Es wird viel passieren… !

Habt ihr schon gehört...?

Hast du schon gehört…?

Unsere Woche auf der Farm außerhalb von Samaipata war sehr schön. Es war zwar nicht ganz so wie wir es uns vorgestellt hatten, dafür aber sehr entspannend. Zusammen mir 4 anderen Freiwilligen hatten wir viel Spaß. Wir haben viel gelesen, gestrickt und gekocht. Es war eher ein Permakultur Projekt als eine richtige Farm. Für alle die unseren Salasch kennen; eher eine Woche Salasch.

Der Ausblick von der Farm aus.

Der Ausblick von der Farm aus. Der bolivianische Dschungel.

Gruppenfoto im Dschungelcamp :-)

Gruppenfoto im Dschungelcamp 🙂

Eine unserer Arbeiten - eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Eine unserer Arbeiten – eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Danielson und Jake beim spielen.

Danielson und Jake beim Spielen.

Anschließend haben wir noch 2 Nächte im Dorf auf einem Zeltplatz verbracht. In Samaipata gibt es aber so gut wie keine Internetverbindung und der einzige Bankomat wollte uns keine „Bolivianos“ ausspucken. Darum wollten wir gestern unsere Weiterreise nach Santa Cruz antreten. Nach 70 km und fast 2 Stunden Fahrt mussten wir aber umkehren, da ein Teil der einzigen Straße in der Nacht zuvor von starkem Regen einfach weggespült wurde. Heute konnten wir die Stelle aber passieren und sind gut angekommen.

In Sucre...

In Sucre…

Wo hier nur Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt.

Wo hier nur braunes Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt. Passieren unmöglich!

Nach 6 Monaten Lateinamerika wird es Zeit für neue Gesichter und neue Abendteuer. Wie schon von Anfang der Reise an geplant, wollen wir im März einen Stopp in Europa machen. Auf der Suche nach dem günstigsten Ticket von Südamerika nach Europa hat es sich ergeben, dass wir von São Paulo aus fliegen. Da São Paulo aber nun mal in Brasilien liegt, müssen wir jetzt halt nach Brasilien reisen. 🙂
Da São Paulo außderdem sehr nahe an Rio liegt, werden wir unsere letzten Tage in Rio de Janeiro verbringen. Wie es der Zufall will ist genau zu dieser Zeit Karnevall. Und das Beste: Wir haben ein Bett über Couchsurfing bei dem Hessen Sascha Bauer gefunden! 1000 Dank dafür, denn sonst wäre Rio in diesen Tagen unbezahltbar.
Also auf zum Karnevall nach Rio!!!

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Außerdem hatten wir schon seit Dezember mit dem Gedanken gespielt für den Sommer eine Alpstelle zu suchen. Warum? Weil es schön wäre mal wieder ein paar Wochen am gleichen Ort zu sein, weil wir sehr gerne in den Bergen sind, weil Melken und Käsen eine tolle Arbeit ist und es wäre eine gute Möglichkeit unsere Reisekasse ein bisschen aufzubesser. Per Mail hatten wir uns für einige Stellen beworben und viele Absagen auf Grund der aktuellen Entfernung bekommen. Heute jedoch haben wir eine sehr viel versprechende Antwort erhalten. Es könnte also klappen – Drückt uns die Daumen!

Meike mit ihrer neue Freundin Chita.

Meike mit ihrer neue Freundin Chita – ein Brüllaffe.

Unsere Reise und Reiselust ist aber keinesfalls vorbei. Falls es mit der Alm kalppt, werden wir März bis Juni in Europa reisen und arbeiten. Nach der Alp im September, wollen wir dann auf alle Fälle nach Asien oder Afrika. Kommt auf die Flugangebote an.
Aber erst Mal freuen wir uns auf den Zwischenstopp in Deutschalnd und Österreich. Auf die deutsche Sauberkeit, die Pünktlichkeit, das heimische Essen und am wichtigsten auf die Freunde und Familie.

Es wir also viel passieren… Bis bald! Liebe Grüße

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Vom Titicaca See in die Salzwüste

Der Titicaca See ist der größte Süßwassersee in Südamerika und mit 3.810 Metern über dem Meer der höchst gelegene befahrbare See der Welt. Er umfasst 8.300 km2. Unser erster Stopp auf dem See waren die schwimmenden Inseln der „Urus“. Es ist fast unvorstellbar, dass Leute hier wirklich auf solch beengtem Raum leben.

In einem Haus leben 6 Personen.

In einem Haus leben bis zu 6 Personen.

Ein Modell; so werden die schwimmenden Inseln gebaut.

Ein Modell; so werden die schwimmenden Inseln gebaut.

Eine Besonderheit auf der Insel „Taquile“ sind die strickenden Männer! Die Frauen hingegen weben. Das Klima auf der Insel erinnert jetzt im Februar an die Toscana. Es ist heiß und trocken, die Landschaft wird durch Landwirtschaft geprägt.

Die Männer stricken stolz ihre Mützen.

Die Männer stricken stolz ihre Mützen.

Der Blick über die Insel Taquile.

Der Blick über die Insel Taquile.

Die Nacht verbrachten wir in einer Gastfamilie am See. Nach einem Fußballspiel und traditionellen Tänzen wurden wir unseren Gastfamilien vorgestellt. Unsere Spanischkenntnisse waren hier sehr von Vorteil. Die Einheimischen rund um den See sprechen Imara und Spanisch, jedoch so gut wie kein Englisch. Am nächsten Morgen durften wir bei der Feldarbeit helfen, bevor es zurück nach Puno ging.

Meike und die Kinder unserer Gastfamilie.

Meike und die Kinder unserer Gastfamilie.

Unsere Familie in traditioneller Tracht.

Unsere Familie in traditioneller Tracht.

Unsere Weitereise nach La Paz musste die Gruppe auf Grund von Streiks und damit einhergehenden Straßensperren um einen Tag verschieben. Solche Streiks können in einem 3. Welt Land sehr gefährlich werden. Wir haben von einer anderen Reisegruppe gehört, die versucht hat die Straßensperre zu passieren. Die Gruppe musste 6 Stunden laufen, einige wurden verletzt und bestohlen.

Einen Tag verzögert endete unsere Tour also am 07. Februar in La Paz, Bolivien. Nach einer deftigen Abschiedsparty sind wir nun wieder auf uns alleine gestellt – was sicher Vor- und Nachteile hat. Wir wollten schnell weiter, denn die Stadt ist laut, schmutzig und ungemütlich.

Am Hexenmarkt werden getrocknete Lamaföten als Glücksbringer verkauft.

Am Hexenmarkt werden getrocknete Lamaföten als Glücksbringer verkauft.

Wie haben uns sehr lange überlegt, ob wir die 14 Stunden Nachtbusfahrt und die Kosten auf uns nehmen wollen, um die Salzwüste „Salar de Uyuni“ im Westen des Landes zu besuchen. Mit ca. 12.000 km2 ist die Salar de Uyuni die größe Salzpfanne der Erde. Einige Teile stehen zur Zeit wegen starkem Regen unter Wasser. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt!
Ihr müsst euch einen weißen Salzboden vorstellen, mit ca 2-3 cm klarem Wasser bedeckt und Sonnenschein. Der Boden wird zu einem gigantischen Spiegel; es ist kein Horizont zu erkennen. So könnte es im Himmel aussehen!
Vergleichen mit allen anderen Naturschauspielen, ist die Salzwüste sicher das faszinierenste, was wir je gesehen haben!
Uyuni war übrigends im Januar 2014 einer der Austragungsorte der Rally DAKAR!

Wie im Himmel!

Wie im Himmel – keine Fotomontage!!!

Die Statur aus purem Salz.

Die Statur aus purem Salz.

Nach einer Nacht in Potosi, befinden wir uns nun in Sucre, endlich wieder eine wohlfühl Stadt. Wir sind auf dem Weg Richtung Santa Curz, denn wir haben wieder eine Farm. Juhu! Wir haben auf alle Fälle festgestellt, dass wir nie Arbeitslos sein könnten, denn ohne Arbeit wird selbst das Reisen bald langweillig. 🙂

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