in den letzten Wochen noch ganz schön Kilometer zurückgelegt. Chiang Rai liegt in einer wunderschönen Berglandschaft auf ca. 600 Meter Höhe, somit war es hier nicht ganz so heiß wie im Süden. Jedoch sind 37 Grad auch nicht gerade kühl.

In Thailand wächst schon wieder der Reis.

In Thailand wächst schon wieder der Reis.

Da im Norden die Nebensaison bereits angefangen hatte, haben wir uns für nur 100 Baht (ca. 2,80€) pro Tag einen Roller ausleihen können. Wir haben eine Woche lang die ganze Umgebung erkundet. Es gab viel zu sehen: den weiße Tempel (Wat Rong Khun), das schwarze Haus (eine Art Kunstmuseum), ein Elefanten Camp, …
Kulinarisch hatte der Norden auch etwas zu bieten; am besten war das Nationalgericht „Khao Soi“, eine Curry-Kokos-Nudelsuppe.

Der weiße Tempel ist einer der Hauptattraktionen in Chiang Rai

Der weiße Tempel ist einer der Hauptattraktionen in Chiang Rai

Dieser farbenprächtige Gecko hat sich vor dem Tempel gesonnt.

Dieser farbenprächtige Gecko hat sich vor dem Tempel gesonnt.

Zum Aufsteigen muss der Elefant wahre Kunststücke vollbringen.

Zum Aufsteigen muss der Elefant wahre Kunststücke vollbringen.

Bevor wir uns aber wieder auf den Weg nach Bangkok gemacht haben, legten wir noch einen Stopp in Chiang Mai, der größte und kulturell wichtigsten Stadt im Norden Thailands ein. Sie wird wegen der landschaftlichen Schönheit auch Rose des Nordens genannt. Da dies jedoch kein Geheimnis ist, sieht man in der Innenstadt nur Touristen und fast keine Einheimischen. Die kleinen Straßen, aber vor allem die Straßenmärkte am Wochenende haben ihren ganz eigenen Charme. Für so eine „Weekend Walkingstreet“, wird ein ganzer Straßenzug gesperrt, der auf mindestens 2km keine Wünsche offen lässt. Von Kleidung über Handarbeiten bis zu einer riesigen Fressmeile gibt es hier wirklich Alles.

die traditionelle Kleidung wird nur noch für die Touristen getragen.

Die traditionelle Kleidung wird nur noch für die Touristen getragen.

In der Fisch-Spa haben wir uns"durchkitzeln" lassen.

In der Fisch-Spa haben wir uns „durchkitzeln“ lassen.

Mit dem Nachtzug sind wir für die letzte Woche wieder nach Bangkok gefahren. Die ersten drei Tage haben wir bei einem Host, über Couchsurfing, ein bisschen Außerhalb gewohnt. Hier haben wir drei ruhige Tage verbracht, bevor wir dann für das thailändische Neujahrsfest, Songkran, wieder in die Innenstadt gefahren sind.
Das Fest wird auch Wasserfestival genannt, da wirklich jeder mit einer Wasserpistole oder einem Eimer herum läuft und egal ob Jung oder Alt bis auf die Haut nassgemacht wird. Es richtet sich nach dem Mondkalender und findet dieses Jahr von 12. bis 15. April statt. Somit war es für uns ein richtiges Abschiedsfest von Süd-Ost Asien. Nun sitzen wir am Flughafen und warten auf den Check-In, unser Heimflug wird ca. 13 Stunden dauern.

Das Festival ist eine einzige Wasserschlacht.

Das Festival ist die weltweit größte Wasserschlacht.

Ein Spaß für Jung und Alt - keiner bleibt hier trocken!

Keiner bleibt hier trocken! Da ist das Fotografieren gar nicht so einfach.

Jetzt ist erst einmal Schluss mit Reisen, jetzt fängt der Ernst des Lebens wieder an. Jobsuchen usw. Und wir müssen sagen, wir freuen uns drauf! Kaum zu glauben aber wahr, wir freuen uns sehr auf das Arbeiten.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch mal ganz herzlich bei euch bedanken, dafür dass Ihr immer wieder unsere Reise interessiert verfolgt habt. Wir danken für die 12.768 Klicks und für die 195 Kommentare!

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Wir sagen Goodbye und Danke!

in Thailand werden auch Kois gegrillt!

Blub, blub blub, weg war er! Auf dem Grill…

Bangkok und der Norden

Nachdem wir einen sehr schönen Strandurlaub auf Ko Lanta verbracht hatten, sind wir mit 2 Bussen und einer Fähre quer durch das Land auf die andere Seite nach Ko Samui gefahren. Die Insel liegt im Golf von Thailand und ist nach Phuket das beliebteste Reiseziel der Touristen. Mit viel Glück hatten wir Last Minute einen Host über Chouchsurfing gefunden. Loren hat uns 4 Nächte gratis in seinem Hostel übernachten lassen. In der Immigartion-Office auf der Insel konnten wir unser 30 Tage Visum problemlos um einen Monat verlängern. Nach 5 Stunden und um 1500 Bath/pP ärmer war alles erledigt.

Mit dem Flugzeug dauerte der Weg nach Bangkok nur 1 Stunde, totzdem waren wir den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Taxi zur Fähre, mit dem Bus zum Flughafen und dann das Warten…

auch in Bangkok sind wieder viele Mönche unterwegs

Auch in Bangkok sind wieder viele Mönche unterwegs.

Im Lumphini-Park sind die wilden Varane die Hauptattraktion.

Im Lumphini-Park sind die wilden Varane die Hauptattraktion.

Muay Thai ist der Nationalsport Thailands. Wir waren Live dabei!

Muay Thai ist der Nationalsport Thailands. Wir waren Live dabei!

Auch hier gibt es ein Chinatown.

Auch hier gibt es ein Chinatown.

Die Stadt hat uns wirklich sehr positiv Überrascht! Abgesehen vom vielen SMOG und der brutalen Hitze, hat Bangkok viel zu bieten. Unser Chouchsurfing Host Toom wohnte ein bisschen außerhalb in Richtung Norden, die Busfahrten sind aber mit 30 Cent extrem günstig. Das Bus- und Metronetz ist in der ganzen Stadt gut ausgebaut und falls man einmal nicht mehr weiter weiß, versuchen die freundlichen Thailänder immer gerne zu helfen, auch wenn sie selbst keine Ahnung haben wo man hin muss. Somit war Tooms Zuhause genau das Richtige für uns, Gott-sei-dank wieder abseits vom Trubel. Wir waren nicht die einzigen Gäste. In der Woche, in der wir hier gewohnt haben, gingen über 20 andere Chouchsurfer ein uns aus…

Zum Abschied haben wir über den Dächern Bangkoks noch einen Cocktail getrunken.

Ausblick von der Bar „Cloud 46“, hier haben wir einen Abschiedscocktail getrunken.

Am Freitag den 13. haben wir Luisa in Bangkok zum Flughafen begleitet. Nach 6 gemeinsamen Wochen, ist uns der Abschied schon etwas schwer gefallen. Nun sind wir wieder zu zweit unterwegs. Zufällig haben wir noch bei der Seifenherstellung dabei sein können, eines von Tooms Hobbys.

Toom und Meike beim Schneiden der Seife.

Toom und Meike beim Schneiden der Seife.

Mit dem Bus ging es Richtung Norden.

Erst im Zug, dann mit dem Bus ging es Richtung Norden.

Fast nicht mehr erwartet, haben wir noch eine Farm zum Arbeiten gefunden. Ganz im Norden von Thailand, im Bundesland Lampang. Die Fahrt mit dem Nachtzug war super angenehm. Heute war der 2. Tag auf der Permakultur Farm. Bruce unser Gastgeber ist 82 Jahre alt und hat mehrere Permakultur-Design Kurse absolviert. Die Arbeit ist bis jetzt nichts Neues, aber Bruce ist sehr nett und kann unsere Hilfe gut gebrauchen! Wir haben ca. 1 Woche hier eingeplant, dann wollen wir noch ein bisschen den Norden bereisen.

Harry und Ulf beim Zementieren des Teiches.

Harry und Ulf beim Zementieren des Teiches.

Im Thai Arbeitsoutfit.

 

Wie es weiter geht, werdet ihr im nächsten und wahrscheinlich letzten Eintrag erfahren.

Bis dahin.

LG Meike & Harry

WELCMEO Thailand

Das Beitragsfoto spiegelt sehr gut die Englischkenntnisse der Thailänder wieder. Es ist sehr schwer jemanden zu finden, der wirklich Englisch spricht und nicht nur so tut als ob!

Aber es geht auch ohne. So hatten wir zu Beginn unseres Thailandaufenthaltes eine der schönsten Erfahrungen während unserer Reise. Wir wollten im Nordosten den Felsen Phu Thok besichtigen und waren eingeladen ein paar Tage bei den Eltern von Freunden aus Wien zu wohnen. Auch ohne sich groß verständigen zu können hatten wir eine wundervolle Zeit. Wir haben eine Gastfreundschaft entgegengebracht bekommen, die unvergleichbar großherzig ist. Wir wurden von morgens bis abends mit Leckereien verwöhnt; wir haben das wahrscheinlich beste Essen während unserer Reise gekocht bekommen. Alle möglichen thailändischen Gerichte: mit Kokosmilch, gegrilltem Fisch und Hot-Pot!
Der Ausflug zum Felsen mit dem Tuk-Tuk war wunderschön, wir haben Märkte besucht und zum krönenden Abschluss Affen aus der Hand gefüttert.
Vielen Dank auch an dieser Stelle an Roland, Gig und ihre Familie! 🙂

Da kann einem schon mal flau im Magen werden. Es geht viele 100 Meter steil nach unten.

Da kann einem schon mal flau im Magen werden. Es geht viele 100 Meter steil nach unten.

Über die wackeligen Holzkonstruktionen kann man den Felsen bis oben besteigen.

Über die wackeligen Holzkonstruktionen kann man den Felsen bis oben besteigen.

Harry und Luisa  mit Ti beim kochen.

Harry und Luisa mit Ti beim kochen.

Die Affen nehmen das Popcorn aus der Hand. Süß aber irgendwie doch gefährlich.

Die Affen nehmen das Popcorn aus der Hand. Süß aber irgendwie doch gefährlich.

Abschiedsfoto mit dem Großvater, Oh, Ti, Prasit und Manit.

Abschiedsfoto mit dem Großvater, Oh, Ti, Prasit und Manit.

Hier ein paar Eindrücke vom lokalen Markt. Aber uns kann ja nichts mehr schocken 😉
Schnell hat Prasit, alles was wir komisch beäugt haben, heimlich gekauft, um es uns am Abend daheim versuchen zu lassen…

Leckerer Fisch!

Leckerer Fisch!

Kleine Kücken am Spieß.

Kleine Vögel am Spieß.

Gegrillte Tintenfische.

Gegrillte Tintenfische.

Gesalzene Büffelhaut. wie auch immer man das isst??

Gesalzene Büffelhaut. Wie auch immer man das isst??

Noch mehr leckeren Fisch auf dem Grill...

Noch mehr leckeren Fisch auf dem Grill…

Frittierte Maden. Da mussten wir fast k**zen. Wirklich ekelhaft die Dinger!

Frittierte Maden. Da mussten wir fast k**zen. Wirklich ekelhaft die Dinger!

Honig. Die Warben und die Larven werden allerdings auch gleich mitgegessen. Gar nicht so schlecht.

Honig. Die Waben und die Larven werden allerdings auch gleich mitgegessen. Gar nicht so schlecht.

Noch nicht geschlüpfte Küken am Spieß. Wir konnten uns kaum überwinden. Der Anblick ist schon so grauenhaft.

Noch nicht geschlüpfte Küken am Spieß. Wir konnten uns kaum überwinden, das zu versuchen.

Eine Tüte Schaben für später. Luisa hats geschmeckt.

Eine Tüte Schaben für später. Luisa hats geschmeckt.

Mit dem Flugzeug haben wir uns dann schnurstracks auf dem Weg zum Strand gemacht. Was soll man sagen. Sommer – Sonne – Sonnenschein!

Als wir zu Beginn in Phuket angekommen sind, waren wir ein bisschen schockiert. Unser Hostel war in Patong, direkt im Rotlichtviertel, neben einer Disko. Im Zimmer war es die ganze Nacht so laut, dass das Bett vom Bass nebenan gewackelt hat! Die Sextouristen und der Alkoholkonsum, war nicht das, was wir gesucht hatten. Schnell sind wir von dort geflüchtet und haben Unterschlupf bei netten Couchsurfern am nächsten Strandabschnitt gefunden. Von da an ging es nur mehr Bergauf. Mit einem Boot sind wir auf die kleine Insel  Ko Yao Noi gefahren, hier leben rund 85% Muslime, also keine großen Partys mit Alkohol im Überschuss. Die Hostels waren uns aber doch zu teuer, daher haben wir kurzer Hand beschlossen am Strand zu campen. Im Nachhinein haben wir im Internet gelesen, dass darauf in Thailand sogar Gefängnisstrafe droht. Es war zwar traumhaft schön, einen ganzen riesigen Strand für uns alleine zu haben, aber das Risiko werden wir wohl nicht mehr eingehen.

Eine der Buchten auf Phuket.

Eine der Buchten auf Phuket.

Unser Schaltplatz am Strand. Einfach herrlich so nah am Meer.

Unser Camping-Schlafplatz am Strand. Vom „Bett“ aus konnten wir das Meer sehen.

Seither fahren wir von einem Strand zum Anderen und einer ist schöner als der Vorherige. Mittlerweile sind wir auf Ko Lanta und hier ist das klarste Wasser das wir je gesehen haben. So haben wir uns das vorgestellt. Das Wasser ist warm und der Sand ist weiß. Das Essen und die Unterkunft ist gut und günstig. Es ist jetzt schon extrem heiß und es ist erst Anfang März. Wir haben uns entschieden, mal ein paar Tage am Stück hier zu bleiben. Mal wieder richtig Urlaub machen und nicht jeden zweiten Tag Rucksack packen.

Weißer Sand und klares Wasser...

Weißer Sand und klares Wasser…

... es kann gar nicht schöner werden!

… es kann gar nicht schöner werden!

Wir haben uns entschieden die total von Touristen überlaufene Insel Ko Phi-Phi auszulassen, da das Wasser kann gar nicht mehr klarer und der Strand nicht mehr schön werden kann. Wir werden uns also noch ein paar Tage die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und senden liebe Grüße ins kalte Europa!

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