7 Stunden Achterbahn zum Strand

Blick über die Stadt in den grünen Bergen.

Ein typischer StraSenzug.

Ein typischer Straßenzug.

Der taffe Kampfhahn mit gerupften Schenkeln!

In Vilcabamba genossen wir Entspannung pur!

Wir nutzen zur Zeit viel Couchsurfing, um Unterkünfte zu finden, so auch in Vilcabamba.
Es ist eine tolle Möglichkeit um Geld zu sparen und gleichzeitig ein Einblick in das Leben der Einheimischen zu bekommen.

Das Dorfcafe mit den immer gleichen Gaesten :-)

Das Dorfcafé mit den immer gleichen Gästen 🙂

Bei Robert und Estella konnten wir 3 Nächte gratis in einem super schönen Hostel wohnen. Robert ist ein sehr belesener, intelligenter Mann und hat so einige Geschichten aus seinem Leben zu erzählen. Seit 1975 gehört er dem Buddhismus an. Er hat Psychologie und Weltreligionen studiert, aber danach lieber erfolgreich als Koch gearbeitet und ist anschließend 8 Jahre um die Welt gereist.

Das Hostel mit kleinem Garten. Eine Oase zur Erholung.

Nach einem morgendlichen Spaziergang, gingen wir mittags mit Peter und Robert zur Meditation. Am Nachmittag stand um 4 Uhr Yoga auf unserem Programm…

Da wir nun doch schon ein bisschen länger unterwegs sind, vergisst man ab und an Fotos zu machen. Für diesen Beitrag ist leider kaum etwas Interessantes dabei.

Ein landwirtschaftliche Kalender mit Nutztieren in Ecuador 🙂

Von Loja ging es mit dem Nachtbus 7 Stunden nach Piura. Auf Google Maps kann man sich bei genauerer Betrachtung des Staßenverlaufes vorstellen, welche Horror-Fahrt das war. Meike musste sich 7 Mal übergeben, wir dachten von der kurvenreichen Stecke. Als aber noch starke Kopfschmerzen, Fieber usw. 🙂 dazu kamen, war schnell klar, dass mehr dahinter steckte.

In Piura angekommen, wurden wir von Oscar unserem nächsten Gastgeber, am Busbahnhof abgeholt. Nach 36 Stunden war das Gröbste vorbei und Meike ist wieder wohlauf. Klar ist es nicht angenehm krank zu sein, aber das Gleiche kann einem Zuhause auch passieren und Oscar hat uns einen schönen Platz zum Auskurieren gegeben.
Er hat uns außderdem in das beste Ceviche-Restaurant des Landes geführt. Ein Gericht das überall in Lateinamerika bekannt ist.

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Das Ceviche ist schon leer!

Nach einem Tag Ruhe und weiteren 7 Stunden Busfahrt sind wir heute in Huanchaco angekommen. Gott sei Dank ist dieser Abschnitt der Panamericana aber schnurstracks.

Nun werden wir wieder 2 Tage am Strand verbringen, aber ihr dürft uns glauben; eine Portion Schnee wäre uns fast lieber. Das Meer ist hier nicht gerade warm, eine Prise Fisch liegt in der Luft und der Strand ist von Einheimischen belagert.   🙂

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Getümmel am Steg…

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Caballitos de totora in Huanchaco Beach; typische Fischerboote!

... in aktion!

Caballitos de totora in Aktion!

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Am späten Nachmittag ist der Strand leerer.

Genießt den europäischen Winter! Wir wünschen euch eine schöne Zeit. Bis zum nächsten Eintrag…
Liebe Grüße! Harry und Meike

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Viel Familie, Berge und Spanischunterricht

Houlgers Familie am Silversterabend mit Familie Simpson rechts in Bild.

Houlgers Familie am Silversterabend mit Familie Simpson rechts in Bild. Hier verkleiden sich alle an Silverster!

Riobamba war sehr nett, aber nicht schön. Cuenca hingegen ist eine Perle! Das UNESCO Weltkulturerbe bezaubert mit grünen Parks, vielen historische Bauten und einer Promenade am Flussufer. Das Flair erinnert an Heidelberg oder Wien! Eine Stadt die zum Verweilen einlädt.

Ein typischer Starßenzug...

Ein typischer Straßenzug…

... mit bunten Häusern...

… mit vielen bunten Häusern.

In jeden Haus ist ein Geachäft.

In jedem Haus ist ein Geschäft.

Gaby hat uns vom ersten Moment an herzlich empfangen. Den Kontakt zu ihr hatten wir durch Davids Vater Mark, unseren Gastgeber in Quito. Nach ein paar E-Mails auf Spanisch, hieß es wir seien jederzeit willkommen!
Gaby studiert Medizin, hat einen Bruder „Tito Jr.“ und eine Schwester „Elisabeth“ die ebenfalls in Cuenca studieren – BWL und Jura. Zusammen mit den Eltern, beide Lehrer, leben alle nicht weit von der Altstadt entfernt. Wir haben unser eigenes Apartment und werden wie Familie behandelt. Zum Abschied haben wir heute Abend eine Wärmflasche geschenkt bekommen! Sooo lieb…

Unser Spanisch reicht zum Smaltalk und für den Alltag, ist aber bei weitem nicht gut! In der Sprachschule „Simon Bolivar“ im Zentrum haben wir günstige Sprachkurse entdeckt. Der 5 Tages-Intensivkurs war sicher keine schlechte Investition und bringt uns vielleicht ein Bisschen weiter. Mit unserer Lehrerin Cathalina übten wir nun jeden Tag 3 Stunden. Vorallem die Zukunft und Vergangenheit der Verben, da tun wir uns nämlich noch schwer. Jetzt heißt es dranbleiben und weiterlernen.

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Schmeckt gar nicht schlecht!

Am Donnerstag wurden wir von den Geschwistern zu einem Ausflug nach „Gualaceo“ eingeladen. In der Markthalle gab es „Tortillas de Choclo“ und dazu „Morocho„. Am Freitag und am Sonntag haben wir mit Gabys Familie einen Ausflug zu den Großeltern in die Berge nach „Sigsig“ unternommen. Hier trifft sich am Wochenende die Großfamilie mit 72 Personen. Mit dem familieneigenen Riesenbus war es eine lustige Tour. Extra für uns gab es Meerschweinchen zum Abendessen! Eine Ehre, denn normalerweise werden die Tierchen nur für besondere Anlässe geschlachtet. Übernachtet wurde im Wochenendhaus in St. Bartolomé.

Titos Eltern vor ihrem Geschäft.

Titos Eltern vor ihrem Geschäft.

Elisabeth in der traditiinellen Tracht der Cuencanerin.

Elisabeth in der traditionellen Tracht der Cuencanerin. Links Ruth, Eine Tante und Gaby.

Die Familie besitz viele Obstbäume. Hm... Köstlich!

Die Familie besitz 3 Grundstücke mit vielen Obstbäumen.  Hm… Köstlich!

Die eigene Bus mit 30 Plätzen!

Der eigene Bus mit 30 Plätzen!

Schon mit dem Hinflug haben wir von Wien aus, vor der Abreise, ein  20-tägige Tour von Peru nach Bolivien gebucht, um die ganzen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, bei denen man die anderen Touristen sowieso nicht umgehen kann. Außerdem ist es ganz angenehm sich mal um Nichts kümmern zu müssen – Nichts planen und organisieren. Ein Urlaub im Urlaub!
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Darum machen wir uns langsam auf den Weg in Richtung Süden, um am 18. Januar unseren Tourstart in Lima nicht zu verpassen. Morgen ist also früh aufstehen angesagt, weiter gehts nach Vilcabamba.

Bis bald und liebe Grüße!

Frohes Neues Jahr!

Da es uns bei Houlger und in Riobamba sehr gut gefällt, sind wir nun schon 2 Tage länger hier als ursprünglich geplant. Die Stadt ist klein und gemütlich, man kann sich hier gut erholen. In der Restaurantküche dürfen wir tagsüber selbst kochen.

Meike beim Lebensmitteleinkauf /-einkampf! :-)

Meike beim Lebensmitteleinkauf /-einkampf! 🙂

Alles da was man braucht!

Alles da was man braucht!

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Jeder hat das Bild mit dem Baum gemacht. 🙂

Am Sonntag haben wir einen Ausflug nach Guano unternommen, ein typisches Ausflugsziel für Einheimische. Hier gab es mal wieder eine Parade, der Grund war „das Fest des Kindes“.

Tolle Fellhosen!

Tolle Fellhosen!

Da wir unsere Reisekosten im Dezember auf unglaubliche 5 EUR pro Person und Tag senken konnten, haben wir uns am Abend einen Kinobesuch gegoennt. Der Hobbit auf spanisch in 3D – eine Herausforderung. 🙂

Der Gollum mit 3D Brille...

Der Gollum mit 3D Brille…

Nachdem Harry ja seit Kolumbien keine Brille mehr hat, waren wir zuvor beim Optiker. Somit konnte er den Film mit neuen Kontaktlinsen wenigstens scharf sehen.

Heute Abend wir in Houlgers Bar wieder eine Party steigen und auch sonst scheint auf den Straßen sehr viel los zu sein.
Überall sieht man kleine und große Pappmache-Figuren, die heute Abend angezündet werden…
Wir freuen uns schon auf das Fest, es sind noch 2 andere Chouchsurfer aus Argentinien da und sonst werden noch viele Gäste erwartet.

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Morgen oder Übermorgen wollen wir dann weiter nach Cuenca fahren, eine Stadt die für ihre koloniale Pracht bekannt ist.

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr, aufdass alle eure Vorsätze wahr werden!

Ganz liebe Grüße Harry und Meike

Hier sagen sich Hase und Meerschweinchen gute Nacht!

Hier sagen sich Hase und Meerschweinchen gute Nacht!

Zurück in der Zivilisation

Der taegliche Auftrieb.

Der tägliche Auftrieb.

Die Tiere immer im Auge.

Die Tiere immer im Auge.

Unsere Tage in den Bergen in Yurachucsha waren schön, aber auch schwierig. Die Dorfgemeinschaft besteht aus 35 Familien, wobei jede Familie ca. 5 Lamas und 4 Kinder hat. 🙂 Die 10 Alpakas gehören der Gemeinschaft. Ebenso sieht man Schweine, Esel, Pferde, Hühner und jede Menge Hunde. Die Hunde sind hier nicht ohne, Harry wurde am Abend in die Kniekehle gebissen!

P1070695Die Arbeit mit den Alpakas war wunderbar. Zu Beginn mit Begleitung und später alleine, durften wir den ganzen Tag die wertvollen Tiere hüten. In den Anden gibt es 4 Arten von Kameltieren:
Lamas, Alpakas, Vicuñas and Guanacos. Ein großer Unterschied liegt im Feinheitsgrad der Wolle.

Das neugeborene Laemmchen musste getragen werden.

Das neugeborene Lämmchen musste getragen werden.

   Morgens um 8.30 Uhr werden die 10 Alpakas, 8 Lamas und ein Dutzend Schafe auf eine Weide in 4250m Höhe getrieben. Da es keine Zäune gibt, muss man die Tiere ständig im Blick haben. Am Nachmittag um 16.00 Uhr geht es dann wieder nach Hause. Tagsüber steigt die Temperatur in der Sonne auf 40 Grad, in der Nacht fällt sie unter den Gefrierpunkt. Obwohl wir eigentlich in der Regenzeit reisen, hat es die letzen 14 Tage nicht einmal geregnet! 

Zeitvertreib beim Hueten.

Zeitvertreib beim Hüten.

Die Lamas werden auch als Lastentraeger und zum Reiten benutzt.

Die Lamas werden auch als Lastenträger und zum Reiten benutzt.

Die Strickereien werden ueber Zwischenhaendler an zahlungskraeftige Touris verkauft.

Die Strickereien werden über Zwischenhändler an zahlungskräftige Touristen verkauft.

Zopfmuster, Karos und Knöpfchen-Muster!

Zopfmuster, Karos und Knöpfchen-Muster! Der Anfang einer Kinderjacke…

Der taegliche Abtrieb.

Der tägliche Abtrieb. Im Hintergrund das Dorf.

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Anstatt wie erhofft in einer Gastfamilie, wurden wir im Kindergarten untergebracht. Das war zwar irgendwie lustig, aber in der Nacht mit 7 Grad sehr kalt, da es keine Möglichkeit zum Heizen gab. Außderdem hatten wir kein fließendes Wasser und keine Kochstelle. Zum Essen haben wir morgens von der Frau des „Präsidenten“ Reis und Bananen bekommen, am Abend eine Suppe. Wir wären gerne länger in dem Dorf geblieben, es war aber extrem schwer Kontakt zu den Menschen aufzubauen. Wir wurden zwar von allen Seiten beäugt, sprechen wollte aber sogut wie niemand mit uns. Weihnachten war daher hier auch keine große Sache.

Vor unserem Zuhause im Kindergarten.

Vor unserem Zuhause im Kindergarten.

(Meike schaut zwar doof), aber so sieht eine typische Kueche aus.

(Meike schaut zwar doof), aber so sieht eine typische Küche aus. Nicht viel Sinn für Deko 🙂

Richtung Süden hat es uns nach Riobamba verschlagen. Es sind zwar nur 73 km auf der Karte, die Fahrt über die Schotterpisten durch die Berge dauerte aber 2,5 Stunden. Houlger, ein Couchsurfer, wird die nächsten 2 Tage unser Gastgeber sein. Er hat ein Restaurant mit Bar und Livemusik. Heute Abend findet ein Benefizkonzert statt.

Vor Houlgers Haus.

Vor Houlgers Haus.

Feliz Navidad

Auf der Suche nach Alpakas sind wir höher in die Berge gefahren. Die letzten drei Tage haben wir in dem kleinen, überschaubaren Bergdorf Salinas mit ca. 1000 Einwohnern verbracht. Eine Salzmine gibt dem Dorf auf 3550 Metern über dem Meer seinen Namen. Das Dorf ist bekannt für guten Käse, Schokolade und Wollprodukte – also genau das Richtige für uns!

Der Blick ueber Salinas...

Der Blick ueber Salinas…

Mit Hut und Poncho!

Mit Hut und Poncho!

Die Sonne faerbt die Berge am Abend rot.

Die Sonne faerbt die Berge am Abend rot.

P1070570Die Tage hier waren herrlich. Morgens Ausschalfen und Frühstücken, dann eine Wanderung in den Bergen, am Mittag ein reichliches „Almuerzo“ für 2,50$ und am Abend entspannt Tee trinken vor dem Kamin. Außerdem haben wir die Käserei, die Wollfabrik und die Schokoladenfabrik besichtigt.

Unser gemuetliches Apartment mit Kamin.

Unser gemuetliches Apartment mit Kamin.

Eine Kardiermaschine von 1915 aus Nordamerika.

Eine Kardiermaschine von 1915 aus Nordamerika.

Hier werden Tilsiter, Gouda und andere Kaese hergestellt.

Hier werden Tilsiter, Gouda und andere Kaese hergestellt.

Wir mit Padre Antonio vor der Kirche.

Wir mit Padre Antonio vor der Kirche.

Hier in Salinas haben wir auch Padre Antonia, den Pfarrer, kennengelernt. Er hat lange Zeit mit dem Deutsche Entwicklungsdienstes (DED) gearbeitet und hat gerade Freiwillige von „Jugend eine Welt“ zu Gast. Er spricht sogar „ein büsschen Deutsch“. 🙂

Padre Antonio hat uns eine Bauernfamilie in den Bergen gefunden, bei der wir nun 1 oder 2 Wochen mit Alpakas arbeiten werden. In 5 Minuten fährt unser Auto in die Berge auf über 4000 Meter und wir wissen nicht, ob wir dort oben auch Internt haben werden.

Darum wünschen wir schon heute unserer Familie, all unseren Freunden, Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen und allen Anderen

Frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage!

Alles Liebe Harry und Meike

Gute Neuigkeiten!

Das Geld wurde heute unserer Kreditkarten-Rechnung wieder gutgeschrieben, dass heißt es wurde nicht einmal abgebucht. Super, dass alles so schnell geklärt werden konnte. Danke, noch mal an unsere Bank! Anscheinend war es wirklich ein Betrug…

Am Montag haben wir einen „Galgen“ gebaut. Am Dienstag dann mit Shawn ein großes 250 kg Schwein geschlachtet! Das Schwein wurde vom Nachbarn mit einem langen Messer direkt ins Herz gestochen! Es ging sehr schnell, nach 2 Minuten war alles vorbei. Die Haare werden hier üblicherweise abgeflammt, das stinkt ein bisschen.
Nach dem Ausnehmen und Zerlegen, haben wir gestern vier verschiedenen Sorten Wurst gemacht. Daher gab es am Abend eine richtige deutsche Bratwurst, die hat geschmeckt wie daheim! 🙂

Der "Galgen" ist vier Meter hoch!

Der vier Meter hohe „Galgen“!

Die Jungs beim hochziehen....

Die Jungs beim hochziehen….

... Maria die Nachbarin beim Abflammen, mit Kind auf dem Rücken.

… Maria die Nachbarin beim Abflammen, mit Kind auf dem Rücken.

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Heute sind wir dann um 3.30 Uhr aufgestanden, um den ersten Bus nach Ibarra zu erwischen. Dazu mussten wir in der Früh erst einmal eine Stunde Fußmarsch mit unserem gesamten Gepäck zurücklegen. Nach einem langen Reisetag und insgesamt 9 Stunden Busfahrt sind wir nun in Guaranda in den Anden. Auf der Fahrt über einen 4150 Meter hohen Pass, gab es die ersten wilden Lamas zusehen. Da wir zurzeit „Farmlos“ sind, werden wir in den nächsten Tagen die Gegend hier ein bisschen erkunden. Mal schauen, wo es uns als nächstes hintreibt…

Bis bald und Liebe Grüße!

Buntes Ecuador!

Die letzte Woche hat leider nicht so gut angefangen. Wir haben festgestellt, dass unsere Kreditkarte mit über 2100,- Euro belastet wurde, die wir nicht verursacht haben. Da die Karte nicht geklaut wurde, gehen wir davon aus, dass jemand die Nummer kopiert hat und es ein Betrug ist. Panik pur hat sich bei uns breit gemacht. Wir haben dann bei der Bankhotline angerufen und die Karte sperren lassen. Da es Samstags passiert ist mussten wir bis Montag warten, um eine Nachricht von unserer Bankbetreuerin zu bekommen. Nachdem wir ein Formular ausdrucken, einscannen und per Post senden mussten, warten wir nun, bis MasterCard uns das Geld zurück überweist. Unsere Bankbetreuerin ist aber sehr kompetent und wir hoffen, dass sich alles noch in diesem Jahr klären lässt!
Die gemütliche Küche im Haus.

Die gemütliche Küche im Haus mit Weihnachtsdeko.

Shawn, Gus und Lindsey

Shawn, Gus und Lindsay. Der kleine ist nun 1 Monat alt.

Bevor das alles passiert ist, waren wir letztes Wochenende in der Hauptstadt, denn dort war ein großes Fest “ Fiestas de Quito“. Wir wollten eigentlich nach Quito fahren, um einen Stierkampf anzusehen. Durch Zufall haben wir am Bahnhof Ivan kennen gelernt, der dort indirekt arbeitet und uns zwei Tickets geschenkt hat! Zusammen mit seiner Mutter durften wir uns das Spektakel kostenlos anschauen. Wir waren überwältigt, obwohl wir den Stierkampf generell im Nachhinein nicht gutheißen können. Seit 2 Jahren ist es verboten die Stiere in der Arena zu töten, aber das wird dann eh hinter den Kulissen erledigt. Naja, viel Blut fließt trotzdem…
Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter...

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter…

... es ist wirklich nicht ungefährlich!

… es ist wirklich nicht ungefährlich!

Ivan und seine Mutter, rechts ein Freund.

Ivan, seine Mutter und ein Freund.

Über die Volunteer-Homepage „HelpX“ haben wir David kennen gelernt, der in der Nähe von Quito ein Lehmhaus baut. Leider haben wir es zeitlich nicht geschafft uns sein Projekt anzuschauen, jedoch haben wir uns am Abend mit ihm und seiner Freundin zum Feiern getroffen. Er hat uns eingeladen bei seinem Vater im Zentrum zu übernachten. Am nächsten Morgen nach einem großen Frühstück und einem kleinen Einkaufsbummel ging es dann mit dem Bus zurück auf unsere Farm.
Toni ist größer als das kleine Kälbchen!

Toni ist größer als das kleine Kälbchen! 

Die Arbeitswoche war ruhig und angenehm. Wir haben wieder ein neues Gehege für die Schweine gebaut, denn bald werden neue Ferkel geboren. Shawn hat eine neue Kettensege gekauft, somit haben wir ein wenig Holz gemacht. Harry hat auch ein bisschen Probieren dürfen und gelernt wie man mit der Kettensege umgeht. Ein kleines Kälbchen war krank, darum hat es besonders viel Aufmerksamkeit gebraucht. Es musste von uns gefüttert werden, denn es war zu schwach zum Trinken. Der Tierarzt meinte, es hatte wohl eine Vergiftung. Er war nämlich hier, weil wir am Mittwoch 2 kleine Schweine kastriert haben. Schnip-Schnap Eier ab! hihi Das wird hier ohne Narkose gemacht. Jeder der es noch nicht mit eigenen Ohren gehört hat, kann sich unmöglich vorstellen, wie laut ein Schwein schreien kann!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Außerdem hat Shawn Schinken geräuchert. Es gibt nicht viel zu erklären. Er macht das Feuer und hängt den Schinken in die Räuchertonne. Bei niedriger Temperatur wird ganz langsam geräuchert. Er meint man muss halt ein Gefühlt dafür bekommen.
Am Abend wird immer gut gekocht, einmal haben wir Selchködel gemacht. Der kulinarische Höhepunkt war aber ein Glühwein am Lagerfeuer!

Weil wir Freitag bis Sonntag (3 Tage!) frei haben, sind wir gestern nach Ibarra gefarhen um uns mal über die Busverbindungen zu informieren. Anschließend haben wir einen kleinen Stadtbummel gemacht. Ibarra ist für leckeres Eis bekannt, das mussten wir doch gleich mal überprüfen. Harrys Eis ist trotzdem besser.
Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Viele Frauen hier tragen die Tracht der Einheimischen.

Viele Frauen hier tragen die traditionelle Tracht.

Diese Schwein wollte fliehen!

Heute sind wir nach Otavalo gefahren. Die Stadt ist berühmt für ihren Markt. Etwas weniger bekannt bei Touristen ist der Viehmarkt. Wir sind extra früh aufgestanden, um nichts zu verpassen. Jede Art von Nutztier wird hier gehandelt. Auch Lamas, Meerschweinchen, Wachteln und Hunde…

Danach ging es dann ins Zentrum zum eigentlichen Markt. Hier gibt es Ponchos, Taschen, Schals, Mützen und vieles mehr!
Es ist schwer zu widerstehen, aber wir haben ja nur den Rucksack und müssen alles tragen. Trotzdem haben wir natürlich das ein oder andere kaufen müssen.
"Hoffentlich spuckt es mich nicht an!"

„Hoffentlich spuckt es mich nicht an!“

Die Tiere werden an  Leine oder in Säcken und Käfigen transportiert.

Die Tiere werden an Leinen,  in Säcken oder Käfigen transportiert.

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Ein echter Federmann!

Morgen wollen wir wieder Wandern gehen und am Abend ist in Cotacachi ein gratis Theater.

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Wer ist denn das?

Drückt uns die Daumen wegen der Bank! Bis bald & liebe Grüße!

Mal wieder Schwein gehabt!

Ankunft auf dem Marktplatz von Cotacachi.

Ankunft auf dem Marktplatz in Cotacachi.

Nach drei Tagen Großstadt sind wir letzten Donnerstag aufs Land zu unserer nächste Farm gefahren. Wir befinden uns nun 100km nördlich von Quito, in einem von Vulkanen umgebenen Tal auf ca. 2450m Höhe in Cotacachi. Hier genießen wir frühlingshafte Temperaturen. Morgens und abends braucht man einen Pullover, aber am Tag knallt die Sonne vom Himmel. Die Umgebung und Alles außenherum erinnern uns an Österreich. Die Berge (Vulkane) sind saftig Grün und die Gipfel felsig. Das freut uns natürlich zur Adventszeit, da fühlen wir uns ein bisschen wie zu Hause. Letzte Woche war Thanksgiving und wir wurden auf der Farm mit einem köstlichen Truthahn empfangen!

Im Vordergrund das Schweinegehege, im Hintergrund das Gewächshaus und das Wohnhaus.

Im Vordergrund die Schweine, im Hintergrund das Gewächshaus und das Wohnhaus.

Der Ausblick auf die Berge von der Farm aus.

Der Ausblick auf die Berge von der Farm aus.

Lindsay und Shawn haben am 6. November ein Baby bekommen. Daher ist Lindsay die meiste Zeit mit dem kleinen „Gus“ (Eli Gustavo) beschäftigt. Auch zur Familie gehören 6 Hunde, von welchen wir die beiden Mastiffs „Toni“ und „Manny“ am meisten ins Herz geschlossen haben. Die drei Katzen bringen gerne Vögel, Salamander und anderes Getier ins Haus, leider selten auch ins Bett! Die Bienen in den 6 Bienenstöcken produzieren fleißig Honig, gerade blüht der Eukalyptus. Außderdem gibt es auf der Farm 2 Kühe, 3 Kälber und 2 Stiere.
Es wird geteilt. Die Kuh hat genug Milch für uns alle.

Es wird geteilt. Die Kuh hat genug Milch für uns alle.

Die Hunde sind immer mit dabei und wollen Aufmerksamkeit.

Die Hunde sind immer mit dabei und wollen Spielen.

Toni wiegt 65 Kilo!

Toni wiegt 65 Kilo!

Das Haupteinkommen besteht aus der Vermarktung von Schweinefleisch. Zur Zeit gibt es auf der Farm 4 große Muttersauen und 5 kleinere Ferkel. Ca. alle 2 bis 3 Wochen wird geschlachtet und Shawn macht Schinken, Würste und räuchert. Alles wird direkt verkauft, der Kundenstamm umfasst ca. 180 Haushalte, die per E-Mail informiert werden. Außerdem gibt es einen Gemüsegarten zur Selbstversorgung, aber es werden auch Saucen und andere Produkte Hergestellt und verkauft. Eine von Shawns Delikatessen ist die „Chipolte“-Sauce, die er aus geräucherten Tomaten, Tomatillo, Knoblauch… herstellt.
Harry beim Schweine duschen.

Harry beim Schweine duschen.

Die kleinen Schweine sind so neugierig und wollen alles anknabbern!

Die kleinen Schweine sind so neugierig und wollen alles anknabbern!

Diese Seifenkiste ist uns entgegen gedüst...

Diese Seifenkiste ist uns entgegen gedüst…

Die Arbeit hier ist abwechslungsreich und interessant. Wir haben die großen Schweine umgezäunt und auch den kleinen Schweinen ein neues Gehege gebaut. Das erste Mal für die Kleinen mit Elektrozaun, manchmal hört man es noch quieken. Letzte Woche sind wir zu einer Baumschule gefahren und haben über 250 kleine Bäume gekauft. Die wollen nun alle gepflanzt und gedüngt werden.

Letzten Sonntag haben wir einen Ausflug zu einem Vulkansee unternommen, die Rundwanderung hat ca. 5 Stunden gedauert. Trampen ist hier in Ecuador kein Problem. Es dauert nie lange, bis wir mitgenommen werden.
Shawn und Lindsay lieben Eis und haben auch ein kleine Eismaschine. Harry hat in der ersten Woche schon drei mal Eis gemacht – Schokolade, Banane und Mango. 🙂
Der Blick über den Vulkansee...

Der Blick über den Vulkansee… wir sind einmal ganz außenherum gewandert!

Wir arbeiten ca. 25 Stunden die Woche und fangen morgens um 8.30 Uhr an. Wir fühlen uns hier pudelwohl, die Leute sind sehr nett und die Arbeit macht Spaß. Wir werden insgesamt 3 Wochen bleiben.
Bis bald! Wir wünschen euch eine ruhige und besinnliche Adventszeit.
Hundefutter!

Hundefutter!

Auf der anderen Seite!

0°13’45.68“ Süd – 78°31’05.53“ West, das sind unsere Koordinaten in Quito. Zum ersten Mal in unserem Leben haben wir den Äquator überquert. Quito ist eine riesige und tolle Stadt. Wir sind begeistert!
Man muss aber auch zugeben, dass wir viel Glück mit dem Wetter hatten. In den letzten zwei Tage hat es nicht geregnet und heute gab es Sonnenschein pur – was um diese Zeit hier nicht üblich ist.

Der Blick über die Stadt vom Berg "El Panecillo " aus.

Der Blick über die Stadt von „El Panecillo “ aus.

In Costa Rica hat Harry seine 15 Jahre alte Kappe verloren, in Panama ist das Handy verschwunden und in Kolumbien hat Harry seine Brille verloren. Aber im Gegensatz zu allem was man so lesen kann, haben wir es geschafft in Ecuador noch nicht beklaut zu werden. 🙂

Das Hostel in dem wir wohnen hat erst seit zwei Wochen geöffnet und daher ist alles ganz sauber und neu und die Leute geben sich wahnsinning viel Mühe!

Der Aufenthaltsraum mit Küche und Computerecke.

Der Aufenthaltsraum mit Küche und Computerecke.

P1060892Endlich mal wieder eine Stadt in der wir günstigst essen können. Für 1,50 € haben wir uns heute Mittag den Bauch vollgeschalgen. Eine Suppe mit Knödel und Fleisch, eine Hauptspeise mit Reis, Huhn, Krautsalat und Trinken! Ein riesiger Schoko-Donut kostet 40 Cent und auf der Starße gibt es leckere Wachteleier für 10 Cent das Stück…

Die Kaffeekultur ist hier ganz anders. Wir waren verwundert was wir als Milchkaffee bekommen haben. Eine große Tasse warme Milch in die dann eine schwarze Kaffeeflüssigkeit eingerührt wird. Aber auch sehr lecker.

Hier haben wir richtig gut gegessen...

Hier haben wir richtig gut gegessen…

Sowas würde es in Wien nicht geben!

Sowas würde es in Wien nicht geben!

P1060887Zum ersten mal haben wir Geld in einen Hop-On Hop-Off Bus investiert. Es hat sich gelohnt. Den ganzen Tag sind wir so durch die Stadt gedüst und immer wieder ein- und ausgestiegen.

Die Stadt Quito gehört zu den Weltkulturerben. Es wimmelt nur so von Sachen die erkundet werden wollen. Gratis Fahrräder, viele Museen, Plätze, Parks, usw.
Gestern waren wir auf dem größten Friedhof der Stadt und im Botanischen Garten.
Heute Abend haben wir im National-Theater ein „Fotokonzert“  mit Musikbegleitung gesehen – Gratis!

Hop-Off the Bus :-)

Hop-Off the Bus 🙂

Blick auf den Berg "Panecillo".

Blick auf die Altsatdt im Hintergrund der Aussichtsberg „El Panecillo“.

Ausblick in den Westen...

Ausblick von „El Panecillo“ in den Westen. Bunte Häuser und Weiden.

Ein "Urnenparkhaus" mit 3 Stockwerken. Gibts sowas bei uns auch?

Ein „Urnenparkhaus“ am Friedhof mit 3 Stockwerken. Gibts sowas bei uns auch?

Mit Teddybär, Uhr und Schürze.

Mit Teddybär, Uhr und Schürze.

Was diese kleine Dame verkaufen will, wissen wir nicht. Aber einfach herzig, wie sie uns die Zunge raus streckt!

Diese kleine Blume hat uns im Botanischen Garten verzaubert.

Diese kleine Blume hat uns im Botanischen Garten verzaubert.

Morgen in der Früh machen wir uns auf den Weg zu Shawn und Lindsay auf die Farm…
Das wird wieder ein anstrengender Reisetag.
Wir melden uns in Kürze :-), bleiben Sie dran!