Es wird viel passieren… !

Habt ihr schon gehört...?

Hast du schon gehört…?

Unsere Woche auf der Farm außerhalb von Samaipata war sehr schön. Es war zwar nicht ganz so wie wir es uns vorgestellt hatten, dafür aber sehr entspannend. Zusammen mir 4 anderen Freiwilligen hatten wir viel Spaß. Wir haben viel gelesen, gestrickt und gekocht. Es war eher ein Permakultur Projekt als eine richtige Farm. Für alle die unseren Salasch kennen; eher eine Woche Salasch.

Der Ausblick von der Farm aus.

Der Ausblick von der Farm aus. Der bolivianische Dschungel.

Gruppenfoto im Dschungelcamp :-)

Gruppenfoto im Dschungelcamp 🙂

Eine unserer Arbeiten - eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Eine unserer Arbeiten – eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Danielson und Jake beim spielen.

Danielson und Jake beim Spielen.

Anschließend haben wir noch 2 Nächte im Dorf auf einem Zeltplatz verbracht. In Samaipata gibt es aber so gut wie keine Internetverbindung und der einzige Bankomat wollte uns keine „Bolivianos“ ausspucken. Darum wollten wir gestern unsere Weiterreise nach Santa Cruz antreten. Nach 70 km und fast 2 Stunden Fahrt mussten wir aber umkehren, da ein Teil der einzigen Straße in der Nacht zuvor von starkem Regen einfach weggespült wurde. Heute konnten wir die Stelle aber passieren und sind gut angekommen.

In Sucre...

In Sucre…

Wo hier nur Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt.

Wo hier nur braunes Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt. Passieren unmöglich!

Nach 6 Monaten Lateinamerika wird es Zeit für neue Gesichter und neue Abendteuer. Wie schon von Anfang der Reise an geplant, wollen wir im März einen Stopp in Europa machen. Auf der Suche nach dem günstigsten Ticket von Südamerika nach Europa hat es sich ergeben, dass wir von São Paulo aus fliegen. Da São Paulo aber nun mal in Brasilien liegt, müssen wir jetzt halt nach Brasilien reisen. 🙂
Da São Paulo außderdem sehr nahe an Rio liegt, werden wir unsere letzten Tage in Rio de Janeiro verbringen. Wie es der Zufall will ist genau zu dieser Zeit Karnevall. Und das Beste: Wir haben ein Bett über Couchsurfing bei dem Hessen Sascha Bauer gefunden! 1000 Dank dafür, denn sonst wäre Rio in diesen Tagen unbezahltbar.
Also auf zum Karnevall nach Rio!!!

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Außerdem hatten wir schon seit Dezember mit dem Gedanken gespielt für den Sommer eine Alpstelle zu suchen. Warum? Weil es schön wäre mal wieder ein paar Wochen am gleichen Ort zu sein, weil wir sehr gerne in den Bergen sind, weil Melken und Käsen eine tolle Arbeit ist und es wäre eine gute Möglichkeit unsere Reisekasse ein bisschen aufzubesser. Per Mail hatten wir uns für einige Stellen beworben und viele Absagen auf Grund der aktuellen Entfernung bekommen. Heute jedoch haben wir eine sehr viel versprechende Antwort erhalten. Es könnte also klappen – Drückt uns die Daumen!

Meike mit ihrer neue Freundin Chita.

Meike mit ihrer neue Freundin Chita – ein Brüllaffe.

Unsere Reise und Reiselust ist aber keinesfalls vorbei. Falls es mit der Alm kalppt, werden wir März bis Juni in Europa reisen und arbeiten. Nach der Alp im September, wollen wir dann auf alle Fälle nach Asien oder Afrika. Kommt auf die Flugangebote an.
Aber erst Mal freuen wir uns auf den Zwischenstopp in Deutschalnd und Österreich. Auf die deutsche Sauberkeit, die Pünktlichkeit, das heimische Essen und am wichtigsten auf die Freunde und Familie.

Es wir also viel passieren… Bis bald! Liebe Grüße

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Vom Titicaca See in die Salzwüste

Der Titicaca See ist der größte Süßwassersee in Südamerika und mit 3.810 Metern über dem Meer der höchst gelegene befahrbare See der Welt. Er umfasst 8.300 km2. Unser erster Stopp auf dem See waren die schwimmenden Inseln der „Urus“. Es ist fast unvorstellbar, dass Leute hier wirklich auf solch beengtem Raum leben.

In einem Haus leben 6 Personen.

In einem Haus leben bis zu 6 Personen.

Ein Modell; so werden die schwimmenden Inseln gebaut.

Ein Modell; so werden die schwimmenden Inseln gebaut.

Eine Besonderheit auf der Insel „Taquile“ sind die strickenden Männer! Die Frauen hingegen weben. Das Klima auf der Insel erinnert jetzt im Februar an die Toscana. Es ist heiß und trocken, die Landschaft wird durch Landwirtschaft geprägt.

Die Männer stricken stolz ihre Mützen.

Die Männer stricken stolz ihre Mützen.

Der Blick über die Insel Taquile.

Der Blick über die Insel Taquile.

Die Nacht verbrachten wir in einer Gastfamilie am See. Nach einem Fußballspiel und traditionellen Tänzen wurden wir unseren Gastfamilien vorgestellt. Unsere Spanischkenntnisse waren hier sehr von Vorteil. Die Einheimischen rund um den See sprechen Imara und Spanisch, jedoch so gut wie kein Englisch. Am nächsten Morgen durften wir bei der Feldarbeit helfen, bevor es zurück nach Puno ging.

Meike und die Kinder unserer Gastfamilie.

Meike und die Kinder unserer Gastfamilie.

Unsere Familie in traditioneller Tracht.

Unsere Familie in traditioneller Tracht.

Unsere Weitereise nach La Paz musste die Gruppe auf Grund von Streiks und damit einhergehenden Straßensperren um einen Tag verschieben. Solche Streiks können in einem 3. Welt Land sehr gefährlich werden. Wir haben von einer anderen Reisegruppe gehört, die versucht hat die Straßensperre zu passieren. Die Gruppe musste 6 Stunden laufen, einige wurden verletzt und bestohlen.

Einen Tag verzögert endete unsere Tour also am 07. Februar in La Paz, Bolivien. Nach einer deftigen Abschiedsparty sind wir nun wieder auf uns alleine gestellt – was sicher Vor- und Nachteile hat. Wir wollten schnell weiter, denn die Stadt ist laut, schmutzig und ungemütlich.

Am Hexenmarkt werden getrocknete Lamaföten als Glücksbringer verkauft.

Am Hexenmarkt werden getrocknete Lamaföten als Glücksbringer verkauft.

Wie haben uns sehr lange überlegt, ob wir die 14 Stunden Nachtbusfahrt und die Kosten auf uns nehmen wollen, um die Salzwüste „Salar de Uyuni“ im Westen des Landes zu besuchen. Mit ca. 12.000 km2 ist die Salar de Uyuni die größe Salzpfanne der Erde. Einige Teile stehen zur Zeit wegen starkem Regen unter Wasser. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt!
Ihr müsst euch einen weißen Salzboden vorstellen, mit ca 2-3 cm klarem Wasser bedeckt und Sonnenschein. Der Boden wird zu einem gigantischen Spiegel; es ist kein Horizont zu erkennen. So könnte es im Himmel aussehen!
Vergleichen mit allen anderen Naturschauspielen, ist die Salzwüste sicher das faszinierenste, was wir je gesehen haben!
Uyuni war übrigends im Januar 2014 einer der Austragungsorte der Rally DAKAR!

Wie im Himmel!

Wie im Himmel – keine Fotomontage!!!

Die Statur aus purem Salz.

Die Statur aus purem Salz.

Nach einer Nacht in Potosi, befinden wir uns nun in Sucre, endlich wieder eine wohlfühl Stadt. Wir sind auf dem Weg Richtung Santa Curz, denn wir haben wieder eine Farm. Juhu! Wir haben auf alle Fälle festgestellt, dass wir nie Arbeitslos sein könnten, denn ohne Arbeit wird selbst das Reisen bald langweillig. 🙂

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Auf den Spuren der Inka

img_0038Auf dem Weg durch das „Heilige Tal“ stoppten wir in der Gemeinde Ccaccaccollo. Seit 2005 unterstützt das „Planeterra“ Projekt hier eine Gruppe von mittlerweile 43 lokaler Frauen bei der Herstellung und Vermarktung ihrer Wollprodukte. Meike war im 7. Himmel und wollte garnicht mehr weg. Es wird der Weg der Wollverarbeitung veranschaulicht – verschiedene Färbepflanzen werden vorgestellt, Webmuster und -techniken werden präsentiert, Lamas und Alpakas lassen sich streicheln und alles endet natürlich im Verkauf. Direkt von den Herstellerinnen, fair und ohne Zwischenhandel. Ein tolles Projekt!

Die Frauen in traditioneller Tracht beim Spinnen.

Die Frauen in traditioneller Tracht beim Spinnen…

... und beim Weben.

… und beim Weben.

Die Weiterreise führte uns nach Ollantaytambo, dem Ausgangspunkt für unsere 4 tägige Wanderung. Der Inka Trail ist insgesamt nur 43km lang aber recht anspruchsvoll, da die Inkas viele Stufen in die Felswände gebaut haben. Der höchste Punkt liegt auf 4200m. Am ersten Tag werden somit über 1000 Höhenmeter zurückgelegt. Der Weg führt durch unwirkliche Nebelwälder, über Gipfel und mündet im Amazonasbecken.
Unsere Gruppe hatte insgesamt 19 Träger, 2 Köche und 2 Reiseleiter zur Hilfe. Die Arbeit der Träger ist eine der beeindruckendsten Leistungen die wir je gesehen haben. Mit großen und schweren Rücksäcken überholten sie uns joggend, während wir keuchend den Berg hoch krächzten. Im Lager angekommen hatten sie bereits alle Zelte aufgeschalgen und ein Gourment-Essen gezaubert! Morgends haben sie unsere Zelte abgebaut, nach uns das Lager verlassen, uns überholt und abends war wieder alles fertig. Hut ab!
Obwohl wir in der Regenzeit reisen und der Weg ab Februar aufgrund des Regens für Touristen gesperrt wird, hatten wir 3 Tage optimales Wanderwetter.

Über Stock und über Stein... :-)

Über Stock und über Stein… 🙂

Morgenstimmung um 5.30 Uhr.

Morgenstimmung im Nebelwald um 5.30 Uhr.

In der „verlorenen Stadt“ Machu Picchu angekommen, wird man für die Mühen belohnt. Der Ausblick ist atem­be­rau­bend. Die Arbeit der Inka ist einfach beeindruckend, wenn man überlegt, mit welch einfachen Mitteln die Menschen im 15. Jahrhundert diese Festungen in den Berg gebaut haben.

Es sieht fast schon unwircklich aus!

Es sieht fast schon unwirklich aus!

Juhu! Geschaft! Keine Stufe mehr!

Juhu! Geschaft! Keine Stufe mehr!

Der Ausblick von ganz oben!

Der Ausblick von ganz oben!

Nun sind wir 3 Tage in Cusco, um uns zu erhohlen und um unseren Muskelkater auszukurieren. Die Stadt hat viel zu bieten und macht einen jungen, gemütlichen Eindruck. Morgend ist wieder Reisetag -7 Stunden- auf nach Puno an den Titicaca-See!

Natürlichen Farben zum Malen oder Färben.

Natürlichen Farben zum Färben von Wolle oder zum Malen.

Die bunte Maisvielfalt am Markt!

Die bunte Maisvielfalt am Markt!

Gruppenfoto im Panoramazug :-)

Gruppenfoto im Panoramazug 🙂

Urlaub vom Urlaub!

Es ist herrlich. Alles ist organisiert. Wir müssen uns nicht überlegen wo wir als nächstes schalfen und welchen Bus wir nehmen. Trotzdem bekommen wir in kurzer Zeit viel zu Sehen!
Unsere Reisegruppe besteht aus 16 Personen zwischen 18 und 39 Jahren. Unter anderem Briten, Norwegerinnen, Holländer, einem Australier und einer Französin. Das Klima in der Gruppe ist durchweg gut und es macht Spaß mit anderen zusammen zu Reisen.

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Unser erster Stopp nach Lima war Paracas. Hier besichtigten wir eine kleine Winzerei die das Nationalgetränk „Pisco“ herstellt, ein Weinbrand mit 42% Alkohol. Nach der Verkostung von 6 verschiedenen Variationen, war das anschließende Sandboarden um so lustiger. Inmitten einer gigantischen Sandwüste befindet sich die Oase Huacachina. Von dort ging es mit Sandbuggies steil die Dühnen bergauf.

Buntes getummel am Strand.

Buntes Getummel am Strand von Paracas.

Hierin werden die Trauben vergoren.

Hierin werden die Trauben für den Pisco vergoren.

Die Gruppe beim Sandboarden!

Die Gruppe beim Sandboarden!

Sand soweit das Auge reicht!

Sand soweit das Auge reicht!

Die Oase mitten in der Wueste.

Die Oase mitten in der Wüste.

Am nächsten Tag beeindruckten uns die Nasca Linien. Mit einer kleinen Cessna konnten wir die unglaublichen, über 2000 Jahre alten Zeichnungen aus der Luft betrachten. Es handelt sich um 70 Steinzeichnungen in der größe zwischen 60 und 400 Metern.  Immer noch ist die genaue Entstehung ungeklärt, jedoch wird eine Mischung aus agrikultureller, astronomischer und religiöser Bedeutung der Linien angenommen.

Der Kondor, das Wahrzeichen von Peru.

Der Kondor, das Wahrzeichen von Peru.

Zum Vergleich die Groese der Strase!

Der Baum. Zum Vergleich die Größe der Straße!

Ein komfortabler Nachtbus brachte uns in 10 Stunden nach Arequipa. Die weiße Stadt ist das Tor in die Anden. Vor hier aus fuhren wir in den Colca Canyon zum Kondor-Watching. Auf dem Weg gab es große Herden wilder Vicuñas zu sehen, eine der Kamelarten der Anden.

Ein wildes Vicuna...

Ein wildes Vicuña…

Der Kondor ist der größte und schwerste Greifvogel der Welt und kann eine Flügelspannweite von bis zu 3,2 Metern erreichen. Auf 5010 Metern überquerten wir den höchsten Pass im Süden Perus. Der Colca Canyon ist mit über 3000 Metern um einiges Tiefer als der bekannte Grand Canyon in den USA. Es ist aber nur die zweit tiefste Schlucht der Welt. Der Rekordhalter befindet sich in Griechenland.

In den heißen Quellen von Chivay konnten wir uns am Abend im mineralhaltigen, 45° Grad heißen Wasser so richtig einweichen lassen. Danach gab es beim Abendessen traditionelle Tänze der Region.

Der Hauptplatz von Arequipa.

Der Hauptplatz von Arequipa.

Die Kartoffelvielfalt am Markt ist unglaublich!

Die Kartoffelvielfalt am Markt ist unglaublich!

Der Colca Canyon!

Der Colca Canyon!

Einige der Bilder haben wir von unserer französischen Mitreisenden Benedikt bekommen, da unsere Kamara jetzt kaum noch akzeptable Bilder macht.

Morgen Früh werden wir zu unserer 4 tägigen Wanderung auf dem Inka Trail nach Machu Picchu aufbrechen. Darauf freuen wir uns schon sehr, es wird aber sicher eine Herausforderung!

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Die Stadt der Könige

In Peru gibt es viele Nackthunde.

In Peru gibt es viele Nackthunde.

Zwischen Huanchaco und Trujillo am Strand befindet sich „Chan Chan„, die antike Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches. Aus einer Sandwüste ausgegraben, kommen prächitge verzierte Mauern und Reliefs zum Vorschein. Chan Chan gehört zu den 10 interessantesten Sehenswürdigkeiten Perus und ist zudem ein UNESCO-Welterbe. Weiter Bilder sind auf dem Link der UNESCO zu finden.

Restaurierte Ornamente in Chan Chan.

Restaurierte Ornamente in Chan Chan.

Hier kann man gut die Flecken erkennen...

Der Strand von Huanchaco am Abend. Hier kann man gut die Flecken erkennen…

Dieser Pelikan beeindruckte uns sehr.

Der Pelikan beeindruckte uns sehr.

Leider hatte sich mit der Zeit Dreck unter die Linse unserer Kamera geschmuggelt. Daher waren lästige, schwarze Flecken auf jedem Bild zu sehen. In Trujillo kam uns ein Kamera-Geschäft mit Reparaturservice wie gerufen. Die Reinigung war vergleichsweise günstig und beseitigte alle Flecken. Dafür ist jetzt jedes zweite Bild unscharf. 😦

Wer weiß, was uns der liebe Herr so alles ausgetauscht hat? Bei unserem nächsten Stopp in Europa werden wir auf alle Fälle in eine bessere Kamera investieren.

Wieder einmal mit dem Nachtbus fuhren wir diesmal von 23.00 Uhr bis 8.30 Uhr nach Lima. Der erste Eindruck war erschreckend. Die trockene Wüstenstadt hat mit extremer Überbevölkerung zu kämpfen! 8 Millionen Einwohner (1/3 der Peruaner) teilen sich eine schlechte Wasserversorgung und sorgen für multikulturelle Atmosphäre. Der Lärm erinnert an unsere Zeit in Indien. Die Kluft zwischen Arm und Reich zeigt sich auch hier extrem. Hypermoderne Einkaufszentren vor dem Hintergrund der Slums in der Bergkulisse.

Der Ausblick auf die bunten Slums.

Der Ausblick auf die bunten Slums.

Bei genauerem Hinsehen lassen sich jedoch auch schöne Ecken entdecken. Der Stadtteil Barranco überrascht mit kleinen verwinkelten Gassen und Meeresblick. Miraflores ist mordern und schnell. Hier gibt es Shoppingmals, viele Restaurants und Parks. In Downtown haben wir das Franziskanerkloster „Monastario de San Francisco“ besichtigt. Die Katakombenführung ist nichts für schwache Nerven. Es ist jedoch verboten die mit Knochen gefüllten Krypten zu fotografieren.

Der Plaza de Armas de Lima.

Der „Plaza de Armas de Lima“.

Harry hat neue Freunde gefunden.

Harry hat neue Freunde gefunden.

Harry vor seiner leckeren Einschneetorte.

Harry vor seiner leckeren Eischneetorte.

Die ersten zwei Tage in Lima wurden wir von der Peruanerin Louisa und ihrem belgischen Freund Goephery beherbergt. Die Beiden haben sich vor 3 Jahren ebenfalls über Couchsurfing kennen gelernt, als Geophery nach Lima kam. Morgen werden sie heiraten! 🙂 Wir hatten ein eigenes Zimmer, viele nette Gespräche und viel Spaß zusammen.

Mit den lustigen Muetzen fuer die Bachelorparty.

Mit den lustigen Mützen für die Bachelor Party.

Nun sitzen wir in unserem fast schon luxuriösen Hotelzimmer! Heute beginnt unsere Tour. Wir sind die ersten Gäste der Gruppe und alle anderen Namen hören sich englisch an. Mal schauen was uns erwartet?! 🙂 Eine Rentnertour oder doch junge Leute? Wir sind schon gespannt.

Unser Zimmer im Hotel...

Unser Zimmer im Hotel…

... in der Lobby.

… in der Lobby.

Das Beitragsbild zeigt übrigends „Purple Corn“. Diese Maisart wurde von den afrikanischen Sklaven im Zuge der Kolonialisiereung nach Peru gebracht. Aus dem Korn wird das beliebte Getränk „Chicha Morada“ hergestellt. Es ist sehr süß und lila.

7 Stunden Achterbahn zum Strand

Blick über die Stadt in den grünen Bergen.

Ein typischer StraSenzug.

Ein typischer Straßenzug.

Der taffe Kampfhahn mit gerupften Schenkeln!

In Vilcabamba genossen wir Entspannung pur!

Wir nutzen zur Zeit viel Couchsurfing, um Unterkünfte zu finden, so auch in Vilcabamba.
Es ist eine tolle Möglichkeit um Geld zu sparen und gleichzeitig ein Einblick in das Leben der Einheimischen zu bekommen.

Das Dorfcafe mit den immer gleichen Gaesten :-)

Das Dorfcafé mit den immer gleichen Gästen 🙂

Bei Robert und Estella konnten wir 3 Nächte gratis in einem super schönen Hostel wohnen. Robert ist ein sehr belesener, intelligenter Mann und hat so einige Geschichten aus seinem Leben zu erzählen. Seit 1975 gehört er dem Buddhismus an. Er hat Psychologie und Weltreligionen studiert, aber danach lieber erfolgreich als Koch gearbeitet und ist anschließend 8 Jahre um die Welt gereist.

Das Hostel mit kleinem Garten. Eine Oase zur Erholung.

Nach einem morgendlichen Spaziergang, gingen wir mittags mit Peter und Robert zur Meditation. Am Nachmittag stand um 4 Uhr Yoga auf unserem Programm…

Da wir nun doch schon ein bisschen länger unterwegs sind, vergisst man ab und an Fotos zu machen. Für diesen Beitrag ist leider kaum etwas Interessantes dabei.

Ein landwirtschaftliche Kalender mit Nutztieren in Ecuador 🙂

Von Loja ging es mit dem Nachtbus 7 Stunden nach Piura. Auf Google Maps kann man sich bei genauerer Betrachtung des Staßenverlaufes vorstellen, welche Horror-Fahrt das war. Meike musste sich 7 Mal übergeben, wir dachten von der kurvenreichen Stecke. Als aber noch starke Kopfschmerzen, Fieber usw. 🙂 dazu kamen, war schnell klar, dass mehr dahinter steckte.

In Piura angekommen, wurden wir von Oscar unserem nächsten Gastgeber, am Busbahnhof abgeholt. Nach 36 Stunden war das Gröbste vorbei und Meike ist wieder wohlauf. Klar ist es nicht angenehm krank zu sein, aber das Gleiche kann einem Zuhause auch passieren und Oscar hat uns einen schönen Platz zum Auskurieren gegeben.
Er hat uns außderdem in das beste Ceviche-Restaurant des Landes geführt. Ein Gericht das überall in Lateinamerika bekannt ist.

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Das Ceviche ist schon leer!

Nach einem Tag Ruhe und weiteren 7 Stunden Busfahrt sind wir heute in Huanchaco angekommen. Gott sei Dank ist dieser Abschnitt der Panamericana aber schnurstracks.

Nun werden wir wieder 2 Tage am Strand verbringen, aber ihr dürft uns glauben; eine Portion Schnee wäre uns fast lieber. Das Meer ist hier nicht gerade warm, eine Prise Fisch liegt in der Luft und der Strand ist von Einheimischen belagert.   🙂

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Getümmel am Steg…

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Caballitos de totora in Huanchaco Beach; typische Fischerboote!

... in aktion!

Caballitos de totora in Aktion!

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Am späten Nachmittag ist der Strand leerer.

Genießt den europäischen Winter! Wir wünschen euch eine schöne Zeit. Bis zum nächsten Eintrag…
Liebe Grüße! Harry und Meike

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Viel Familie, Berge und Spanischunterricht

Houlgers Familie am Silversterabend mit Familie Simpson rechts in Bild.

Houlgers Familie am Silversterabend mit Familie Simpson rechts in Bild. Hier verkleiden sich alle an Silverster!

Riobamba war sehr nett, aber nicht schön. Cuenca hingegen ist eine Perle! Das UNESCO Weltkulturerbe bezaubert mit grünen Parks, vielen historische Bauten und einer Promenade am Flussufer. Das Flair erinnert an Heidelberg oder Wien! Eine Stadt die zum Verweilen einlädt.

Ein typischer Starßenzug...

Ein typischer Straßenzug…

... mit bunten Häusern...

… mit vielen bunten Häusern.

In jeden Haus ist ein Geachäft.

In jedem Haus ist ein Geschäft.

Gaby hat uns vom ersten Moment an herzlich empfangen. Den Kontakt zu ihr hatten wir durch Davids Vater Mark, unseren Gastgeber in Quito. Nach ein paar E-Mails auf Spanisch, hieß es wir seien jederzeit willkommen!
Gaby studiert Medizin, hat einen Bruder „Tito Jr.“ und eine Schwester „Elisabeth“ die ebenfalls in Cuenca studieren – BWL und Jura. Zusammen mit den Eltern, beide Lehrer, leben alle nicht weit von der Altstadt entfernt. Wir haben unser eigenes Apartment und werden wie Familie behandelt. Zum Abschied haben wir heute Abend eine Wärmflasche geschenkt bekommen! Sooo lieb…

Unser Spanisch reicht zum Smaltalk und für den Alltag, ist aber bei weitem nicht gut! In der Sprachschule „Simon Bolivar“ im Zentrum haben wir günstige Sprachkurse entdeckt. Der 5 Tages-Intensivkurs war sicher keine schlechte Investition und bringt uns vielleicht ein Bisschen weiter. Mit unserer Lehrerin Cathalina übten wir nun jeden Tag 3 Stunden. Vorallem die Zukunft und Vergangenheit der Verben, da tun wir uns nämlich noch schwer. Jetzt heißt es dranbleiben und weiterlernen.

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Schmeckt gar nicht schlecht!

Am Donnerstag wurden wir von den Geschwistern zu einem Ausflug nach „Gualaceo“ eingeladen. In der Markthalle gab es „Tortillas de Choclo“ und dazu „Morocho„. Am Freitag und am Sonntag haben wir mit Gabys Familie einen Ausflug zu den Großeltern in die Berge nach „Sigsig“ unternommen. Hier trifft sich am Wochenende die Großfamilie mit 72 Personen. Mit dem familieneigenen Riesenbus war es eine lustige Tour. Extra für uns gab es Meerschweinchen zum Abendessen! Eine Ehre, denn normalerweise werden die Tierchen nur für besondere Anlässe geschlachtet. Übernachtet wurde im Wochenendhaus in St. Bartolomé.

Titos Eltern vor ihrem Geschäft.

Titos Eltern vor ihrem Geschäft.

Elisabeth in der traditiinellen Tracht der Cuencanerin.

Elisabeth in der traditionellen Tracht der Cuencanerin. Links Ruth, Eine Tante und Gaby.

Die Familie besitz viele Obstbäume. Hm... Köstlich!

Die Familie besitz 3 Grundstücke mit vielen Obstbäumen.  Hm… Köstlich!

Die eigene Bus mit 30 Plätzen!

Der eigene Bus mit 30 Plätzen!

Schon mit dem Hinflug haben wir von Wien aus, vor der Abreise, ein  20-tägige Tour von Peru nach Bolivien gebucht, um die ganzen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, bei denen man die anderen Touristen sowieso nicht umgehen kann. Außerdem ist es ganz angenehm sich mal um Nichts kümmern zu müssen – Nichts planen und organisieren. Ein Urlaub im Urlaub!
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Darum machen wir uns langsam auf den Weg in Richtung Süden, um am 18. Januar unseren Tourstart in Lima nicht zu verpassen. Morgen ist also früh aufstehen angesagt, weiter gehts nach Vilcabamba.

Bis bald und liebe Grüße!

Frohes Neues Jahr!

Da es uns bei Houlger und in Riobamba sehr gut gefällt, sind wir nun schon 2 Tage länger hier als ursprünglich geplant. Die Stadt ist klein und gemütlich, man kann sich hier gut erholen. In der Restaurantküche dürfen wir tagsüber selbst kochen.

Meike beim Lebensmitteleinkauf /-einkampf! :-)

Meike beim Lebensmitteleinkauf /-einkampf! 🙂

Alles da was man braucht!

Alles da was man braucht!

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Jeder hat das Bild mit dem Baum gemacht. 🙂

Am Sonntag haben wir einen Ausflug nach Guano unternommen, ein typisches Ausflugsziel für Einheimische. Hier gab es mal wieder eine Parade, der Grund war „das Fest des Kindes“.

Tolle Fellhosen!

Tolle Fellhosen!

Da wir unsere Reisekosten im Dezember auf unglaubliche 5 EUR pro Person und Tag senken konnten, haben wir uns am Abend einen Kinobesuch gegoennt. Der Hobbit auf spanisch in 3D – eine Herausforderung. 🙂

Der Gollum mit 3D Brille...

Der Gollum mit 3D Brille…

Nachdem Harry ja seit Kolumbien keine Brille mehr hat, waren wir zuvor beim Optiker. Somit konnte er den Film mit neuen Kontaktlinsen wenigstens scharf sehen.

Heute Abend wir in Houlgers Bar wieder eine Party steigen und auch sonst scheint auf den Straßen sehr viel los zu sein.
Überall sieht man kleine und große Pappmache-Figuren, die heute Abend angezündet werden…
Wir freuen uns schon auf das Fest, es sind noch 2 andere Chouchsurfer aus Argentinien da und sonst werden noch viele Gäste erwartet.

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Morgen oder Übermorgen wollen wir dann weiter nach Cuenca fahren, eine Stadt die für ihre koloniale Pracht bekannt ist.

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr, aufdass alle eure Vorsätze wahr werden!

Ganz liebe Grüße Harry und Meike

Hier sagen sich Hase und Meerschweinchen gute Nacht!

Hier sagen sich Hase und Meerschweinchen gute Nacht!

Zurück in der Zivilisation

Der taegliche Auftrieb.

Der tägliche Auftrieb.

Die Tiere immer im Auge.

Die Tiere immer im Auge.

Unsere Tage in den Bergen in Yurachucsha waren schön, aber auch schwierig. Die Dorfgemeinschaft besteht aus 35 Familien, wobei jede Familie ca. 5 Lamas und 4 Kinder hat. 🙂 Die 10 Alpakas gehören der Gemeinschaft. Ebenso sieht man Schweine, Esel, Pferde, Hühner und jede Menge Hunde. Die Hunde sind hier nicht ohne, Harry wurde am Abend in die Kniekehle gebissen!

P1070695Die Arbeit mit den Alpakas war wunderbar. Zu Beginn mit Begleitung und später alleine, durften wir den ganzen Tag die wertvollen Tiere hüten. In den Anden gibt es 4 Arten von Kameltieren:
Lamas, Alpakas, Vicuñas and Guanacos. Ein großer Unterschied liegt im Feinheitsgrad der Wolle.

Das neugeborene Laemmchen musste getragen werden.

Das neugeborene Lämmchen musste getragen werden.

   Morgens um 8.30 Uhr werden die 10 Alpakas, 8 Lamas und ein Dutzend Schafe auf eine Weide in 4250m Höhe getrieben. Da es keine Zäune gibt, muss man die Tiere ständig im Blick haben. Am Nachmittag um 16.00 Uhr geht es dann wieder nach Hause. Tagsüber steigt die Temperatur in der Sonne auf 40 Grad, in der Nacht fällt sie unter den Gefrierpunkt. Obwohl wir eigentlich in der Regenzeit reisen, hat es die letzen 14 Tage nicht einmal geregnet! 

Zeitvertreib beim Hueten.

Zeitvertreib beim Hüten.

Die Lamas werden auch als Lastentraeger und zum Reiten benutzt.

Die Lamas werden auch als Lastenträger und zum Reiten benutzt.

Die Strickereien werden ueber Zwischenhaendler an zahlungskraeftige Touris verkauft.

Die Strickereien werden über Zwischenhändler an zahlungskräftige Touristen verkauft.

Zopfmuster, Karos und Knöpfchen-Muster!

Zopfmuster, Karos und Knöpfchen-Muster! Der Anfang einer Kinderjacke…

Der taegliche Abtrieb.

Der tägliche Abtrieb. Im Hintergrund das Dorf.

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Anstatt wie erhofft in einer Gastfamilie, wurden wir im Kindergarten untergebracht. Das war zwar irgendwie lustig, aber in der Nacht mit 7 Grad sehr kalt, da es keine Möglichkeit zum Heizen gab. Außderdem hatten wir kein fließendes Wasser und keine Kochstelle. Zum Essen haben wir morgens von der Frau des „Präsidenten“ Reis und Bananen bekommen, am Abend eine Suppe. Wir wären gerne länger in dem Dorf geblieben, es war aber extrem schwer Kontakt zu den Menschen aufzubauen. Wir wurden zwar von allen Seiten beäugt, sprechen wollte aber sogut wie niemand mit uns. Weihnachten war daher hier auch keine große Sache.

Vor unserem Zuhause im Kindergarten.

Vor unserem Zuhause im Kindergarten.

(Meike schaut zwar doof), aber so sieht eine typische Kueche aus.

(Meike schaut zwar doof), aber so sieht eine typische Küche aus. Nicht viel Sinn für Deko 🙂

Richtung Süden hat es uns nach Riobamba verschlagen. Es sind zwar nur 73 km auf der Karte, die Fahrt über die Schotterpisten durch die Berge dauerte aber 2,5 Stunden. Houlger, ein Couchsurfer, wird die nächsten 2 Tage unser Gastgeber sein. Er hat ein Restaurant mit Bar und Livemusik. Heute Abend findet ein Benefizkonzert statt.

Vor Houlgers Haus.

Vor Houlgers Haus.

Feliz Navidad

Auf der Suche nach Alpakas sind wir höher in die Berge gefahren. Die letzten drei Tage haben wir in dem kleinen, überschaubaren Bergdorf Salinas mit ca. 1000 Einwohnern verbracht. Eine Salzmine gibt dem Dorf auf 3550 Metern über dem Meer seinen Namen. Das Dorf ist bekannt für guten Käse, Schokolade und Wollprodukte – also genau das Richtige für uns!

Der Blick ueber Salinas...

Der Blick ueber Salinas…

Mit Hut und Poncho!

Mit Hut und Poncho!

Die Sonne faerbt die Berge am Abend rot.

Die Sonne faerbt die Berge am Abend rot.

P1070570Die Tage hier waren herrlich. Morgens Ausschalfen und Frühstücken, dann eine Wanderung in den Bergen, am Mittag ein reichliches „Almuerzo“ für 2,50$ und am Abend entspannt Tee trinken vor dem Kamin. Außerdem haben wir die Käserei, die Wollfabrik und die Schokoladenfabrik besichtigt.

Unser gemuetliches Apartment mit Kamin.

Unser gemuetliches Apartment mit Kamin.

Eine Kardiermaschine von 1915 aus Nordamerika.

Eine Kardiermaschine von 1915 aus Nordamerika.

Hier werden Tilsiter, Gouda und andere Kaese hergestellt.

Hier werden Tilsiter, Gouda und andere Kaese hergestellt.

Wir mit Padre Antonio vor der Kirche.

Wir mit Padre Antonio vor der Kirche.

Hier in Salinas haben wir auch Padre Antonia, den Pfarrer, kennengelernt. Er hat lange Zeit mit dem Deutsche Entwicklungsdienstes (DED) gearbeitet und hat gerade Freiwillige von „Jugend eine Welt“ zu Gast. Er spricht sogar „ein büsschen Deutsch“. 🙂

Padre Antonio hat uns eine Bauernfamilie in den Bergen gefunden, bei der wir nun 1 oder 2 Wochen mit Alpakas arbeiten werden. In 5 Minuten fährt unser Auto in die Berge auf über 4000 Meter und wir wissen nicht, ob wir dort oben auch Internt haben werden.

Darum wünschen wir schon heute unserer Familie, all unseren Freunden, Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen und allen Anderen

Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!

Alles Liebe Harry und Meike

Gute Neuigkeiten!

Das Geld wurde heute unserer Kreditkarten-Rechnung wieder gutgeschrieben, dass heißt es wurde nicht einmal abgebucht. Super, dass alles so schnell geklärt werden konnte. Danke, noch mal an unsere Bank! Anscheinend war es wirklich ein Betrug…

Am Montag haben wir einen „Galgen“ gebaut. Am Dienstag dann mit Shawn ein großes 250 kg Schwein geschlachtet! Das Schwein wurde vom Nachbarn mit einem langen Messer direkt ins Herz gestochen! Es ging sehr schnell, nach 2 Minuten war alles vorbei. Die Haare werden hier üblicherweise abgeflammt, das stinkt ein bisschen.
Nach dem Ausnehmen und Zerlegen, haben wir gestern vier verschiedenen Sorten Wurst gemacht. Daher gab es am Abend eine richtige deutsche Bratwurst, die hat geschmeckt wie daheim! 🙂

Der "Galgen" ist vier Meter hoch!

Der vier Meter hohe „Galgen“!

Die Jungs beim hochziehen....

Die Jungs beim hochziehen….

... Maria die Nachbarin beim Abflammen, mit Kind auf dem Rücken.

… Maria die Nachbarin beim Abflammen, mit Kind auf dem Rücken.

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Heute sind wir dann um 3.30 Uhr aufgestanden, um den ersten Bus nach Ibarra zu erwischen. Dazu mussten wir in der Früh erst einmal eine Stunde Fußmarsch mit unserem gesamten Gepäck zurücklegen. Nach einem langen Reisetag und insgesamt 9 Stunden Busfahrt sind wir nun in Guaranda in den Anden. Auf der Fahrt über einen 4150 Meter hohen Pass, gab es die ersten wilden Lamas zusehen. Da wir zurzeit „Farmlos“ sind, werden wir in den nächsten Tagen die Gegend hier ein bisschen erkunden. Mal schauen, wo es uns als nächstes hintreibt…

Bis bald und Liebe Grüße!

Buntes Ecuador!

Die letzte Woche hat leider nicht so gut angefangen. Wir haben festgestellt, dass unsere Kreditkarte mit über 2100,- Euro belastet wurde, die wir nicht verursacht haben. Da die Karte nicht geklaut wurde, gehen wir davon aus, dass jemand die Nummer kopiert hat und es ein Betrug ist. Panik pur hat sich bei uns breit gemacht. Wir haben dann bei der Bankhotline angerufen und die Karte sperren lassen. Da es Samstags passiert ist mussten wir bis Montag warten, um eine Nachricht von unserer Bankbetreuerin zu bekommen. Nachdem wir ein Formular ausdrucken, einscannen und per Post senden mussten, warten wir nun, bis MasterCard uns das Geld zurück überweist. Unsere Bankbetreuerin ist aber sehr kompetent und wir hoffen, dass sich alles noch in diesem Jahr klären lässt!
Die gemütliche Küche im Haus.

Die gemütliche Küche im Haus mit Weihnachtsdeko.

Shawn, Gus und Lindsey

Shawn, Gus und Lindsay. Der kleine ist nun 1 Monat alt.

Bevor das alles passiert ist, waren wir letztes Wochenende in der Hauptstadt, denn dort war ein großes Fest “ Fiestas de Quito“. Wir wollten eigentlich nach Quito fahren, um einen Stierkampf anzusehen. Durch Zufall haben wir am Bahnhof Ivan kennen gelernt, der dort indirekt arbeitet und uns zwei Tickets geschenkt hat! Zusammen mit seiner Mutter durften wir uns das Spektakel kostenlos anschauen. Wir waren überwältigt, obwohl wir den Stierkampf generell im Nachhinein nicht gutheißen können. Seit 2 Jahren ist es verboten die Stiere in der Arena zu töten, aber das wird dann eh hinter den Kulissen erledigt. Naja, viel Blut fließt trotzdem…
Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter...

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter…

... es ist wirklich nicht ungefährlich!

… es ist wirklich nicht ungefährlich!

Ivan und seine Mutter, rechts ein Freund.

Ivan, seine Mutter und ein Freund.

Über die Volunteer-Homepage „HelpX“ haben wir David kennen gelernt, der in der Nähe von Quito ein Lehmhaus baut. Leider haben wir es zeitlich nicht geschafft uns sein Projekt anzuschauen, jedoch haben wir uns am Abend mit ihm und seiner Freundin zum Feiern getroffen. Er hat uns eingeladen bei seinem Vater im Zentrum zu übernachten. Am nächsten Morgen nach einem großen Frühstück und einem kleinen Einkaufsbummel ging es dann mit dem Bus zurück auf unsere Farm.
Toni ist größer als das kleine Kälbchen!

Toni ist größer als das kleine Kälbchen! 

Die Arbeitswoche war ruhig und angenehm. Wir haben wieder ein neues Gehege für die Schweine gebaut, denn bald werden neue Ferkel geboren. Shawn hat eine neue Kettensege gekauft, somit haben wir ein wenig Holz gemacht. Harry hat auch ein bisschen Probieren dürfen und gelernt wie man mit der Kettensege umgeht. Ein kleines Kälbchen war krank, darum hat es besonders viel Aufmerksamkeit gebraucht. Es musste von uns gefüttert werden, denn es war zu schwach zum Trinken. Der Tierarzt meinte, es hatte wohl eine Vergiftung. Er war nämlich hier, weil wir am Mittwoch 2 kleine Schweine kastriert haben. Schnip-Schnap Eier ab! hihi Das wird hier ohne Narkose gemacht. Jeder der es noch nicht mit eigenen Ohren gehört hat, kann sich unmöglich vorstellen, wie laut ein Schwein schreien kann!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Außerdem hat Shawn Schinken geräuchert. Es gibt nicht viel zu erklären. Er macht das Feuer und hängt den Schinken in die Räuchertonne. Bei niedriger Temperatur wird ganz langsam geräuchert. Er meint man muss halt ein Gefühlt dafür bekommen.
Am Abend wird immer gut gekocht, einmal haben wir Selchködel gemacht. Der kulinarische Höhepunkt war aber ein Glühwein am Lagerfeuer!

Weil wir Freitag bis Sonntag (3 Tage!) frei haben, sind wir gestern nach Ibarra gefarhen um uns mal über die Busverbindungen zu informieren. Anschließend haben wir einen kleinen Stadtbummel gemacht. Ibarra ist für leckeres Eis bekannt, das mussten wir doch gleich mal überprüfen. Harrys Eis ist trotzdem besser.
Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Viele Frauen hier tragen die Tracht der Einheimischen.

Viele Frauen hier tragen die traditionelle Tracht.

Diese Schwein wollte fliehen!

Heute sind wir nach Otavalo gefahren. Die Stadt ist berühmt für ihren Markt. Etwas weniger bekannt bei Touristen ist der Viehmarkt. Wir sind extra früh aufgestanden, um nichts zu verpassen. Jede Art von Nutztier wird hier gehandelt. Auch Lamas, Meerschweinchen, Wachteln und Hunde…

Danach ging es dann ins Zentrum zum eigentlichen Markt. Hier gibt es Ponchos, Taschen, Schals, Mützen und vieles mehr!
Es ist schwer zu widerstehen, aber wir haben ja nur den Rucksack und müssen alles tragen. Trotzdem haben wir natürlich das ein oder andere kaufen müssen.
"Hoffentlich spuckt es mich nicht an!"

„Hoffentlich spuckt es mich nicht an!“

Die Tiere werden an  Leine oder in Säcken und Käfigen transportiert.

Die Tiere werden an Leinen,  in Säcken oder Käfigen transportiert.

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Ein echter Federmann!

Morgen wollen wir wieder Wandern gehen und am Abend ist in Cotacachi ein gratis Theater.

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Wer ist denn das?

Drückt uns die Daumen wegen der Bank! Bis bald & liebe Grüße!

Mal wieder Schwein gehabt!

Ankunft auf dem Marktplatz von Cotacachi.

Ankunft auf dem Marktplatz in Cotacachi.

Nach drei Tagen Großstadt sind wir letzten Donnerstag aufs Land zu unserer nächste Farm gefahren. Wir befinden uns nun 100km nördlich von Quito, in einem von Vulkanen umgebenen Tal auf ca. 2450m Höhe in Cotacachi. Hier genießen wir frühlingshafte Temperaturen. Morgens und abends braucht man einen Pullover, aber am Tag knallt die Sonne vom Himmel. Die Umgebung und Alles außenherum erinnern uns an Österreich. Die Berge (Vulkane) sind saftig Grün und die Gipfel felsig. Das freut uns natürlich zur Adventszeit, da fühlen wir uns ein bisschen wie zu Hause. Letzte Woche war Thanksgiving und wir wurden auf der Farm mit einem köstlichen Truthahn empfangen!

Im Vordergrund das Schweinegehege, im Hintergrund das Gewächshaus und das Wohnhaus.

Im Vordergrund die Schweine, im Hintergrund das Gewächshaus und das Wohnhaus.

Der Ausblick auf die Berge von der Farm aus.

Der Ausblick auf die Berge von der Farm aus.

Lindsay und Shawn haben am 6. November ein Baby bekommen. Daher ist Lindsay die meiste Zeit mit dem kleinen „Gus“ (Eli Gustavo) beschäftigt. Auch zur Familie gehören 6 Hunde, von welchen wir die beiden Mastiffs „Toni“ und „Manny“ am meisten ins Herz geschlossen haben. Die drei Katzen bringen gerne Vögel, Salamander und anderes Getier ins Haus, leider selten auch ins Bett! Die Bienen in den 6 Bienenstöcken produzieren fleißig Honig, gerade blüht der Eukalyptus. Außderdem gibt es auf der Farm 2 Kühe, 3 Kälber und 2 Stiere.
Es wird geteilt. Die Kuh hat genug Milch für uns alle.

Es wird geteilt. Die Kuh hat genug Milch für uns alle.

Die Hunde sind immer mit dabei und wollen Aufmerksamkeit.

Die Hunde sind immer mit dabei und wollen Spielen.

Toni wiegt 65 Kilo!

Toni wiegt 65 Kilo!

Das Haupteinkommen besteht aus der Vermarktung von Schweinefleisch. Zur Zeit gibt es auf der Farm 4 große Muttersauen und 5 kleinere Ferkel. Ca. alle 2 bis 3 Wochen wird geschlachtet und Shawn macht Schinken, Würste und räuchert. Alles wird direkt verkauft, der Kundenstamm umfasst ca. 180 Haushalte, die per E-Mail informiert werden. Außerdem gibt es einen Gemüsegarten zur Selbstversorgung, aber es werden auch Saucen und andere Produkte Hergestellt und verkauft. Eine von Shawns Delikatessen ist die „Chipolte“-Sauce, die er aus geräucherten Tomaten, Tomatillo, Knoblauch… herstellt.
Harry beim Schweine duschen.

Harry beim Schweine duschen.

Die kleinen Schweine sind so neugierig und wollen alles anknabbern!

Die kleinen Schweine sind so neugierig und wollen alles anknabbern!

Diese Seifenkiste ist uns entgegen gedüst...

Diese Seifenkiste ist uns entgegen gedüst…

Die Arbeit hier ist abwechslungsreich und interessant. Wir haben die großen Schweine umgezäunt und auch den kleinen Schweinen ein neues Gehege gebaut. Das erste Mal für die Kleinen mit Elektrozaun, manchmal hört man es noch quieken. Letzte Woche sind wir zu einer Baumschule gefahren und haben über 250 kleine Bäume gekauft. Die wollen nun alle gepflanzt und gedüngt werden.

Letzten Sonntag haben wir einen Ausflug zu einem Vulkansee unternommen, die Rundwanderung hat ca. 5 Stunden gedauert. Trampen ist hier in Ecuador kein Problem. Es dauert nie lange, bis wir mitgenommen werden.
Shawn und Lindsay lieben Eis und haben auch ein kleine Eismaschine. Harry hat in der ersten Woche schon drei mal Eis gemacht – Schokolade, Banane und Mango. 🙂
Der Blick über den Vulkansee...

Der Blick über den Vulkansee… wir sind einmal ganz außenherum gewandert!

Wir arbeiten ca. 25 Stunden die Woche und fangen morgens um 8.30 Uhr an. Wir fühlen uns hier pudelwohl, die Leute sind sehr nett und die Arbeit macht Spaß. Wir werden insgesamt 3 Wochen bleiben.
Bis bald! Wir wünschen euch eine ruhige und besinnliche Adventszeit.
Hundefutter!

Hundefutter!

Auf der anderen Seite!

0°13’45.68“ Süd – 78°31’05.53“ West, das sind unsere Koordinaten in Quito. Zum ersten Mal in unserem Leben haben wir den Äquator überquert. Quito ist eine riesige und tolle Stadt. Wir sind begeistert!
Man muss aber auch zugeben, dass wir viel Glück mit dem Wetter hatten. In den letzten zwei Tage hat es nicht geregnet und heute gab es Sonnenschein pur – was um diese Zeit hier nicht üblich ist.

Der Blick über die Stadt vom Berg "El Panecillo " aus.

Der Blick über die Stadt von „El Panecillo “ aus.

In Costa Rica hat Harry seine 15 Jahre alte Kappe verloren, in Panama ist das Handy verschwunden und in Kolumbien hat Harry seine Brille verloren. Aber im Gegensatz zu allem was man so lesen kann, haben wir es geschafft in Ecuador noch nicht beklaut zu werden. 🙂

Das Hostel in dem wir wohnen hat erst seit zwei Wochen geöffnet und daher ist alles ganz sauber und neu und die Leute geben sich wahnsinning viel Mühe!

Der Aufenthaltsraum mit Küche und Computerecke.

Der Aufenthaltsraum mit Küche und Computerecke.

P1060892Endlich mal wieder eine Stadt in der wir günstigst essen können. Für 1,50 € haben wir uns heute Mittag den Bauch vollgeschalgen. Eine Suppe mit Knödel und Fleisch, eine Hauptspeise mit Reis, Huhn, Krautsalat und Trinken! Ein riesiger Schoko-Donut kostet 40 Cent und auf der Starße gibt es leckere Wachteleier für 10 Cent das Stück…

Die Kaffeekultur ist hier ganz anders. Wir waren verwundert was wir als Milchkaffee bekommen haben. Eine große Tasse warme Milch in die dann eine schwarze Kaffeeflüssigkeit eingerührt wird. Aber auch sehr lecker.

Hier haben wir richtig gut gegessen...

Hier haben wir richtig gut gegessen…

Sowas würde es in Wien nicht geben!

Sowas würde es in Wien nicht geben!

P1060887Zum ersten mal haben wir Geld in einen Hop-On Hop-Off Bus investiert. Es hat sich gelohnt. Den ganzen Tag sind wir so durch die Stadt gedüst und immer wieder ein- und ausgestiegen.

Die Stadt Quito gehört zu den Weltkulturerben. Es wimmelt nur so von Sachen die erkundet werden wollen. Gratis Fahrräder, viele Museen, Plätze, Parks, usw.
Gestern waren wir auf dem größten Friedhof der Stadt und im Botanischen Garten.
Heute Abend haben wir im National-Theater ein „Fotokonzert“  mit Musikbegleitung gesehen – Gratis!

Hop-Off the Bus :-)

Hop-Off the Bus 🙂

Blick auf den Berg "Panecillo".

Blick auf die Altsatdt im Hintergrund der Aussichtsberg „El Panecillo“.

Ausblick in den Westen...

Ausblick von „El Panecillo“ in den Westen. Bunte Häuser und Weiden.

Ein "Urnenparkhaus" mit 3 Stockwerken. Gibts sowas bei uns auch?

Ein „Urnenparkhaus“ am Friedhof mit 3 Stockwerken. Gibts sowas bei uns auch?

Mit Teddybär, Uhr und Schürze.

Mit Teddybär, Uhr und Schürze.

Was diese kleine Dame verkaufen will, wissen wir nicht. Aber einfach herzig, wie sie uns die Zunge raus streckt!

Diese kleine Blume hat uns im Botanischen Garten verzaubert.

Diese kleine Blume hat uns im Botanischen Garten verzaubert.

Morgen in der Früh machen wir uns auf den Weg zu Shawn und Lindsay auf die Farm…
Das wird wieder ein anstrengender Reisetag.
Wir melden uns in Kürze :-), bleiben Sie dran!

Sierra Nevada del Cocuy

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen kolonialbauten.

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen Kolonialbauten.

Wie schon Nikolaus Federmann 1536 sind wir aufgebrochen Kolumbien zu erkunden. Es ist definitiv ein Land mit zwei Gesichtern. Ca. 5% der Bevölkerung mögen der Gurilla angehören und es mag sicher Regionen geben die man auf keinen Fall bereisen sollte, aber als Touristen lernen wir Kolumbien von seiner schönsten und sichersten Seite kennen.

Da wir im Vorhinein keinen Hof zum Arbeiten fanden, hatten wir uns entschlossen nur einen kurzen Stop zu machen. Wir sind nun richtig traurig, dass wir morgen unseren Weiterflug nach Ecuador erwischen müssen, denn Kolumbien gefällt uns bis jetzt am Besten auf unserer Reise und wir wären gerne länger hier geblieben. Die Menschen sind so extrem freundlich, hilfsbereit und nett, dass man sich als Tourist richitg willkommen und geschätzt fühlt.

Das Hostel "Mama Waldy" in bester Lage.

Das Hostel „Mama Waldy“ in bester Lage.

"venga" "venga" ruft er morgends...

„venga“ „venga“ ruft er morgends…

Die erste Nacht haben wir in Cartagena in einem gemütlichen, hippen Hostel namens „Mama Waldy“ verbracht. Neben einem Hund, einer Katze und einen Papagei gab es W-Lan, Computer und Küche…

Kleine bunte Gassen, viele Restaurants, Eisdielen und Geschäftchen bilden eine wunderschöne Altstadt mit viel Flair.
Eine alte Stadtmauer lädt am Abend zum Spatziergang ein. An einen belebten Platz mit spielenden Kindern, Capoera-Gruppen, Grillständen und jeder Menge Gleichgesinnter haben wir den Tag mit einem Bier ausklingen lassen.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

...relaxen in der Haengematte am Ufer...

…relaxen in der Hängematte am Flussufer…

Am nächten Morgen ging es mit einen Bus zu unserem nächsten Ziel nach Santa Marta in den Norden. Hier wurden wir von unserem zweiten Couchsurfing Host Brian, einem ehemaligen Army Soldaten aus den USA, welcher 1 Jahr in Griesheim in Deutschland gelebt hat, willkommen. Mit Brian, seiner Freundin, ihrer Tochter und Karine (einer anderen Couchsurferin) haben wir am Dienstag einen Ausflug in das verschalfene Bergdorf „Minca“ gemacht. Mit Brians Motorrad sind wir die Serpentinen in Richtung Dschungel gefahren. Hier haben wir bei der Schweizerin Brigitte und ihrem Kolumbianischen Mann Omar gezeltet. Minca liegt am Fuße der Sierra Nevada del Cocuy, dem östlichen Teil der kolumbianischen Anden. Es ist einer der späktakulärsten Gebiergszüge Südamerikas mit schneebedeckten Bergen, brausenden Wasserfällen, eisigen Kletschern und kristallklaren Bergseen.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Wanderung durch die Berge in Minca.

In den Bergen von Minca wanderten wir durch abgelegene Dörfer.

Nach unserem Ausflug in die Berge mussten wir natürlich noch einmal an den Stand. Mit leichtem Campinggepäck sind wir zum Tayrona Nationalpark gefahren, er bedeckt rund 12000ha Land und 3000ha Meeresfläche die unter Naturschutz stehen.
Dort ist das Wasser klar, der Sand golden und schwarze Felsen schmücken die Küste. Karibik-Flair pur!

Bei einer zweistündigen Wanderung durch den Dschungel, konnten wir „Mico Titi“ Affen, „Lagartija“ Echsen und viele Vögel sehen. Dann eröffnet sich der Blick aufs Meer…

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Viele kleine Buchten und kilometerlange Stände...

Viele kleine Buchten…

...aber auch kilometerlange Stände.

… aber auch kilometerlange Stände.

Einer der Campingplätze im Nationalpark.

Campingplätze unter Palmen – bedeutet Kokosnüsse gratis!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Der berühmteste Fußballheld des Landes "Carlos el Pibe Valderrama".

Wir vor dem berühmtesten Fußballheld des Landes „Carlos el Pibe Valderrama“.

Auf dem Rückweg nach Cartagena haben wir wieder eine Nacht bei Brian in Santa Marta verbracht, denn dort hatten wir den Großteil unseres Gepäcks zwischengelagert.

Mit den anderen Couchsurfern und Brian erkundeten wir das Nachtleben von Santa Marta. In der „Carbbar“ feierten wir den Abschied mit netten Kolumbianern. Es ist ein Wahnsinn, wie viel die Kolumbianer trinken können. Hier wird Tequila flaschenweise bestellt und gerne mit Tabasco getrunken!

Im Auto haben wir noch eine gratis Nacht-Stadtrundfahrt durch Santa Marta bekommen.

Djadi aus den Niederlanden, wir, Karine, Brian und ein kolumbianischer Freund.

Djadi aus den Niederlanden, Wir, Karine aus Kanada, Brian und Jose.

Raetselfrage: Kannst du die Katze finden?

Raetselfrage:
Kannst du die Katze finden?

Jetzt sitzen wir gerade wieder im Hostel in Caratgena. Morgen nehmen wir unseren Weiterflug nach Quito. Nach ein paar Tagen in der Stadt, werden wir auf unsere nächste Farm ins Hochland fahren. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn nach 13 Tagen Reisen ohne Arbeit spüren wir den Tatendrang und fühlen uns schon ein wenig Arbeitslos. 🙂

Wir freuen uns auf eure Kommentare und wünschen euch eine besinnliche Weihnachszeit. Hier ist es fast unmöglich in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Durch den City-Dschungel im Land der Tigerente

Letzten Freitag sollte Marcelino die 10 ältesten Hühner zum schlachten raussuchen. Beim Ausnehmen mussten wir aber sehen, dass die Hühner noch viele Eier in sich trugen. Da es die Tage nach dem Schlachten nun nur noch wenige Eier der übrigen Hühner gab, sind wohl viele Falsche geschlachtet worden. 🙂
Über der neuen Feuerstelle wurde am Abend dann gleich ein Grillhähnchen gebraten. Hm… Lecker!

Die unentwickelten Eier im Huhn.

Die unentwickelten Eier im Huhn.

P1060143Auch die Arbeiten am Solartrockner haben wir gut beendet. Hier werden vorallem Kaffee und Samen getrocknet, aber auch Obst wäre möglich.

Marcelino hat uns gezeigt wie man einen „Strohhut“ selber macht, denn das hat hier in Panama große Tradition. Wir haben die jungen Triebe der „Carludovica“-Plame im Wald geschnitten, aufgespalten, dann gekocht und zum trocknen in die Sonne aufgehängt. Anschließend wurden wir in die Kunst des Hutflechtens eingeweiht.

Marcelino erklaert wie die Plamblaetter bearbeitet werden muessen.

Marcelino erklärt wie die Plamblätter bearbeitet werden müssen…

... das Flechten ist anstrengede Arbeit.

… das Flechten ist anstrengede Arbeit.

Zwei neue Tierarten die wir hier auf der Finca zu sehen bekommen haben sind der grüne Leguan und ein tödlich giftiger Skorpion. Die Skorpione verstecken sich auch gerne in Handtüchern oder Gummistiefeln.

Der Skorpion ist ca 15 cm lang.

Der Skorpion ist ca 10 cm lang.

Der leuchtend gruene Leguan...

Der Leguan leuchtet Neongrün.

Am Dienstag haben wir dann die Farm verlassen und uns mit einen Bus auf den Weg nach Panama City zum 3 tägigen Sightseeing gemacht. Bei der Anreise waren wir vorallem von der Skyline überrascht. Die Hochhäuser erinnern an New York oder andere Großstädte. Es gibt auch eine Altstadt, die jedoch nicht zu ansprechend ist. Ein paar überteuerte Touristenfallen und wenige Hotels. Für Panama City haben wir unseren ersten Gastgerber über Couchsurfing gefunden. Daher konnten wir umsonst in einer etwas außerhalb gelegenen, gemütlichen Wohngegend schlafen. Auf der täglichen Heimfahrt mit dem Bus lernten wir so Land und Leute besser kennen.
Im Vergleich zu Wien, sind die Busfahrer hier extrem freundlich und alle Meschen im Bus helfen gerne mit die richtigen Stationen zu finden.

Jeden Tag entstehen neue Hochhaeuser.

Jeden Tag entstehen neue Hochhäuser.

Ein Muss bei jedem Besuch in Panama ist klarerweise der Panama-Kanal. Am „Miraflores-Locks“ gab es einen tollen Ausblick auf die Schleusen. Ein 3D Kino erzählt die Geschichte und Hintergrundinfos. Auch der Fischmarkt war einen Besuch wert, hier essen Einheimische genauso wie Touristen.

Die Schiffe zahlen mehrere 100.000 Tausend Dollar um den Kanal passieren zu koennen!

Die Schiffe zahlen mehrere 100.000 Tausend Dollar, um den Kanal passieren zu können!

Buntes Treiben am Fischmarkt. Der Geruch ist in der Hitze extrem.

Buntes Treiben am Fischmarkt. Der Geruch ist in der Hitze extrem.

Von Panama nach Kolumbien gibt es keine richtige Straße, nur eine kleine sehr gefährliche Route, die von der Guirillia und Drogenkartellen kontrolliert wird. Selbst Einheimische benutzen diese Route nicht und raten einem als Ausländer stark davon ab. Eine andere sehr schöne Möglichkeit wäre die Überfahrt mit einem Segelboot. Das ist aber SEHR teuer und würde viel Zeit kosten. Somit haben wir uns für einen Flug entschieden…

Nach einigen Eskapaden am Flughafen und 3 Stunden Verspätung, haben wir unseren Anschlussflug verpasst. Dafür haben wir von der Airline eine Übernachtung, Adendessen und Frühstück hier im tollen Hotel bezahlt bekommen. Morgen früh werden wir dann nach Cartagena weiterreisen. Dort werden wir einen kleinen 10-tägigen Zwischenstopp einlegen, bevor wir dann am 25. zur nächsten Farm nach Ecuador aufbrechen. Grund für den Zwischenstop ist die Tatsache, dass der Flug über Kolumbien günstiger ist, als ein Direktflug nach Ecuador – und ein bisschen Strabdurlaub schadet ja nie.

Wir sind keine armen Kirschenmäuse und haben ja auch eigentlich genug gespart. Aber da bald Weihnachten ist und Familie und Freunde nun mehrfach den Wunsch geäußert haben zu spenden, möchten wir euch das natürlich nicht verwehren. Ob wir das Geld dann für einen Laptop ausgeben, wissen wir noch nicht. Hier also das Spendenkonto: 🙂

Meike Federmann und Harry Samstag
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT332011129442857904
Bank: Erste Bank Wien
Stichwort: tiger und bear auf reisen

Solange es irgendwie anders geht, wollen wir hier eigentlich nichts kaufen. Das Angebot ist einfach zu schlecht. Lieber würden wir unseren Computer zuhause repearieren lassen.

…Vielen Dank aber schon im Vorraus für eure tolle Unterstützung! Wir freuen uns immer wieder zu sehen, wie viele Leute unseren Blog verfolgen.
Bis zum nächsten Eintrag. Es wird sicher wieder viel passieren…

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Mit Pauken und Trompeten…

Da unser Computer mal wieder nicht funktioniert, wird das nur ein kurzer Eintrag. Wir haben es täglich versucht, aber er ist seit dem letzten Eintrag nicht mehr hochgefahren! Wir waren heute in 2 Geschäften und mussten feststellen, dass das Preis-Leistungsverhältnis betreffend Elektronik hier sehr schlecht ist. Ein komischer, alter Laptop kostet ca. 500 Euro. Daher werden wir uns erstmal nichts Neues leisten.

Harry lernt das Schweißen.

Harry lernt das Schweißen.

Die letzten Tage auf der Farm waren spannend und abwechslungsreich. Wir haben wieder viel Neues gelernt.

Marcelino ist das Herz und Hirn dieser Farm. Er lebt mit seiner Frau und den 3 Kindern direkt neben Johns Haus.
Mit Marcelino haben wir eine alte Mühle, welche zum Pressen von Zuckerrohr verwendet wird, wieder aufgebaut. Dabei haben wir unter anderem gelernt wie man ein Dach aus Palmenblättern baut, wie die einzelnen Teile der Mühle heißen und wie diese angeordnet werden.

 

Die Jungs beim Montieren  der "Mujer".

Die Jungs beim Montieren der „Mujer“.

Alle Holzteile wurden per Hand mit der Machete angefertigt.

Alle Holzteile wurden per Hand mit der Machete angefertigt.

Meike beim Dachdecken...

Dachdecken einmal anders.

Außerdem haben wir Kürbissamen ausgesät. 4 Tage später waren wir über die Größe der Sprösslinge erstaunt. Gegen Unkraut verteilten wir Pappkarton um die Pflanzen, zur Stärkung wurde ein bisschen Pferdemist aufgetragen.

Die Kürbis Sprösslinge nur 4 Tage alt!

Die Kürbissprösslinge nur 4 Tage alt!

Sonntags sind wir diesmal nicht ans Meer gefahren, da wir auf Johns Grundstück einen idyllischen Sandstrand am Flussufer entdeckt haben. Hier haben wir uns einen kleinen Sonnenunterstand gebaut und den Tag verbracht. Bei einem kleinen Spaziergang am Abend haben wir die Gegend erkundet.

Schwimmen im kühlen Fluss.

Schwimmen im kühlen Fluss…

Die Friedhöfe sind hier ganz bunt.

Die Friedhöfe sind hier ganz bunt.

Am Mittwoch gab es in Penonome zum Anlass des 100. Geburtstag der Stadt ein großes Straßenfest mit 12-stündiger Parade. Aus dem ganzen Land sind Musikgruppen mit Trommeln und Trompeten angereist, es war eine einzige Menschenmasse. Wir haben beim Auf- und Abbau von Johns Stand vor der Universität geholfen. Hier hat er eine Wasserpumpe und eine Reisstampfer ausgestellt. Außerdem gab es eine Demonstration mit verschiedenen Pflanzen, um die Wirkung von Kompost vorzuführen.

John erklärt den Besuchern die Wirkung des Kompost.

John erklärt den Besuchern die Wirkung des Kompost.

Marcelino demonstriert den Reisstampfer.

Marcelino demonstriert den Reisstampfer.

Klein und Groß bei der Parade...

Klein und Groß bei der Parade…

Die Menschenmasse trotzt dem Regen.

Die Menschenmasse trotzt dem nachmittäglichem Regen.

Wer übt hier mit wem das Lesen?

Wer übt hier mit wem das Lesen?

Morgen werden wir ein paar Hühner schlachten und am Samstag einen Solartrockner und eine Feuerstelle bauen. Es gibt also immer was zu tun!

The Lazy Man’s Farm

Die Brücke zu Johns Grundstück.

Die Brücke zu Johns Grundstück.

Sternfrüchte wachsen hier viele. Wir essen sie täglich, wie zuhause Äpfel. :-)

Sternfrüchte wachsen hier viele.  Wir essen sie täglich,                       wie zuhause Äpfel. 🙂

Nach einer 8 stündigen Busfahrt, befinden wir uns zur Zeit mal nicht am Strand. Wir sind wieder im Inland, auf Johns Finca „Los Perezosos„. Er ist 71 Jahre alt und US-amerikanischer Staatsbürger, hat sich jedoch entschieden seine Pension in Panama zu verbringen. John hat früher Schrauben verkauft, hatte jedoch keine Ahnung von der Bewirtschaftung einer Farm. Vor 6 Jahren hat er sich seine ca. 10 ha große Farm in Churuquita Grande gekauft. Das Motto auf der Finca lautet PERMAKULTUR. Auf diesem Gebiet ist er nun ein absoluter Profi geworden und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt! John ist ein Fan des weltweit bekannten, österreichischen Permakultur-Gurus Sepp Holzer. Es gibt einen Gemüsegarten, einen Sumpf und ein großes Gebiet mit Banane, Papaya, Yuka und mindestens 30 anderen Pflanzen in fröhlicher Mischkultur. Außerdem Hühner für Fleisch, Eier und den Mist. Johns Anliegen ist es sein Wissen weiterzugeben und Anderen nahe zu bringen. Daher ist er sehr aktiv im Internet, in Zeitungen, auf Messen und er gibt auch kostenlose Touren über sein Grundstück.

Der Gemüsegarten mit Tomaten, Salaten, Kräutern...

Der Gemüsegarten mit Tomaten, Salate, Kräutern…

Die ganze Farm wird unter den Gesichtspunkten der Permakultur bewirtschaftet. Einige Dinge die hier täglich umgesetzt werden:

– Das Problem ist die Lösung!
– Wie kann ich etwas nicht tun?
– Wie/Was kann ich mehrfach nutzen? „Multi-use“
– Wenn ich etwas brauche (z.B. Stickstoff), will ich verschiedene Ressourcen dafür haben!
– Design ist wichtig. Wie oft muss ich etwas besuchen? Wo sollte es darum im Garten sein.
– Go out and fuck up!
– Die Geheimnisse im Müll
– Pflanze lieber zu viel Diversität und zu viele Pflanzen!

Das Wetter hier ist wieder mal sehr tropisch. Es ist den ganzen Tag schwül und heiß und auch in der Nacht kühlt es kaum ab. Wie auch schon auf der letzten Farm, ist es hier fast unmöglich Wäsche zu trocknen. Eher hat man das Problem, dass alles zu schimmeln beginnt. Selbst unser kleiner Rucksack hat nun das Schimmeln begonnen. Aber man gewöhnt sich daran… Mit den anderen Volontieren zusammen schalfen wir in einem kleinen, seperaten Häuschen. Außer uns arbeiten zur Zeit John aus Ohio und Steve aus Alberta auf der Farm.

Unser Bett im Voluntier-Haus.

Unser Bett im Voluntier-Haus.

Wir arbeiten 6 Tage die Woche, 6 Stunden am Tag. Letzte Woche haben wir bereits so viel Neues gelernt und gemacht. Unteranderem haben wir einen „Magic-Circle“ gebaut, davon gibt es sogar ein Video auf Johns YouTube Kanal. Außerdem haben wir Bäume geschnitten, Früchte gegen Schädlinge eingepackt, Bananen gepflegt, Samen ausgepflanzt, Stecklinge geschnitten und gesteckt …

Der Magic Circle

Der magische Kreis   …Huhu…

Steve, John, John II und Harry an der Arbeit

Steve, John, John II und Harry an der Arbeit.

Gegen Insekten eingepackte Papaya und Guayabo.

Gegen Insekten eingepackte Papaya und Guayaba.

Der Guayababaum vor dem Schnitt...

Der Guayababaum vor dem Schnitt…

... und nach dem Schnitt!

… und nach dem Schnitt!

Wir arbeiten von morgens um 8 Uhr bis um 14 Uhr durch und dann haben wir den ganzen Nachmittag frei. Meistens kochen wir alle zusammen, backen oder machen andere Leckereien in der Küche. Am Abend schauen wir uns meinst interessante Filme an ( Ja, John hat sogar einen Fernseher). Am Sonntag haben wir Zwei eine Ausflug ans Meer gemacht. Diesmal ging es wieder an den Pazifik nach Santa Clara.

Bunt Eingelegtes mit grüner Papaya, Pfefferonie und Zwiebel.

Bunt Eingelegtes mit grüner Papaya, Pfefferonie und Zwiebel.

Schlafen, Schwimmen, Essen. Ein Tag am Strand.

Schlafen, Schwimmen, Essen. Ein Tag am Strand.

Der Highway No. 1 "Interamericana" im Sonnenuntergang.

Von Alaska bis Feuerland. Der Highway No. 1 „Interamericana“ bei Sonnenuntergang.

Reif für die Insel?

Badespaß am Steg...

Badespaß am Steg. Leider waren in der zweiten Woche zu viele Quallen um schwimmen zu gehen.

Nach schönen und anstrengenden zwei Wochen, haben wir die Finca „Paradise Found“ etwas früher als ursprünglich geplant verlassen. Es ist wirklich ein schöner Ort, aber zwischenmenschlich hat es nicht so gut harmoniert, als dass wir noch hätten länger bleiben wollen. Außerdem ist man immer auf andere Leute mit Boot angewiesen, um wegzukommen. Das verleiht nicht gerade ein Gefühl von Freiheit…

Das Faultier ist unbeeindruckt von dem Trubel.

Das Faultier ist unbeeindruckt von dem Trubel.

Dennoch haben wir haben viel gearbeitet und gelernt. Zum Beispiel haben wir letzte Woche eine zugewachsene Plantage auf dem Grundstück freigeschnitten, hier möchte Johanna Mais anbauen. Das Arbeiten mit der Machete kommt einem nach ein paar Tagen ganz selbstverständlich vor, sobald man aus dem Haus geht ist die Machete in der Hand. Außerdem haben wir viele Zäune repariert und verstärkt, denn die Schafe dringen immer und immer wieder in die Bananenplantage und den Gemüsegarten ein und fressen dort alles was wächst. Wir durften auch Kakao rösten und haben diesen dann nach dem Mahlen zu einer wunderbaren Kakaocreme mit Milch, Zucker, Zimt und Kardamom verarbeitet.

Harry beim arbeiten im Wald. Das Meter hohe "Unkraut" wird umgeschlagen...

Harry beim Arbeiten im Wald. Das Meter hohe „Unkraut“ wird umgeschlagen.

Der Kakao wird mehrere Tage in der Sonne getrocknet.

Der Kakao wird mehrere Tage in der Sonne getrocknet…

Über dem Feuer wird der Kakao geröstet.

… und über dem Feuer geröstet. Der Rauch brennt in den Augen.

Zusammen sind wir stark :-)

Zusammen sind wir stark 🙂

Es wir versucht so viele Speisen als möglich auf dem Feuer zu kochen. Etwa jeden dritten Tag wird Brot in einem speziellen Topf in der Glut gebacken. Außerdem habe wir über dem Feuer Sauerbraten und Dampfnudeln gemacht. Hmmm…!

Mein erstes Brot aus dem Feuertopf...

Mein erstes Brot aus dem Feuertopf…

Die Dampfnudeln sind leicht angebrannt...

… die Dampfnudeln sind leicht angebrannt.

Wir befinden uns  nun auf der Insel Bocas del Torro, übersetzt heißt das so viel wie „Münder der Stiere“… Bocas ist eigentlich eine Partyinsel, vergleichbar mit dem Ballermann auf Mallorca. Da wir uns aber in der absoluten Nebensaison befinden, zeigt sich das Dorf von seiner ruhigen und angenehmen Seite.

Von wegen krumm!

Warum ist die Banane nicht krumm?

Unser Hostel im Kolonialstil liegt genau am Meer und hat einen Super Wi-Fi Zugang, somit sitzen wir gerade auf der Terrasse mit Meerblick und schreiben diesen Eintrag. Wie versprochen habe ich auch einige Bilder dem letzten Beitrag zugefügt.

Das Wasser ist wie immer angenehm warm und die Sonne brennt vom Himmel. Nach dem kurzen zweitägigen Badeurlaub, werden wir morgen mit dem Bus zu unserem nächsten Ziel aufbrechen. Es geht wieder ins Hochland…

Jetzt aber ab an den Strand. 🙂

Sandstrand wie aus dem Katalog.

Sandstrand wie aus dem Katalog.

Dort wo der Pfeffer wächst

Nach einer kurzen Nacht sind wir am Montag um 3:30 Uhr aufgestanden, um an die Grenze nach Sixaola zu fahren. Es war extrem heiß und tropisch als wir dort angekommen sind. Der Grenzübergang besteht aus einer Brücke, die über den Grenzfluss führt. Die Ausreise auf der costa-ricanischen Seite war kein Problem, dafür die Einreise nach Panama um so mehr. Da wir kein Heimreiseticket vorweisen konnten, wollten die Beamten uns nicht einreisen lassen. Auch mit Bernardos Hilfe und der Lüge, dass er uns in einigen Wochen wieder persönlich abholen würde, hatten wir keine Chance. Das Ende vom Lied war, dass wir im Internetshop ein gefälschtes Heimflugticket ausgedruckt haben, mit dem wir nun einreisen durften. Zwischenzeitlich hatten wir schon Angst, dass wir gar nicht mehr einreisen dürfen und dass wir an der Grenze übernachten müssen. Nach mühsamen 4 Stunden war es dann aber geschafft und wir werden uns aber früher oder später sowieso mal um ein Ticket kümmern müssen… Mit dem Taxi für 10 Dollar ging es dann weiter zur Finca „Paradise found“ zu Johanna.

Abschied von Bernardo an der Grenze.

Abschied von Bernardo an der Grenze.

Der Grenzübergang ist eine marode Brücke.

Der Grenzübergang ist eine marode Brücke.

Auf dem Weg zur Finca mit dem Boot.

Auf dem Weg zur Finca mit dem Boot.

Seit 2007 lebt Johanna nun auf der Insel Cristobal im Archipel Bocas del Torro im Norden Panamas. Hier ist es so traumhaft und paradiesisch schön, dass es schon fast unwirklich erscheint. Man kann die Insel nur mit einem Boot vom etwa 30 Minuten entfernten Almirante erreichen. Es gibt keine Autos oder andere lärmende Verkehrsmittel.

Johanna versucht hier so gut es geht autonom zu leben. Strom wird durch die Sonne gewonnen und das Regenwasser wird zum duschen und waschen aufgefangen. Mit viel Arbeit, Schweiß und der Hilfe von vielen Freiwilligen wurde ein wunderschönes Wohnhaus aus Holz errichtet. Das Grundstück umfasst ca. 50 ha wobei etwa 1/3 davon bewirtschaftet werden.

Auf dem angeblich unfruchtbaren Land, wurden Kanäle gegraben um den Sumpf zu entwässern, nun wachsen hier neben Bananen, Kokospalmen, Anannasstauden viele andere Nutz- und Zierpflanzen. Zum Beispiel: Kakao, Ingwer, Mango, Avocado, Pfeffer, Dasching, Katuk, Zitronen, Limetten, Cashewnüsse, Wasserapfel, Brotfrucht, Bohnen, diverse Kräuter und Heilpflanzen… Johanna kultiviert alles was sie in die Finger bekommt. Sie hat auch klassische Hochbeete mit Paprika, Mais, Kürbis uvm. Auf Hügelbeeten wachsen Melonen, Spinat, Papaya, Gurken.

Auch Fleisch und Eier kommen von den eigenen Tieren. Auf der Finca leben 4 Pferde, 12 Schafe, eine Ziege, 30 Hühner, 8 Katzen, ein Schwein und ein Hund. Leider gibt es derzeit keine Milch, da es zur Zeit keinen Bock für die Ziege gibt.

Isabel und Rosalie...

Isabel und Rosalie…

Im Moment sind außer uns zwei weitere Helfer hier. Isabel aus Tübingen und Sebastian aus Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Der Tag beginnt um 7.00 Uhr mit Kaffee und leckerem selbst gebackenem Brot, welches gerne mit Schokoaufstrich aus eigener Produktion gegessen wird! Nach gemütlichem Beisammensein und „Wachwerden“ wird Vormittags bis etwa 12:00 Uhr gearbeitet. Der große Hunger wird mit kreativem Mittagessen gestillt, gefolgt von einer kleinen Pause. Die Kräfte werden danach noch ein Mal gesammelt und der Arbeitstag endet dann gegen 16.00 oder 17.00 Uhr.

Der Ausblick von der Terasse auf die Bucht und das Meer.

Der Ausblick von der Terasse auf die Bucht und das Meer.

Jedem Arbeitstag ist eine bestimmte Aufgabe gewidmet. Dienstags beispielsweise werden die Bananenpflanzen gepflegt. Das bedeutet Unkraut unter den Pflanzen entfernen, alte Blätter abschneiden und reife Bananen ernten. Eine Schwierigkeit hierbei sind Ameisen. Fast zwischen allen Bananenwurzeln und -stämmen bilden die Ameisen Nester, beim Entfernen des Unkraut beißen sie dann in die Hände. Das Entfernen des Unkrauts ist aber wichtig, da die Bananen ansonsten mit ihren Seitenwurzel in den umliegenden Mulch und das Unkraut wachsen, anstatt in die haltgebende Erde. Im ungünstigsten Falle, stürzen die Stauden leider um. Mittwochs ist eine fixe Aufgabe Weide putzen, d.h. Mist von den Weiden sammeln, Stöcke und Holz entfernen und Unkraut ausreißen. Natürlich gibt es auch Aufgaben, die nicht regelmäßig gemacht werden. Wir haben zum Beispiel Bananensetzlinge gepflanzt, Rosalie – dem Schwein – ein neues Geschirr gebastelt, ein Hochbeet gebaut, Marmelade gekocht und Fleisch geräuchert.

Jeden Abend vor dem Abendessen gehen wir schwimmen, das Wasser ist herrlich warm und nicht weit vom Steg entfaltet sich auf dem Meeresboden ein entzückendes Korallenriff. Hier können wir uns auch kurz von den Stichen der „Chitras“ erholen. Das sind Mücken, die kleiner als Fruchtfliegen sind und hauptsächlich morgens und abends fast den ganzen Körper mit kleinen, juckenden Stichen übersäen. Einer der wenigen Nachteile hier, die einem ab und an die Stimmung trüben.

Gestern sind wir mit dem Boot nach Almirante einkaufen gefahren. Dinge wie einen neuen Hammer, Medizin aber auch Lebensmittel.

Das Boot mit Bananen beladen im Hafen von Almirante.

Das Boot mit Bananen beladen im Hafen von Almirante.

Sebastian und Johanna auf dem Heimweg vom Einkaufen.

Sebastian und Johanna auf dem Heimweg vom Einkaufen.

Morgen ist Sonntag und wir machen uns einen schönen Tag. Harry und ich wollen mit dem kleinen Holzboot ein bissen die Mangroven erkunden.

Das Leben hier ist einfach, anstrengend aber wunderbar!

Gestern Abend ist der Computer wieder nicht hochgefahren und wir dachten schon, dass er wieder kaputt ist. Heute Morgen hat er dann aber doch funktioniert. Toi toi toi!

Das Internet hier wird über ein Handy empfangen und deshalb sehr langsam. Es gibt keine Flatrate, daher werden wir heute nicht viele Bilder hochladen. Nächstes Wochenende fahren wir mit dem Boot nach Bocas, dort wird es dann auch ein Internet Café geben und mehr Bilder für euch! Also bis dann.

Über den Wolken

Monteverde war toll! Wir haben in einem Zimmer mit 2 Etagen, Badewanne und super Aussicht gewohnt. Bernardo hat keine Kosten und Mühen gescheut uns ein schönes Wochenende zu ermöglichen. Spontan hat er sogar noch eine zweite Nacht drangehängt, damit wir den Tag völlig ausnutzen können. Bei einer Regenwaldtour ging es über Hängebrücken durch die Baumkronen im Nebelwald. Monteverde macht seinem Namen alle Ehre, man sieht Regenwald soweit das Auge reicht. Außerdem haben wir hier eine Käsefabrik besichtigt. Sehr interessant! Mit kleiner Verkostung – Mhhh…

Grün, Grüner, am Grünsten

Grün, Grüner, am Grünsten!

Eine wandelnder Stab

Eine wandelnder Stab

Kolibris gibt es hier, so wie bei uns Spatzen.

Kolibris gibt es hier, wie bei uns Spatzen.

Über die Hängebrücken durch die Baumkronen

Über die Hängebrücken durch die Baumkronen…

Harry im Nebelwald

… und zu Fuß durch den Nebelwald von Monteverde.

Montag bis Donnerstag haben wir dann wieder auf der Hacienda La Beatriz gearbeitet. Misten, Melken usw. 🙂 Diese Woche mussten wir eine Kuh suchen gehen, die gefehlt hatte. Sie wurde von einer Fledermaus gebissen und hatte viel Blut verloren. Die Fledermäuse heißen auf Spanisch „Vampiro“. Sie übertragen Krankheiten, manchmal auch Tollwut. Fledermausangriffe auf Kühe sind keine Seltenheit, das passiert leider fast jede Nacht. Aber diese Kuh hatte es besonders doll erwischt. Sie hatte bereits Anämie, hohes Fieber und konnte kaum noch laufen. Sie wird nun mit Antibiotika behandelt.

So sieht ein Vampiro-Opfer aus

So sieht ein Vampiro-Opfer aus!

Außerdem sind wir am Donnerstag mal Nachts zum Melken gegangen. Das heißt wir sind um 0:30 Uhr aufgestanden und haben von 1:00 bis 4:00 Uhr gemolken. Die Kühe sind dann viel langsamer und schlafen beim Melken fast ein.

Die zwei Söhne der Molkerei haben uns am Donnerstag zu einem Theaterstück in die Schule eingeladen. Wir haben zwar nicht viel verstanden, denn es wurde sehr schnell gesprochen, aber es war trotzdem sehr lustig.

Die Schulkinder beim Theaterstück

Die Kinder beim Theaterstück in der Schule.

Das Käse machen hat sich als äußerst schwierig erwiesen, denn komplett ohne Equipment ist es schwer die nötige Genauigkeit was Temperatur, Wiegen und Dauer angeht einzuhalten. Aber ein Paar Frischkäse und zwei Hartkäse sind entstanden.

Gestern dann der krönende Abschluss unseres Aufenthalts in Costa Rica! Wir haben nicht geglaubt dass es wirklich klappt, aber Johnny hat uns Angeboten uns mir seinem Flugzeug nach Tamarindo zu fliegen!!! Denn wir wollten gerne ein paar Tage am Pazifik verbringen. Morgens um 6:00 Uhr ging es los,  der Flug hat 1:30 gedauert und war sehr angenehm. Wir hatten gutes Wetter und damit eine fantastische Aussicht über das Land.

Das kleine Flugzeug mit nur 4 Sitzen

Harry und der Pilot, vor dem kleinen Flugzeug mit nur 4 Sitzen.

Wir konnten es kaum glauben!

Wir konnten es kaum glauben!

... und über das Land.

Tolle Aussicht über Städte, Berge und das Meer mal von ganz oben.

Nun müssen wir uns in Coolness üben, denn wir sind im mega coolen Surfer-HotSpot. Im Hostel gibt es eine Küche zur freien Benutzung und einen Pool. Harry hat sich ein Surfbrett ausgeliehen und versucht sich im Surfen…

Im super gemütlichen  Hostel

Im super gemütlichen Hostel.

An den langen Ständen gibt es viele Muscheln zu finden.

An den langen Ständen gibt es viele Muscheln zu finden.

Es ist nicht so einfach wie man glaubt, macht aber noch mehr spaß!

Es ist nicht so einfach wie man glaubt, macht aber noch mehr Spaß!

Morgen fahren wir zurück nach Cartago und am Montag werden wir zu neuen Ufern nach PANAMA aufbrechen! Bernardo hat angeboten uns mit dem Auto an die Grenze zu bringen. Sehr freundlich. Johanna erwartet uns auf unserer nächsten Farm „Finca Paradisefound“ auf der Insel „Isla Cristóbal“.

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Vom Atlanik an den Pazifik!

Also… von unserem Laptop gibt es noch keine Neuigkeiten. Nachdem wir in zwei Apple Geschaeften waren und uns keiner helfen konnte, hat sich rausgestellt, dass Johnnys Neffe der Manager von Apple Costa Rica ist! Was fuer ein Zufall. Johnny hat denLaptop bei ihm abgegeben und er ist noch zur Reperatur. Wir hoffen, dass er was retten kann!

Nachdem wir bei Johnny auf der Ranch in Moravia waren, sind wir fuer den Rest der Woche zum Arbeiten nach La Pastora auf Bernardos Farm gefahren. Am Samstag haben wir dann den Bus nach Tortuguero genommen. Um genau zu sein nicht einen Bus, sondern 5 Busse und ein Boot!

Tortuguero liegt am Karibischen Meer, das Wasser hat 31 Grad und fuehlt sich an wie eine groSe Badewanne. Es gibt: Affen, Krokodile, Leguane, allerlei Voegel und vorallem Schildkroeten. Die sind auch der Grund warum wir dorthin wollten. Neben einer Kanutour, haben wir auch eine Dschungelwanderung und die Schildkroeten-Nacht-Tour gemacht. Wir konnte die groSe gruene Meeresschildkroete (bis 250kg) bei der Eiablage beobachten (dabei durfe man jedoch keine Bilder machen, um die Tiere nicht zu stoeren).

Warten an der Haltestelle.

Warten an der Haltestelle.

Bootfahrt nach Tortuguero.

Bootfahrt nach Tortuguero.

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Das Karibische Meer!

Das Karibische Meer am Abend!

Die kleinen Schildkroeten schluepfen am Stand.

Die kleinen Schildkroeten schluepfen von Juli bis Oktober am Stand.

Ein dummer Tourist hat ein ganzes Nest ausgegraben...

Ein dummer Tourist hat ein ganzes Nest ausgegraben… Das sollte man nicht machen. Die kleinen muessen das alleine schaffen.

Der Bilck von unserem Hotel zum Strand.

Der Bilck von unserem Hotel zum Strand. Ca. 30 Meter.

Hier haben wir uns das erste Mal geaergert, weil wir keine bessre Kamera gekauft haben, denn fast alle Bilder auf den Fotosafaris sind unscharf geworden. Die meisten Reisenden haben eine Speigelreflex!

Es gibt viele Leguane.

Es gibt viele Leguane…

... und Nasenbaeren ...

… und Nasenbaeren …

... 3 Arten Affen ...

… 3 Arten Affen …

... Krokodile und vieles mehr!

… Krokodile und Vieles mehr!

Der Kanal durch den Dschungel.

Der Kanal durch den Dschungel.

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Die Rueckfahrt zum Bus.

Die Rueckfahrt zum Bus.

Leide ist hier in Tortuguero auch der Laptop kaputt gegangen. Es koennte die hohe Luftfeuchtigkeit gewesen sein. Das Wetter ist heiS und tropisch Schwuel. Nachts kuehlt es nicht ab.

Nach zwei Naechten haben wir die Rueckreise angetreten. Der Bus hat uns nach San Jose gebracht, wo wir von Johnny abgeholt wurden.

Er hat uns eingeladen ein paar Tage bei ihm in San Jose zu wohnen. Mit seiner Familie lebt er leicht auSerhalb mit tollem Blick ueber die ganze Stadt. Auch hier hat er Stallungen. Eine der 3 Kinder gibt Reitunterricht und es werden auch Boxen vermietet.

Der Blick ueber San Jose.

Der Blick ueber San Jose.

Blick auf die Stallungen.

Blick auf die Stallungen.

Wir hatten auch Reitunterricht.

Wir hatten auch Reitunterricht.

P1040981Auf einem anderen Bauerhof haben wir Eintagskueken abgeholt. Johnnys Tochter verkauft sie spaeter an Familie und Bekannte. Quasi Bio – zumindest ohne Antibiotika und mit Auslauf.

Diese Kueken sind erst einen Tag alt.

Diese Kueken sind erst einen Tag alt.

Am Mittwoch hat uns Bernardo abgeholt um einen Ausflug an den Pazifik zumachen. Eigentlich musste er dort nur etwas kaufen, wir durften mitfahren, dass Meer sehen und lecker Mittagessen. Am Nachmittag ging es dann zurueck nach San Jose. 

Ueber die Stadt selbst ist nicht viel zu schreiben. Bei unserem Rundgang mussten wir feststellen, dass San Jose nicht besonders schoen ist. Daher gibt es auch keine Fotos die Sehenswert sind. AuSerdem ist jezt der Akku der Kamera leer und wir koennen keine Bilder mehr hochladen!

Heute sind wir mit Bernardo und seiner Frau nach Monteverde gefahren. Er hat uns eingeladen dort zu Uebernachten… Dieser Eintrag kommt vom Hotelcomputer, wir wissen nicht wann wir uns wieder melden koennen. An dieser Stelle DANKE an die tollen Spendenangebote! Wir haben uns total gefreut! Voll lieb. Mal abwarten was die Reperatur kostet…

Auch wenn es in Deutschland nun schon morgen ist 🙂 noch mal alles Gute zum Geburtstag an meine Schwester Katrin!

Das Glück dieser Erde…

… liegt auf dem Rücken der Pferde.

Diese Woche haben wir nicht wirklich gearbeitet. Wir haben Ausflüge mit den Pferden gemacht, waren im Pool schwimmen. Wir haben also quasi Urlaub gemacht.

Das Gästehaus von außen.

Das Gästehaus von außen.

Unser Zimmer mit groooßem Bett.

Unser Zimmer mit groooßem Bett.

Der Aufenthaltsraum im Gästehaus.

Der Aufenthaltsraum im Gästehaus.

Johnnys Landhaus...

Johnnys Landhaus…

... mit Pool!

… mit Pool!

Gleich am ersten Tag sind wir mit Johnny und den Cowboys über die Hazienda geritten, um die Kühe zu begutachten. Auf dem Land werden die Tiere in verschiedenen Gruppen gehalten. Sie sind immer draußen und bekommen kein zusätzliches Karftfutter. Das Reiten haben wir dann so nebenbei gelernt. 🙂

German, ein echter Cowboy und Pfandfinder!

Herman, ein echter Cowboy und Pfadfinder!

Johnny und ein Cowboy bei der Arbeit. Das Jungvieh wird begutachtet...

Johnny und ein Cowboy bei der Arbeit. Das Jungvieh wird begutachtet…

Über Stock und über Stein! - und durch Flüsse und Gräben!

Über Stock und über Stein – und durch Flüsse und Gräben!

Die ersten Versuche mit dem Lasso...

Die ersten Versuche mit dem Lasso…

... gar nicht so einfach wie es aussieht!

… gar nicht so einfach wie es aussieht!

Eine Gruppe mit ca. 20 Pferden.

Eine Gruppe mit ca. 20 Pferden.

Die Pferde sind sehr scheu und müssen erst eingeritten werden.

Die Pferde sind sehr scheu und müssen erst eingeritten werden.

Unser Gönner Johnny und Herman mit prüfendem Blick.

Unser Gönner Johnny und Herman mit prüfendem Blick.

Die drei Amigos.

Die drei Amigos. Herman, Harry und Johnny.

Außerdem haben wir mit Herman einen Ausflug zum Rio Chirripo unternommen. Wir waren insgesamt über 8 Stunden unterwegs, sind zwischendurch aber auch gelaufen und haben Pausen gemacht. Ein super Ausflug! Die letzten 3 Stunden sind wir allerdings im Regen zurück geritten.
Wir sind die meiste Zeit durch eine Reservat der „CABECAR“ geritten, das sind die Ureinwohner des Gebietes. Heute leben sie jedoch wie wir in Häusern und tragen die gleiche Kleidung. Sie werden vom Staat unterstützt und üben daher meistens keinen Beruf aus… Die meisten Familien leben 1 bis 2 Tagesmärsche von der nächsten Stadt entfernt im Wald.

Ein wunderschöner Ausblick, im Tal hört man schon den Fluss.

Ein wunderschöner Ausblick. Im Tal hört man schon den Fluss.

Zu Fuß mit den Pferden ging es steil bergab.

Zu Fuß mit den Pferden ging es steil bergab.

Fast am Ziel!

Fast am Ziel!

Die Ureinwohner waschen ihre Wäsche am Fluss.

Die Ureinwohner waschen ihre Wäsche am Fluss.

Erst eine Stärkung...

Erst eine Stärkung…

... dann eine kleine Pause!

… dann eine kleine Pause!

Eine typische Straße mit typischem Haus.

Eine typische Straße mit typischem Haus.

Das nächste Dorf, ca. 30 Minuten vom Haus entfernt.

Das nächste Dorf, ca. 30 Minuten vom Haus entfernt.

Wir hatten das Glück Herman bei der Arbeit mit den Pferden begleiten zu dürfen. Diese Pferde sind 4 Jahre alt und werden gerade an den Sattel gewöhnt. Imposant! Die Pferde treten aus und springen wild herum.

Die Pferde werden in einen engen Gang getrieben.

Die Pferde werden in einen engen Gang getrieben.

Herman schnürt den Sattel fest.

Herman schnürt den Sattel fest.

Dieses Pferd trägt zum ersten Mal einen Sattel.

Dieses Pferd trägt zum ersten Mal einen Sattel.

Uns wurde gezeigt wie hier Käse gemacht wird...

Der Bruch wird von der Molke getrennt.

Johnny hat natürlich auch veranlasst, dass man uns zeigt wie hier Käse gemacht wird. Der größte Unterschied ist, dass man hier nur Lab aber keine Kulturen verwendet. Daher hat der Käse kaum Geschmack. Bernardo und Johnny haben uns schon mehrfach angeboten, dass wir bleiben sollen, um für sie Käse zu produzieren. Bernardo hat auch angeboten Ziegen anzuschaffen, wenn uns das lieber wäre. 🙂

Wir haben aber erklärt, dass wir erst mal weiter reisen wollen… Er meint wir können ja in ein oder zwei Jahren zurückkommen!

Abendteuer Pur!

Diese Woche hat Harry morgens im Stall eine Vogelspinne gefunden. Echt groß! Gabriel hat mir dann erklärt, dass diese Spinnen eigentlich in der Erde wohnen. Er hat mir am Mittag so ein Loch inklusive Spinne gezeigt. Meine Frage, ob die sich auch ins Haus verirren, hat ihn sehr belustigt.

So was haben wir sonst nur im Zoo gesehen!

So was haben wir sonst nur im Zoo gesehen!

Hier wohnt die Spinne normalerweise.

Hier wohnt die Spinne normalerweise.

Am Mittwoch haben wir uns den Nationalpark “ Monumento Nacional Guayabo“ bei uns in der Nähe angeschaut. Eigentlich wollten wir dorthin wandern, sind dann nach ein paar Kilometern aber doch getrampt. Ein Auto mit anderen Touristen hat uns direkt bis zum Park mitgenommen, zu fünft waren wir dann die einzigen Besucher im Park. Hier gab es viel Urwald und einige Ausgrabungen zu sehen.

MItten im Urwald.

Mitten im Urwald.

Die Ausgrabungen.

Die Ausgrabungen.

Hier gibt es viele Schmetterlinge.

Hier gibt es viele Schmetterlinge.

Gestern am Abend sind wir mit Johnny auf seine Farm nach Moravia gefahren, die wahrscheinlich abenteuerlichste Fahrt unseres Lebens. Die Straße war nur geschottert und hatte eine Loch nach dem Anderen… Die Hazienda hat insgesamt ca. 1200 Hektar. Johnny hat Milchvieh und produziert auch Fleisch. Sehr extensiv, er möchte bald ganz auf Bio umstellen.

Wir wohnen in einer wunderschönen Öko-Lodge mit traumhaften Ausblick auf das Tal und die Berge…

Die Gästehaus mit 12 Zimmern...

Rechts: Das Gästehaus mit 12 Zimmern.

Der Blick übers Land. In der Mitte: Johnnys eigene Kirche!

Der Blick übers Land. In der Mitte: Johnnys eigene Kirche!

Alltag auf der Farm

In der letzten Woche ist nicht viel passiert. Wir stehen unter der Woche weiterhin um 4 Uhr auf und helfen bei den täglichen Aufgaben.

Die Kälbchen werden zurück auf die Weide getrieben.

Die Kälbchen werden zurück auf die Weide getrieben.

Das Neugeborene auf dem Weg in den Stall, damit es die Geier nicht fressen.

Das Neugeborene auf dem Weg in den Stall, damit es die Geier nicht fressen.

Roberto und Paola im Melkstand

Roberto und Tochter Paola im Melkstand.

Am Dienstag ist der Tierarzt gekommen und hat bei den Kühen die Schwangerschafts-kontrolle durchgeführt, dabei haben wir ihn begleitet. Wir durften den Kühen sogar Spritzen geben.

Der Tierarzt bei der Arbeit.

Der Tierarzt bei der Arbeit.

P1030921Außerdem werden alle Kälber einmal im Monat gewogen. Erst werden sie eingepfercht und danach einzeln durch eine Schleuse getrieben. Da die männlichen Kälber für die Milchviehhaltung keine Bedeutung haben, werden diese meistens geschlachtet. Auch dabei durften wir schon zuschauen.

Das mögen die Kühe nicht gerade gerne.

Das mögen die Kühe nicht gerade gerne.

Letzte Woche haben wir eine dritte kleine Molkerei von Bernardo kennengelernt. Sie ist auch hier in der Nähe und wird liebevoll „La Mini“ genannt, weil dort nur 30 Tiere gemolken werden. Wir waren mit Leslie und Louis dort um eine Biogasanlage zu reparieren. Das Dach aus Plastikfolie musste erneuert werden, dazu wurden neue Holzbalken montiert.

Die Biogasanlage...

Die Biogasanlage…

.... Leslie, Louis und ich bei der Mittagspause.

… Leslie, Louis und ich bei der Mittagspause.

Unter der Verkleidung haben wir ein verschrecktes Gürteltier gesehen. Leider war dieses so flink, dass das Bild leicht unscharf geworden ist.

Das Gürteltier, leider unscharf. :-(

Das Gürteltier, leider unscharf. 😦

Dieser kleine Geselle saß auf Meikes Handtuch im Bad.

Dieser kleine Geselle saß auf Meikes Handtuch im Bad.

Diese Heuschrecke hat uns ganz schön erschreckt. So groß wie eine Hand.

Diese Heuschrecke hat uns ganz schön erschreckt. So groß wie eine Hand.

Am Samstagabend fand ein großes Fußballmatch statt. Die Nationalmannschaft von Costa Rica hat gegen den Erzfeind USA gespielt. Es wurde eine Grillfeier mit einer Menge Würstchen, Fleisch, Fisch und Tortillas und jeder Menge Bier veranstaltet. Daher war Bernardo am Wochenende bei uns auf der Hazienda. Heute waren wir in einem typischen Restaurante mit Live-Musik und Streichel-Zoo, anschließend haben wir Bernardos Bruder besucht. Er hat eine der größten privaten Orchideensammlungen des Landes. Nächstes Wochenende werden wir zu Johnny nach Moravia fahren, er hat eine sehr große Farm mit vielen Pferden. Bis dann!

Hier grienst der kleine Bernardo Andrés ins Bild - Bernardos Enkel.

Unten Links schaut der kleine Bernardo Andrés ins Bild – Bernardos Enkel. Das Gebäude hat keine Fenster.

Ein schöner Seidenhuhnhahn mit rotem Kamm.

Ein schöner Seidenhuhn Hahn mit rotem Kamm.

Eine der Hallen mir den Orchideen.

Eine der Hallen mir den Orchideen.

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Vulkane, Kühe und Kaffee

Die erste Woche auf der Hazienda „La Beatriz“ ist nun vorüber. Die Gastfreundschaft von Bernardo nimmt kein Ende und wir fragen uns womit wir das eigentlich verdient haben.

Auf dem Grundstück der Hazienda befinden sich zwei Molkereien mit jeweils ca. 170 und ca. 130 Kühen. Außerdem ein Stall mit der Nachzucht und den tragenden Kühen. Hier befindet sich auch das sehr alte Wohnhaus (über 130 Jahre) – wunderschön, vor allem die Holzböden.
Es sind mindesten 20 Arbeiter auf der Farm beschäftigt. Das sind viele Namen :-). Die meisten Angestellten wohnen auf dem Grundstück oder im nahe gelegenen Dorf “ La Pastora“. Im Tal gibt es außer Milchvieh noch einige Kaffeeplantagen und andere kleine Dörfer.

Das alte Bauernhaus. Hier wohnen wir ganz alleine.

Das alte Bauernhaus. Hier wohnen wir ganz alleine.

Die Küche, auch mit schönem Holzboden.

Die Küche, auch mit schönem Holzboden.

Blick auf die Hazienda...

Der Blick auf die Hazienda, mit einem Stall rechts im Bild.

https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zDkCEpd2PCHY.kMEFwgocEVH4

Ein normaler Arbeitstag von Gabriel und Giovanni fängt morgens um 4 Uhr an. Unter der Woche stehen auch wir um 4 Uhr auf und helfen Ausmisten und Füttern. Dazu müssen die Kälber nach und nach von den verschiedenen Weiden in den Stall getrieben werden. Außerdem werden hier auch ca. 12 Kühe gemolken, um die Milch an die Kälber zu verfüttert.

Im Kälberstall...

Im Stall…

Die Kälber warten schon.

…die Kälber warten schon.

Nach einer Mittagspause gehen wir dann um 13.00 Uhr zu einer der beiden Molkereien und helfen melken. Das dauert bis ca. 17:00 Uhr. Hier arbeitet eine Familie mit 4 Kindern und Alle helfen mit. Das zweite Mal wird in der Nacht gemolken, von 1.00 Uhr bis 5:00 Uhr! Darum wohnt die Familie auch direkt neben der Molkerei. Nächste Woche wollten wir auch in der Nacht einmal dabei sein.

Am Anfang wurden wir von den anderen Arbeitern noch skeptisch beäugt, da hier noch nie Europäer gearbeitet haben. Mittlerweile haben sie sich aber an uns gewöhnt und es klappt auch immer besser mit den Unterhaltungen. Bilder haben wir noch nicht viele gemacht, die kommen dann im nächsten Beitrag.

Am Wochenende haben wir frei. Gestern sind wir auf den Vulkan Turrialba gewandert, konnten allerdings nicht bis ganz oben gehen, da der Vulkan zur Zeit giftige Dämpfe ausspuckt, weshalb der Nationalpark geschlossen ist. Auf dem Heimweg sind wir getrampt, um dem täglichen Regen zu entkommen.

Wilde Pferde sind keine Seltenheit.

„Wilde“ Pferde sind keine Seltenheit.

Der aktive Vulkan Turrialba...

Der aktive Vulkan Turrialba…

... mit giftigen Dämpfen.

… mit giftigen Dämpfen.

Auch der Farn ist hier etwas größer.

Auch der Farn ist hier etwas größer.

Am Abend haben wir mit Leslie und Luis (zwei Angestellten) das Nachtleben von Turrialba erkundet. Alles auf Spanisch, denn die meisten können nur sehr wenig Englisch. Ein toller Abend.

Wir freuen uns auf viele weitere Ausflüge und werden sicher noch 3 Wochen hier verbringen…

Reiche Küste

Die ersten Tage hier sind einfach super. Am Donnerstag nach unserer Ankunft haben wir gleich einen Ausflug zum „Vulcano Irazú“ gemacht. Ein Vulkan inmitten eines Nationalparks auf ca. 3500m. Dort haben wir diesen netten Pisote getroffen. 

Der süße kleine Weißnasen Rüsselbär.

Der süße kleine Weißnasen Rüsselbär.

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Wilder Riesen-Rhabarber mit wirklich riesigen Blättern!

Wilder Riesen-Rhabarber mit wirklich riesigen Blättern!

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Von Freitag auf Samstag hat uns Bernardo eingeladen mit ihm einen Freund im Norden zu besuchen. Der Anlass war eine Taufe. Dieser Ausflug hat uns eine weitere Fahrt durch einen Nationalpark, eine Besuch in einer Kirche, die Besichtigung einer kleinen privaten Plantage und viel leckeres Essen beschert.

Links: Unser Gastgeber DON Bernardo.

Unser Gastgeber DON Bernardo, im Restaurant von Freundin Hilda mit traditioneller Küche und Holzofen.

Patacones - ein typisches Gericht aus Bananen serviert mit Bohnenmus.

Patocones – ein typisches Gericht aus Bananen serviert mit Bohnenmus.

Frisches Kokoswasser.

Frisches Kokoswasser.

 

Bananenstauden eingepackt gegen Insekten.

Bananenstauden eingepackt gegen Insekten.

Hmmmm. Mangos!

Hmmmm… Grapefruits!

Dass anscheinend jeder Avocados, Zitronen, Orangen, Mangos oder Bananen im Garten hat, ist hier für niemanden außer uns etwas Besonderes. Die Tatsache, dass es bei uns aber Orangensaft aus dem Tetra-Pack zum Frühstück gibt, hat mich allerdings etwas traurig gemacht. Die Frage, ob ich ein paar Orangen auspressen darf hat unseren Gastgeber hingegen eher verwundert.

Heute haben wir einen weiteren Ausflug in Richtung Südosten unternommen, an einen traumhaften See. Hier ein paar Eindrücke der Stimmung:

Die älteste Kirche im Tal...

Die älteste Kirche im Tal…

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Im Tal Kaffee soweit das Auge reicht.

P1030736P1030739 P1030738P1030752   P1030749 P1030751  P1030753  P1030769P1030759 P1030775 Warum dieses Land wörtlich übersetzt „reiche Küste“ heißt, lässt sich also gut nachvollziehen. Einfach Traumhaft!

Morgen früh werden wir dann zur Hazienda aufbrechen… wir sind schon sehr gespannt was uns dort erwartet.

Bleiben Sie dran, bald geht es weiter 😉

Jetzt aber los!

Die letzten 3 Wochen in Deutschland sind natürlich auch wahnsinnig schnell vergangen. Wir haben uns mit Vielen getroffen und uns verabschiedet und sogar eine kleine Überraschungs-Frühstücks-Party bekommen! Das war super.

Unser Hausrat ist nun gänzlich eingelagert und auf 4 Haushalte aufgeteilt… An dieser Stelle auch noch Mal DANKE an meine Eltern und an Harrys Oma und Opa!

Abschied am Flughafen, mit Schild und Luftschlangen! Typisch :-)

Abschied am Flughafen, mit Schild und Luftschlangen! Typisch 🙂 

In Frankfurt am Flughafen wollten wir das WLAN nutzen und einen Eintrag schreiben, dann ging die Zeit aber sehr schnell vorbei und wir hatten vom Check-In bis zum Abflug keine Gelegenheit mehr. Beim Check-In wollte die Condor doch echt einen Ausreisenachweis für Costa Rica sehen, Gott sei Dank hatte Harry pro forma ein Busticket von Costa Rica nach Panama gebucht!

Dann saßen wir in Santo Domingo im Transitraum, wo alle Anderen fröhlich das Internet nutzten, nur bei uns hat es irgendwie nicht funktioniert. Ansonsten war der Flug aber super, wir haben fast die ganze Zeit geschlafen.

Bernardo hat uns wirklich wie versprochen in San Jose am Flughafen persönlich abgeholt.

Nun sind wir bei Bernardo zuhause in Cartago, in seinem Stadthaus aus den Anfängen des zwanzigsten Jahrhundert. Es liegt im Mittelpunkt der Stadt mit Blick in die Berge. Hier gibt es W-LAN, wir haben ein großes Zimmer mit Bad und allen möglichen Annehmlichkeiten. Sergio, ein Angestellter, wird uns am Mittag ein paar Sehenswürdigkeiten zeigen und wir werden ein paar Tage hier in der Stadt relaxen, bevor wir dann aufs Land zur Hacienda fahren.

Unser Zimmer bei Bernardo.

Unser Zimmer bei Bernardo.

Der Blick in den Gaten, mit Zitronenbaum und den Bergen im Hintergrund.

Der Blick in den Gaten, mit Zitronenbaum und den Bergen im Hintergrund.

Bis dahin, alles Liebe! Adiós y hasta la próxima!

Meike y Harry