Über den Wolken

Monteverde war toll! Wir haben in einem Zimmer mit 2 Etagen, Badewanne und super Aussicht gewohnt. Bernardo hat keine Kosten und Mühen gescheut uns ein schönes Wochenende zu ermöglichen. Spontan hat er sogar noch eine zweite Nacht drangehängt, damit wir den Tag völlig ausnutzen können. Bei einer Regenwaldtour ging es über Hängebrücken durch die Baumkronen im Nebelwald. Monteverde macht seinem Namen alle Ehre, man sieht Regenwald soweit das Auge reicht. Außerdem haben wir hier eine Käsefabrik besichtigt. Sehr interessant! Mit kleiner Verkostung – Mhhh…

Grün, Grüner, am Grünsten

Grün, Grüner, am Grünsten!

Eine wandelnder Stab

Eine wandelnder Stab

Kolibris gibt es hier, so wie bei uns Spatzen.

Kolibris gibt es hier, wie bei uns Spatzen.

Über die Hängebrücken durch die Baumkronen

Über die Hängebrücken durch die Baumkronen…

Harry im Nebelwald

… und zu Fuß durch den Nebelwald von Monteverde.

Montag bis Donnerstag haben wir dann wieder auf der Hacienda La Beatriz gearbeitet. Misten, Melken usw. 🙂 Diese Woche mussten wir eine Kuh suchen gehen, die gefehlt hatte. Sie wurde von einer Fledermaus gebissen und hatte viel Blut verloren. Die Fledermäuse heißen auf Spanisch „Vampiro“. Sie übertragen Krankheiten, manchmal auch Tollwut. Fledermausangriffe auf Kühe sind keine Seltenheit, das passiert leider fast jede Nacht. Aber diese Kuh hatte es besonders doll erwischt. Sie hatte bereits Anämie, hohes Fieber und konnte kaum noch laufen. Sie wird nun mit Antibiotika behandelt.

So sieht ein Vampiro-Opfer aus

So sieht ein Vampiro-Opfer aus!

Außerdem sind wir am Donnerstag mal Nachts zum Melken gegangen. Das heißt wir sind um 0:30 Uhr aufgestanden und haben von 1:00 bis 4:00 Uhr gemolken. Die Kühe sind dann viel langsamer und schlafen beim Melken fast ein.

Die zwei Söhne der Molkerei haben uns am Donnerstag zu einem Theaterstück in die Schule eingeladen. Wir haben zwar nicht viel verstanden, denn es wurde sehr schnell gesprochen, aber es war trotzdem sehr lustig.

Die Schulkinder beim Theaterstück

Die Kinder beim Theaterstück in der Schule.

Das Käse machen hat sich als äußerst schwierig erwiesen, denn komplett ohne Equipment ist es schwer die nötige Genauigkeit was Temperatur, Wiegen und Dauer angeht einzuhalten. Aber ein Paar Frischkäse und zwei Hartkäse sind entstanden.

Gestern dann der krönende Abschluss unseres Aufenthalts in Costa Rica! Wir haben nicht geglaubt dass es wirklich klappt, aber Johnny hat uns Angeboten uns mir seinem Flugzeug nach Tamarindo zu fliegen!!! Denn wir wollten gerne ein paar Tage am Pazifik verbringen. Morgens um 6:00 Uhr ging es los,  der Flug hat 1:30 gedauert und war sehr angenehm. Wir hatten gutes Wetter und damit eine fantastische Aussicht über das Land.

Das kleine Flugzeug mit nur 4 Sitzen

Harry und der Pilot, vor dem kleinen Flugzeug mit nur 4 Sitzen.

Wir konnten es kaum glauben!

Wir konnten es kaum glauben!

... und über das Land.

Tolle Aussicht über Städte, Berge und das Meer mal von ganz oben.

Nun müssen wir uns in Coolness üben, denn wir sind im mega coolen Surfer-HotSpot. Im Hostel gibt es eine Küche zur freien Benutzung und einen Pool. Harry hat sich ein Surfbrett ausgeliehen und versucht sich im Surfen…

Im super gemütlichen  Hostel

Im super gemütlichen Hostel.

An den langen Ständen gibt es viele Muscheln zu finden.

An den langen Ständen gibt es viele Muscheln zu finden.

Es ist nicht so einfach wie man glaubt, macht aber noch mehr spaß!

Es ist nicht so einfach wie man glaubt, macht aber noch mehr Spaß!

Morgen fahren wir zurück nach Cartago und am Montag werden wir zu neuen Ufern nach PANAMA aufbrechen! Bernardo hat angeboten uns mit dem Auto an die Grenze zu bringen. Sehr freundlich. Johanna erwartet uns auf unserer nächsten Farm „Finca Paradisefound“ auf der Insel „Isla Cristóbal“.

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Vom Atlanik an den Pazifik!

Also… von unserem Laptop gibt es noch keine Neuigkeiten. Nachdem wir in zwei Apple Geschaeften waren und uns keiner helfen konnte, hat sich rausgestellt, dass Johnnys Neffe der Manager von Apple Costa Rica ist! Was fuer ein Zufall. Johnny hat denLaptop bei ihm abgegeben und er ist noch zur Reperatur. Wir hoffen, dass er was retten kann!

Nachdem wir bei Johnny auf der Ranch in Moravia waren, sind wir fuer den Rest der Woche zum Arbeiten nach La Pastora auf Bernardos Farm gefahren. Am Samstag haben wir dann den Bus nach Tortuguero genommen. Um genau zu sein nicht einen Bus, sondern 5 Busse und ein Boot!

Tortuguero liegt am Karibischen Meer, das Wasser hat 31 Grad und fuehlt sich an wie eine groSe Badewanne. Es gibt: Affen, Krokodile, Leguane, allerlei Voegel und vorallem Schildkroeten. Die sind auch der Grund warum wir dorthin wollten. Neben einer Kanutour, haben wir auch eine Dschungelwanderung und die Schildkroeten-Nacht-Tour gemacht. Wir konnte die groSe gruene Meeresschildkroete (bis 250kg) bei der Eiablage beobachten (dabei durfe man jedoch keine Bilder machen, um die Tiere nicht zu stoeren).

Warten an der Haltestelle.

Warten an der Haltestelle.

Bootfahrt nach Tortuguero.

Bootfahrt nach Tortuguero.

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Das Karibische Meer!

Das Karibische Meer am Abend!

Die kleinen Schildkroeten schluepfen am Stand.

Die kleinen Schildkroeten schluepfen von Juli bis Oktober am Stand.

Ein dummer Tourist hat ein ganzes Nest ausgegraben...

Ein dummer Tourist hat ein ganzes Nest ausgegraben… Das sollte man nicht machen. Die kleinen muessen das alleine schaffen.

Der Bilck von unserem Hotel zum Strand.

Der Bilck von unserem Hotel zum Strand. Ca. 30 Meter.

Hier haben wir uns das erste Mal geaergert, weil wir keine bessre Kamera gekauft haben, denn fast alle Bilder auf den Fotosafaris sind unscharf geworden. Die meisten Reisenden haben eine Speigelreflex!

Es gibt viele Leguane.

Es gibt viele Leguane…

... und Nasenbaeren ...

… und Nasenbaeren …

... 3 Arten Affen ...

… 3 Arten Affen …

... Krokodile und vieles mehr!

… Krokodile und Vieles mehr!

Der Kanal durch den Dschungel.

Der Kanal durch den Dschungel.

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Die Rueckfahrt zum Bus.

Die Rueckfahrt zum Bus.

Leide ist hier in Tortuguero auch der Laptop kaputt gegangen. Es koennte die hohe Luftfeuchtigkeit gewesen sein. Das Wetter ist heiS und tropisch Schwuel. Nachts kuehlt es nicht ab.

Nach zwei Naechten haben wir die Rueckreise angetreten. Der Bus hat uns nach San Jose gebracht, wo wir von Johnny abgeholt wurden.

Er hat uns eingeladen ein paar Tage bei ihm in San Jose zu wohnen. Mit seiner Familie lebt er leicht auSerhalb mit tollem Blick ueber die ganze Stadt. Auch hier hat er Stallungen. Eine der 3 Kinder gibt Reitunterricht und es werden auch Boxen vermietet.

Der Blick ueber San Jose.

Der Blick ueber San Jose.

Blick auf die Stallungen.

Blick auf die Stallungen.

Wir hatten auch Reitunterricht.

Wir hatten auch Reitunterricht.

P1040981Auf einem anderen Bauerhof haben wir Eintagskueken abgeholt. Johnnys Tochter verkauft sie spaeter an Familie und Bekannte. Quasi Bio – zumindest ohne Antibiotika und mit Auslauf.

Diese Kueken sind erst einen Tag alt.

Diese Kueken sind erst einen Tag alt.

Am Mittwoch hat uns Bernardo abgeholt um einen Ausflug an den Pazifik zumachen. Eigentlich musste er dort nur etwas kaufen, wir durften mitfahren, dass Meer sehen und lecker Mittagessen. Am Nachmittag ging es dann zurueck nach San Jose. 

Ueber die Stadt selbst ist nicht viel zu schreiben. Bei unserem Rundgang mussten wir feststellen, dass San Jose nicht besonders schoen ist. Daher gibt es auch keine Fotos die Sehenswert sind. AuSerdem ist jezt der Akku der Kamera leer und wir koennen keine Bilder mehr hochladen!

Heute sind wir mit Bernardo und seiner Frau nach Monteverde gefahren. Er hat uns eingeladen dort zu Uebernachten… Dieser Eintrag kommt vom Hotelcomputer, wir wissen nicht wann wir uns wieder melden koennen. An dieser Stelle DANKE an die tollen Spendenangebote! Wir haben uns total gefreut! Voll lieb. Mal abwarten was die Reperatur kostet…

Auch wenn es in Deutschland nun schon morgen ist 🙂 noch mal alles Gute zum Geburtstag an meine Schwester Katrin!

Das Glück dieser Erde…

… liegt auf dem Rücken der Pferde.

Diese Woche haben wir nicht wirklich gearbeitet. Wir haben Ausflüge mit den Pferden gemacht, waren im Pool schwimmen. Wir haben also quasi Urlaub gemacht.

Das Gästehaus von außen.

Das Gästehaus von außen.

Unser Zimmer mit groooßem Bett.

Unser Zimmer mit groooßem Bett.

Der Aufenthaltsraum im Gästehaus.

Der Aufenthaltsraum im Gästehaus.

Johnnys Landhaus...

Johnnys Landhaus…

... mit Pool!

… mit Pool!

Gleich am ersten Tag sind wir mit Johnny und den Cowboys über die Hazienda geritten, um die Kühe zu begutachten. Auf dem Land werden die Tiere in verschiedenen Gruppen gehalten. Sie sind immer draußen und bekommen kein zusätzliches Karftfutter. Das Reiten haben wir dann so nebenbei gelernt. 🙂

German, ein echter Cowboy und Pfandfinder!

Herman, ein echter Cowboy und Pfadfinder!

Johnny und ein Cowboy bei der Arbeit. Das Jungvieh wird begutachtet...

Johnny und ein Cowboy bei der Arbeit. Das Jungvieh wird begutachtet…

Über Stock und über Stein! - und durch Flüsse und Gräben!

Über Stock und über Stein – und durch Flüsse und Gräben!

Die ersten Versuche mit dem Lasso...

Die ersten Versuche mit dem Lasso…

... gar nicht so einfach wie es aussieht!

… gar nicht so einfach wie es aussieht!

Eine Gruppe mit ca. 20 Pferden.

Eine Gruppe mit ca. 20 Pferden.

Die Pferde sind sehr scheu und müssen erst eingeritten werden.

Die Pferde sind sehr scheu und müssen erst eingeritten werden.

Unser Gönner Johnny und Herman mit prüfendem Blick.

Unser Gönner Johnny und Herman mit prüfendem Blick.

Die drei Amigos.

Die drei Amigos. Herman, Harry und Johnny.

Außerdem haben wir mit Herman einen Ausflug zum Rio Chirripo unternommen. Wir waren insgesamt über 8 Stunden unterwegs, sind zwischendurch aber auch gelaufen und haben Pausen gemacht. Ein super Ausflug! Die letzten 3 Stunden sind wir allerdings im Regen zurück geritten.
Wir sind die meiste Zeit durch eine Reservat der „CABECAR“ geritten, das sind die Ureinwohner des Gebietes. Heute leben sie jedoch wie wir in Häusern und tragen die gleiche Kleidung. Sie werden vom Staat unterstützt und üben daher meistens keinen Beruf aus… Die meisten Familien leben 1 bis 2 Tagesmärsche von der nächsten Stadt entfernt im Wald.

Ein wunderschöner Ausblick, im Tal hört man schon den Fluss.

Ein wunderschöner Ausblick. Im Tal hört man schon den Fluss.

Zu Fuß mit den Pferden ging es steil bergab.

Zu Fuß mit den Pferden ging es steil bergab.

Fast am Ziel!

Fast am Ziel!

Die Ureinwohner waschen ihre Wäsche am Fluss.

Die Ureinwohner waschen ihre Wäsche am Fluss.

Erst eine Stärkung...

Erst eine Stärkung…

... dann eine kleine Pause!

… dann eine kleine Pause!

Eine typische Straße mit typischem Haus.

Eine typische Straße mit typischem Haus.

Das nächste Dorf, ca. 30 Minuten vom Haus entfernt.

Das nächste Dorf, ca. 30 Minuten vom Haus entfernt.

Wir hatten das Glück Herman bei der Arbeit mit den Pferden begleiten zu dürfen. Diese Pferde sind 4 Jahre alt und werden gerade an den Sattel gewöhnt. Imposant! Die Pferde treten aus und springen wild herum.

Die Pferde werden in einen engen Gang getrieben.

Die Pferde werden in einen engen Gang getrieben.

Herman schnürt den Sattel fest.

Herman schnürt den Sattel fest.

Dieses Pferd trägt zum ersten Mal einen Sattel.

Dieses Pferd trägt zum ersten Mal einen Sattel.

Uns wurde gezeigt wie hier Käse gemacht wird...

Der Bruch wird von der Molke getrennt.

Johnny hat natürlich auch veranlasst, dass man uns zeigt wie hier Käse gemacht wird. Der größte Unterschied ist, dass man hier nur Lab aber keine Kulturen verwendet. Daher hat der Käse kaum Geschmack. Bernardo und Johnny haben uns schon mehrfach angeboten, dass wir bleiben sollen, um für sie Käse zu produzieren. Bernardo hat auch angeboten Ziegen anzuschaffen, wenn uns das lieber wäre. 🙂

Wir haben aber erklärt, dass wir erst mal weiter reisen wollen… Er meint wir können ja in ein oder zwei Jahren zurückkommen!

Abendteuer Pur!

Diese Woche hat Harry morgens im Stall eine Vogelspinne gefunden. Echt groß! Gabriel hat mir dann erklärt, dass diese Spinnen eigentlich in der Erde wohnen. Er hat mir am Mittag so ein Loch inklusive Spinne gezeigt. Meine Frage, ob die sich auch ins Haus verirren, hat ihn sehr belustigt.

So was haben wir sonst nur im Zoo gesehen!

So was haben wir sonst nur im Zoo gesehen!

Hier wohnt die Spinne normalerweise.

Hier wohnt die Spinne normalerweise.

Am Mittwoch haben wir uns den Nationalpark “ Monumento Nacional Guayabo“ bei uns in der Nähe angeschaut. Eigentlich wollten wir dorthin wandern, sind dann nach ein paar Kilometern aber doch getrampt. Ein Auto mit anderen Touristen hat uns direkt bis zum Park mitgenommen, zu fünft waren wir dann die einzigen Besucher im Park. Hier gab es viel Urwald und einige Ausgrabungen zu sehen.

MItten im Urwald.

Mitten im Urwald.

Die Ausgrabungen.

Die Ausgrabungen.

Hier gibt es viele Schmetterlinge.

Hier gibt es viele Schmetterlinge.

Gestern am Abend sind wir mit Johnny auf seine Farm nach Moravia gefahren, die wahrscheinlich abenteuerlichste Fahrt unseres Lebens. Die Straße war nur geschottert und hatte eine Loch nach dem Anderen… Die Hazienda hat insgesamt ca. 1200 Hektar. Johnny hat Milchvieh und produziert auch Fleisch. Sehr extensiv, er möchte bald ganz auf Bio umstellen.

Wir wohnen in einer wunderschönen Öko-Lodge mit traumhaften Ausblick auf das Tal und die Berge…

Die Gästehaus mit 12 Zimmern...

Rechts: Das Gästehaus mit 12 Zimmern.

Der Blick übers Land. In der Mitte: Johnnys eigene Kirche!

Der Blick übers Land. In der Mitte: Johnnys eigene Kirche!

Alltag auf der Farm

In der letzten Woche ist nicht viel passiert. Wir stehen unter der Woche weiterhin um 4 Uhr auf und helfen bei den täglichen Aufgaben.

Die Kälbchen werden zurück auf die Weide getrieben.

Die Kälbchen werden zurück auf die Weide getrieben.

Das Neugeborene auf dem Weg in den Stall, damit es die Geier nicht fressen.

Das Neugeborene auf dem Weg in den Stall, damit es die Geier nicht fressen.

Roberto und Paola im Melkstand

Roberto und Tochter Paola im Melkstand.

Am Dienstag ist der Tierarzt gekommen und hat bei den Kühen die Schwangerschafts-kontrolle durchgeführt, dabei haben wir ihn begleitet. Wir durften den Kühen sogar Spritzen geben.

Der Tierarzt bei der Arbeit.

Der Tierarzt bei der Arbeit.

P1030921Außerdem werden alle Kälber einmal im Monat gewogen. Erst werden sie eingepfercht und danach einzeln durch eine Schleuse getrieben. Da die männlichen Kälber für die Milchviehhaltung keine Bedeutung haben, werden diese meistens geschlachtet. Auch dabei durften wir schon zuschauen.

Das mögen die Kühe nicht gerade gerne.

Das mögen die Kühe nicht gerade gerne.

Letzte Woche haben wir eine dritte kleine Molkerei von Bernardo kennengelernt. Sie ist auch hier in der Nähe und wird liebevoll „La Mini“ genannt, weil dort nur 30 Tiere gemolken werden. Wir waren mit Leslie und Louis dort um eine Biogasanlage zu reparieren. Das Dach aus Plastikfolie musste erneuert werden, dazu wurden neue Holzbalken montiert.

Die Biogasanlage...

Die Biogasanlage…

.... Leslie, Louis und ich bei der Mittagspause.

… Leslie, Louis und ich bei der Mittagspause.

Unter der Verkleidung haben wir ein verschrecktes Gürteltier gesehen. Leider war dieses so flink, dass das Bild leicht unscharf geworden ist.

Das Gürteltier, leider unscharf. :-(

Das Gürteltier, leider unscharf. 😦

Dieser kleine Geselle saß auf Meikes Handtuch im Bad.

Dieser kleine Geselle saß auf Meikes Handtuch im Bad.

Diese Heuschrecke hat uns ganz schön erschreckt. So groß wie eine Hand.

Diese Heuschrecke hat uns ganz schön erschreckt. So groß wie eine Hand.

Am Samstagabend fand ein großes Fußballmatch statt. Die Nationalmannschaft von Costa Rica hat gegen den Erzfeind USA gespielt. Es wurde eine Grillfeier mit einer Menge Würstchen, Fleisch, Fisch und Tortillas und jeder Menge Bier veranstaltet. Daher war Bernardo am Wochenende bei uns auf der Hazienda. Heute waren wir in einem typischen Restaurante mit Live-Musik und Streichel-Zoo, anschließend haben wir Bernardos Bruder besucht. Er hat eine der größten privaten Orchideensammlungen des Landes. Nächstes Wochenende werden wir zu Johnny nach Moravia fahren, er hat eine sehr große Farm mit vielen Pferden. Bis dann!

Hier grienst der kleine Bernardo Andrés ins Bild - Bernardos Enkel.

Unten Links schaut der kleine Bernardo Andrés ins Bild – Bernardos Enkel. Das Gebäude hat keine Fenster.

Ein schöner Seidenhuhnhahn mit rotem Kamm.

Ein schöner Seidenhuhn Hahn mit rotem Kamm.

Eine der Hallen mir den Orchideen.

Eine der Hallen mir den Orchideen.

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Vulkane, Kühe und Kaffee

Die erste Woche auf der Hazienda „La Beatriz“ ist nun vorüber. Die Gastfreundschaft von Bernardo nimmt kein Ende und wir fragen uns womit wir das eigentlich verdient haben.

Auf dem Grundstück der Hazienda befinden sich zwei Molkereien mit jeweils ca. 170 und ca. 130 Kühen. Außerdem ein Stall mit der Nachzucht und den tragenden Kühen. Hier befindet sich auch das sehr alte Wohnhaus (über 130 Jahre) – wunderschön, vor allem die Holzböden.
Es sind mindesten 20 Arbeiter auf der Farm beschäftigt. Das sind viele Namen :-). Die meisten Angestellten wohnen auf dem Grundstück oder im nahe gelegenen Dorf “ La Pastora“. Im Tal gibt es außer Milchvieh noch einige Kaffeeplantagen und andere kleine Dörfer.

Das alte Bauernhaus. Hier wohnen wir ganz alleine.

Das alte Bauernhaus. Hier wohnen wir ganz alleine.

Die Küche, auch mit schönem Holzboden.

Die Küche, auch mit schönem Holzboden.

Blick auf die Hazienda...

Der Blick auf die Hazienda, mit einem Stall rechts im Bild.

https://mapsengine.google.com/map/edit?mid=zDkCEpd2PCHY.kMEFwgocEVH4

Ein normaler Arbeitstag von Gabriel und Giovanni fängt morgens um 4 Uhr an. Unter der Woche stehen auch wir um 4 Uhr auf und helfen Ausmisten und Füttern. Dazu müssen die Kälber nach und nach von den verschiedenen Weiden in den Stall getrieben werden. Außerdem werden hier auch ca. 12 Kühe gemolken, um die Milch an die Kälber zu verfüttert.

Im Kälberstall...

Im Stall…

Die Kälber warten schon.

…die Kälber warten schon.

Nach einer Mittagspause gehen wir dann um 13.00 Uhr zu einer der beiden Molkereien und helfen melken. Das dauert bis ca. 17:00 Uhr. Hier arbeitet eine Familie mit 4 Kindern und Alle helfen mit. Das zweite Mal wird in der Nacht gemolken, von 1.00 Uhr bis 5:00 Uhr! Darum wohnt die Familie auch direkt neben der Molkerei. Nächste Woche wollten wir auch in der Nacht einmal dabei sein.

Am Anfang wurden wir von den anderen Arbeitern noch skeptisch beäugt, da hier noch nie Europäer gearbeitet haben. Mittlerweile haben sie sich aber an uns gewöhnt und es klappt auch immer besser mit den Unterhaltungen. Bilder haben wir noch nicht viele gemacht, die kommen dann im nächsten Beitrag.

Am Wochenende haben wir frei. Gestern sind wir auf den Vulkan Turrialba gewandert, konnten allerdings nicht bis ganz oben gehen, da der Vulkan zur Zeit giftige Dämpfe ausspuckt, weshalb der Nationalpark geschlossen ist. Auf dem Heimweg sind wir getrampt, um dem täglichen Regen zu entkommen.

Wilde Pferde sind keine Seltenheit.

„Wilde“ Pferde sind keine Seltenheit.

Der aktive Vulkan Turrialba...

Der aktive Vulkan Turrialba…

... mit giftigen Dämpfen.

… mit giftigen Dämpfen.

Auch der Farn ist hier etwas größer.

Auch der Farn ist hier etwas größer.

Am Abend haben wir mit Leslie und Luis (zwei Angestellten) das Nachtleben von Turrialba erkundet. Alles auf Spanisch, denn die meisten können nur sehr wenig Englisch. Ein toller Abend.

Wir freuen uns auf viele weitere Ausflüge und werden sicher noch 3 Wochen hier verbringen…

Reiche Küste

Die ersten Tage hier sind einfach super. Am Donnerstag nach unserer Ankunft haben wir gleich einen Ausflug zum „Vulcano Irazú“ gemacht. Ein Vulkan inmitten eines Nationalparks auf ca. 3500m. Dort haben wir diesen netten Pisote getroffen. 

Der süße kleine Weißnasen Rüsselbär.

Der süße kleine Weißnasen Rüsselbär.

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Wilder Riesen-Rhabarber mit wirklich riesigen Blättern!

Wilder Riesen-Rhabarber mit wirklich riesigen Blättern!

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Von Freitag auf Samstag hat uns Bernardo eingeladen mit ihm einen Freund im Norden zu besuchen. Der Anlass war eine Taufe. Dieser Ausflug hat uns eine weitere Fahrt durch einen Nationalpark, eine Besuch in einer Kirche, die Besichtigung einer kleinen privaten Plantage und viel leckeres Essen beschert.

Links: Unser Gastgeber DON Bernardo.

Unser Gastgeber DON Bernardo, im Restaurant von Freundin Hilda mit traditioneller Küche und Holzofen.

Patacones - ein typisches Gericht aus Bananen serviert mit Bohnenmus.

Patocones – ein typisches Gericht aus Bananen serviert mit Bohnenmus.

Frisches Kokoswasser.

Frisches Kokoswasser.

 

Bananenstauden eingepackt gegen Insekten.

Bananenstauden eingepackt gegen Insekten.

Hmmmm. Mangos!

Hmmmm… Grapefruits!

Dass anscheinend jeder Avocados, Zitronen, Orangen, Mangos oder Bananen im Garten hat, ist hier für niemanden außer uns etwas Besonderes. Die Tatsache, dass es bei uns aber Orangensaft aus dem Tetra-Pack zum Frühstück gibt, hat mich allerdings etwas traurig gemacht. Die Frage, ob ich ein paar Orangen auspressen darf hat unseren Gastgeber hingegen eher verwundert.

Heute haben wir einen weiteren Ausflug in Richtung Südosten unternommen, an einen traumhaften See. Hier ein paar Eindrücke der Stimmung:

Die älteste Kirche im Tal...

Die älteste Kirche im Tal…

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Im Tal Kaffee soweit das Auge reicht.

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Morgen früh werden wir dann zur Hazienda aufbrechen… wir sind schon sehr gespannt was uns dort erwartet.

Bleiben Sie dran, bald geht es weiter 😉

Jetzt aber los!

Die letzten 3 Wochen in Deutschland sind natürlich auch wahnsinnig schnell vergangen. Wir haben uns mit Vielen getroffen und uns verabschiedet und sogar eine kleine Überraschungs-Frühstücks-Party bekommen! Das war super.

Unser Hausrat ist nun gänzlich eingelagert und auf 4 Haushalte aufgeteilt… An dieser Stelle auch noch Mal DANKE an meine Eltern und an Harrys Oma und Opa!

Abschied am Flughafen, mit Schild und Luftschlangen! Typisch :-)

Abschied am Flughafen, mit Schild und Luftschlangen! Typisch 🙂 

In Frankfurt am Flughafen wollten wir das WLAN nutzen und einen Eintrag schreiben, dann ging die Zeit aber sehr schnell vorbei und wir hatten vom Check-In bis zum Abflug keine Gelegenheit mehr. Beim Check-In wollte die Condor doch echt einen Ausreisenachweis für Costa Rica sehen, Gott sei Dank hatte Harry pro forma ein Busticket von Costa Rica nach Panama gebucht!

Dann saßen wir in Santo Domingo im Transitraum, wo alle Anderen fröhlich das Internet nutzten, nur bei uns hat es irgendwie nicht funktioniert. Ansonsten war der Flug aber super, wir haben fast die ganze Zeit geschlafen.

Bernardo hat uns wirklich wie versprochen in San Jose am Flughafen persönlich abgeholt.

Nun sind wir bei Bernardo zuhause in Cartago, in seinem Stadthaus aus den Anfängen des zwanzigsten Jahrhundert. Es liegt im Mittelpunkt der Stadt mit Blick in die Berge. Hier gibt es W-LAN, wir haben ein großes Zimmer mit Bad und allen möglichen Annehmlichkeiten. Sergio, ein Angestellter, wird uns am Mittag ein paar Sehenswürdigkeiten zeigen und wir werden ein paar Tage hier in der Stadt relaxen, bevor wir dann aufs Land zur Hacienda fahren.

Unser Zimmer bei Bernardo.

Unser Zimmer bei Bernardo.

Der Blick in den Gaten, mit Zitronenbaum und den Bergen im Hintergrund.

Der Blick in den Gaten, mit Zitronenbaum und den Bergen im Hintergrund.

Bis dahin, alles Liebe! Adiós y hasta la próxima!

Meike y Harry