Grüße vom Fürstenhof!

Da anscheinend immer noch ein paar Leute regelmäßig auf unseren Blog schauen, schreiben wir nun mal wieder einen Eintrag. 🙂

Warten am Bahnhof in Frankfurt.

Warten am Bahnhof in Frankfurt.

Die letzten Wochen sind schnell vergangen. Heimatlos, wie Vagabunden, ziehen wir nun quer durch Mitteleuropa und vertrieben uns die Zeit bis zum Almbeginn. Nach erholsamen Tagen in der Südsteiermark, Freunde treffen in Wien, WWOOFen in Oberösterreich und Käsekurs in der Schweiz – sind wir nun für 2 Wochen auf dem Fürstenhof in Kuchl bei Salzburg.

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Das erste Eis in Jahr, in Wien beim Tuchlauben.

Trockenübung!

Trockenübung!

Die Arbeit hier ist abwechslungsreich und macht Spaß! Am Hof gibt es ca. 30 Kühe der Rasse Jersey. Die Milch hat einen besonders hohen Fett und Eiweißgehalt, weshalb sie zum Käsen besonders gut geeignet ist.

Der Blick in die Theke.

Der Blick in die Theke.

Mit Ina beim Frischkäse verarbeiten..

Mit Ina beim Frischkäse verarbeiten.

Ein Butterlamm extra für Ostern! Bäähhh….

Ein Butterlamm extra für Ostern! Bäähhh….

Wir dürfen Käsen helfen und machen tolle Frischkäse-Cremen mit Bärlauch, Kürbiskernen, Paprika und viele andere Leckereien. Hmmm….! Letze Woche durften wir beim Buttern helfen und haben extra für Ostern Butter in Lammform gemacht.

Nachträglich Frohe Ostern und liebe Grüße!
Harry und Meike

Voll Kühl :-)

Voll Kuhl 🙂

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Oh wie schön war Panama!

Nach 6 1/2 Monaten Latein Amerika sind wir heute wieder gesund auf europäischem Boden gelandet. Auf der Landkarte können wir nun weitere 7 Länder abhaken:
Costa Rica – Panama – Kolumbien – Ecuador – Peru – Bolivien – Brasilien – und heute Portugal sogar eine kleine Citytour in Lissabon 🙂

Könnten wir die Uhr zurück drehen, würden wir einiges sicher anders machen. Der Rucksack würde anders gepackt werden, wahrscheinlich sogar ein anderer Rucksack. Neben teilweise falschen Klamotten, hatten wir auch viel Pech mit der Technik. Für den nächsten Teil unserer Reise gibt es sicher eine Spiegelreflexkamera!
Die im Vorhinein von Wien aus gebuchte Reise in Peru war zwar toll, aber wir würden im Nachhinein keine Reise mehr im Voraus buchen.

Wir haben viele Sehenswürdigkeiten und beeindruckende Landschaften besucht und viele tolle Menschen kennengelernt. Durch Couchsurfing und die Volunteerarbeiten konnten wir den Kontinent auf weniger touristische Weise kennen lernen als manch Anderer. Klar kann man nie Alles sehen und es wird immer Orte geben, an denen man noch gerne gewesen wäre.

Ein großer Unterschied zu Europa war unter anderem die Musikalität der Menschen. Jeder Lateinamerikaner liebt das Tanzen und kann singen oder ein Instrument spielen. In so gut wie jedem öffentlichen Bus und Gebäude läuft laute Musik. Das würde es in der Deutschen Bahn nie geben!
Das bunte Treiben auf den Straßen hat uns gefesselt. Die Straßen sind immer voll und die Menschen immer relaxt. Eine Verabredung um 9 Uhr findet eher gegen 12.00 Uhr oder am Abend oder auch garnicht statt.
Die großen Obst- und Gemüsemärkte mit ihren tollen und günstigen Essensmöglichkeiten und frischen Säften werden wir sehr vermissen!
Die Städte sind mit europäischem Maßstab nicht zu messen. Sehr viele Häuser sind unfertig, unverputzt und ähneln Dauerbaustellen. Das macht das Stadtbild nicht immer sympathisch. Aber haben die Menschen jemanden erst einmal ins Herz geschlossen, nimmt die Gastfreundschaft kein Ende. Mit unseren paar Brocken Spanisch konnten wir ganze Abende füllen.
Da die Hauptspeisen immer aus Reis, Kartoffel und Fleisch bestehen, haben wir unser heimisches Essen doch vermisst. Auch wenn Sachen manchmal gut aussehen, schmecken sie selten so wie man es erwartet. Auch die Sauberkeit auf den Straßen und generell die Hygiene der Menschen ist nicht überall selbstverständlich.

Zusammengefast müssen wir sagen, dass man zwar gut mit 4 Unterhosen, 3 Paar Socken und 4 T-Shirts leben kann, aber dass wir uns nun auch sehr auf unser Hab und Gut daheim freuen. Im Großen und Ganzen lässt das Reisen einen einfach viel mehr das gewohnte Zuhause, Europa und unsere Gesellschaft schätzen. Was wir normalerweise alles für selbstverständlich nehmen: Eine große Lebensmittelauswahl im Supermarkt, Kundenservice in jedem Geschäft, alle möglichen Dienstleistungen immer in der Nähe und und und …

Womit wir wieder bei Janosch und der Geschichte vom kleinen Tiger und vom kleinen Bären wären. Hier der Link für alle, die sich nicht mehr richtig erinnern oder die Geschichte nie gelesen haben.

Was wir noch sagen möchten: Es hat sich auf alle Fälle gelohnt und es war die richtige Entscheidung auf Reisen zu gehen. Jeder, der diesen Wunsch hegt, sollt den Mut zusammennehmen und losziehen. Man hat nur ein Leben!

Vielen Dank an alle treuen Leser, die unsere Reise verfolgt haben! Wir haben uns immer sehr über eure Kommentare gefreut und es hat Spaß gemacht, die Eindrücke mit euch zu teilen.
Wir melden uns in ein paar Tagen, sobald wir Neuigkeiten aus der Schweiz haben und wissen, wie es weiter geht. Bis dahin. Liebe Grüße

tanz

good-bye Austria!

Die zwei Wochen in der Steiermark bei meinen Eltern waren wunderschön. Wir waren wandern, viel schwimmen und habe immer gut gegessen. Danke Mama! Danke Papa! Die Zeit ging aber natürlich viel zu schnell vorbei.

Harry und Stella beim Angeln

Harry und Stella beim Angeln

Außerdem haben wir fast jeden morgen fleißig Spanisch gelernt…

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die unseren Blog besuchen und kommentieren. Es ist echt unglaublich toll zu sehen, wie viel Anteil ihr an unserem Vorhaben zeigt. DANKE!

Jetzt sind wir in Wien am Packen und heute kommt Meikes Vater Erhard mit Auto und Hänger um unser restliches Hab und Gut nach Deutschland zu karren.

Liebe Grüße! Harry & Meike

Heute ist ein guter Tag…

… um einen Eintrag zu schreiben. Der Bachelor ist nun endlich eingereicht, die Wohnung ist gekündigt, Umzugskisten sind besorgt und der Arm schmerzt uns von den Impfungen. Harry hat nun seinen Roller verkauft und hat diese Woche den letzten Arbeitstag. Ich war heute einen neuen Bikini shoppen und mache die letzten wichtigen Erledigungen.

Am 21. August geht es los. Frankfurt – San Jose, Costa Rica „one-way“. Doch davor werden wir erst noch unsere Eltern beglücken, also auf in die Steiermark und dann ab nach Deutschland. Wenn es dann endlich los geht, werdet ihr an dieser Stelle von uns erfahren, wo wird sind, was wir machen und wie es uns geht. Bis dahin!

Harry & Meike