WELCMEO Thailand

Das Beitragsfoto spiegelt sehr gut die Englischkenntnisse der Thailänder wieder. Es ist sehr schwer jemanden zu finden, der wirklich Englisch spricht und nicht nur so tut als ob!

Aber es geht auch ohne. So hatten wir zu Beginn unseres Thailandaufenthaltes eine der schönsten Erfahrungen während unserer Reise. Wir wollten im Nordosten den Felsen Phu Thok besichtigen und waren eingeladen ein paar Tage bei den Eltern von Freunden aus Wien zu wohnen. Auch ohne sich groß verständigen zu können hatten wir eine wundervolle Zeit. Wir haben eine Gastfreundschaft entgegengebracht bekommen, die unvergleichbar großherzig ist. Wir wurden von morgens bis abends mit Leckereien verwöhnt; wir haben das wahrscheinlich beste Essen während unserer Reise gekocht bekommen. Alle möglichen thailändischen Gerichte: mit Kokosmilch, gegrilltem Fisch und Hot-Pot!
Der Ausflug zum Felsen mit dem Tuk-Tuk war wunderschön, wir haben Märkte besucht und zum krönenden Abschluss Affen aus der Hand gefüttert.
Vielen Dank auch an dieser Stelle an Roland, Gig und ihre Familie! 🙂

Da kann einem schon mal flau im Magen werden. Es geht viele 100 Meter steil nach unten.

Da kann einem schon mal flau im Magen werden. Es geht viele 100 Meter steil nach unten.

Über die wackeligen Holzkonstruktionen kann man den Felsen bis oben besteigen.

Über die wackeligen Holzkonstruktionen kann man den Felsen bis oben besteigen.

Harry und Luisa  mit Ti beim kochen.

Harry und Luisa mit Ti beim kochen.

Die Affen nehmen das Popcorn aus der Hand. Süß aber irgendwie doch gefährlich.

Die Affen nehmen das Popcorn aus der Hand. Süß aber irgendwie doch gefährlich.

Abschiedsfoto mit dem Großvater, Oh, Ti, Prasit und Manit.

Abschiedsfoto mit dem Großvater, Oh, Ti, Prasit und Manit.

Hier ein paar Eindrücke vom lokalen Markt. Aber uns kann ja nichts mehr schocken 😉
Schnell hat Prasit, alles was wir komisch beäugt haben, heimlich gekauft, um es uns am Abend daheim versuchen zu lassen…

Leckerer Fisch!

Leckerer Fisch!

Kleine Kücken am Spieß.

Kleine Vögel am Spieß.

Gegrillte Tintenfische.

Gegrillte Tintenfische.

Gesalzene Büffelhaut. wie auch immer man das isst??

Gesalzene Büffelhaut. Wie auch immer man das isst??

Noch mehr leckeren Fisch auf dem Grill...

Noch mehr leckeren Fisch auf dem Grill…

Frittierte Maden. Da mussten wir fast k**zen. Wirklich ekelhaft die Dinger!

Frittierte Maden. Da mussten wir fast k**zen. Wirklich ekelhaft die Dinger!

Honig. Die Warben und die Larven werden allerdings auch gleich mitgegessen. Gar nicht so schlecht.

Honig. Die Waben und die Larven werden allerdings auch gleich mitgegessen. Gar nicht so schlecht.

Noch nicht geschlüpfte Küken am Spieß. Wir konnten uns kaum überwinden. Der Anblick ist schon so grauenhaft.

Noch nicht geschlüpfte Küken am Spieß. Wir konnten uns kaum überwinden, das zu versuchen.

Eine Tüte Schaben für später. Luisa hats geschmeckt.

Eine Tüte Schaben für später. Luisa hats geschmeckt.

Mit dem Flugzeug haben wir uns dann schnurstracks auf dem Weg zum Strand gemacht. Was soll man sagen. Sommer – Sonne – Sonnenschein!

Als wir zu Beginn in Phuket angekommen sind, waren wir ein bisschen schockiert. Unser Hostel war in Patong, direkt im Rotlichtviertel, neben einer Disko. Im Zimmer war es die ganze Nacht so laut, dass das Bett vom Bass nebenan gewackelt hat! Die Sextouristen und der Alkoholkonsum, war nicht das, was wir gesucht hatten. Schnell sind wir von dort geflüchtet und haben Unterschlupf bei netten Couchsurfern am nächsten Strandabschnitt gefunden. Von da an ging es nur mehr Bergauf. Mit einem Boot sind wir auf die kleine Insel  Ko Yao Noi gefahren, hier leben rund 85% Muslime, also keine großen Partys mit Alkohol im Überschuss. Die Hostels waren uns aber doch zu teuer, daher haben wir kurzer Hand beschlossen am Strand zu campen. Im Nachhinein haben wir im Internet gelesen, dass darauf in Thailand sogar Gefängnisstrafe droht. Es war zwar traumhaft schön, einen ganzen riesigen Strand für uns alleine zu haben, aber das Risiko werden wir wohl nicht mehr eingehen.

Eine der Buchten auf Phuket.

Eine der Buchten auf Phuket.

Unser Schaltplatz am Strand. Einfach herrlich so nah am Meer.

Unser Camping-Schlafplatz am Strand. Vom „Bett“ aus konnten wir das Meer sehen.

Seither fahren wir von einem Strand zum Anderen und einer ist schöner als der Vorherige. Mittlerweile sind wir auf Ko Lanta und hier ist das klarste Wasser das wir je gesehen haben. So haben wir uns das vorgestellt. Das Wasser ist warm und der Sand ist weiß. Das Essen und die Unterkunft ist gut und günstig. Es ist jetzt schon extrem heiß und es ist erst Anfang März. Wir haben uns entschieden, mal ein paar Tage am Stück hier zu bleiben. Mal wieder richtig Urlaub machen und nicht jeden zweiten Tag Rucksack packen.

Weißer Sand und klares Wasser...

Weißer Sand und klares Wasser…

... es kann gar nicht schöner werden!

… es kann gar nicht schöner werden!

Wir haben uns entschieden die total von Touristen überlaufene Insel Ko Phi-Phi auszulassen, da das Wasser kann gar nicht mehr klarer und der Strand nicht mehr schön werden kann. Wir werden uns also noch ein paar Tage die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und senden liebe Grüße ins kalte Europa!

CSC_0668

Ein Hund kam in die Küche…

Schon in Ho-Chi-Minh hat uns Khanh erzählt, dass Vietnamesen ALLES essen – und dass vor allem im Norden gerne Hund gegessen wird. In Ninh Bình haben wir dann zum ersten Mal geschlachteten Hund auf dem Markt gesehen. Im ersten Moment waren wir schon etwas geschockt, aber eigentlich ist es nichts anderes als kleine süße Kühe oder Schweine zu essen. Also haben wir uns vorgenommen auch Hund zu probieren, wenn es sich ergibt, wir wollen schließlich voll in die Kultur eintauchen…

Hier gibt es auf dem Markt nicht nur Schwein und Huhn.

Hier gibt es auf dem Markt nicht nur Schwein und Huhn.

Die Einheimischen nennen diese Köpfe "Smiling Dog".

Die Einheimischen nennen diese Köpfe „Smiling Dog“.

Der eigentliche Grund warum Touristen nach Ninh Bình kommen ist „Tràng An“. Die Landschaft wurde 2014 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Mit einem Ruderboot fuhren wir 3 Stunden über den klaren See, zwischen grünen Felsen und durch mystische Höhlen. Die Tempelanlagen am Ufer würden eine gute Filmkulisse abgeben.

Das hier die Götter wohnen kann man verstehen.

Das hier die Götter wohnen kann man verstehen.

Auch die Halong Bucht gehört zu den Weltkuturerben. Hier haben wir eine zweitägige Bootstour mit Übernachtung gebucht. Die Landschaft ist einfach umwerfend. Da wir in der Nebensaison hier waren, haben wir die Bucht fast für uns alleine gehabt. Das Boot war zwar sehr alt und kaputt, was aber der Stimmung keinen Abbruch getan hat.

Unzählige Felsen ragen auf dem Meer...

Unzählige Felsen ragen aus dem Meer…

Wir genießen dem Ausblick vom Boot.

Wir genießen den Ausblick vom Boot.

Abendstimmung beim Sonnenuntergang.

Abendstimmung beim Sonnenuntergang.

In Hanoi hatten wir wieder besonders viel Glück! Wir haben bei einer sehr netten Couchsurferin gewohnt. Yen hat uns viele tolle Tipps gegeben, wir konnten mal all unsere Kleidung waschen und wir hatten viele interessante Gespräche. Sie hat uns in ein ganz besonderes Restaurant geführt, in dem wir sicher die ersten ausländischen Gäste waren. Wir haben Hund gegessen! Gebraten, gekocht und als Wurst. Ihr werdet sicher denken wir sind verrückt, aber es hat gar nicht schlecht geschmeckt!

Wir waren überrascht, wie gut Hund eigentlich schmeckt.

Wir waren nervös, doch ohne Grund! Der Hund war lecker.

Hanoi hat uns sehr gut gefallen. Die Stadt ist sehr traditionell und es gibt Viel zu erkunden. Yen hat uns empfohlen den „Peach-Garden“ zu besuchen, ein Ausflugsziel für Einheimische. Die Vietnamesen lieben es hierher zu kommen um Fotos zu machen. Überall waren Brautpaare und verliebte Pärchen. Bitte lächeln!

Überall wird posiert und geknipst.

Überall wird posiert und geknipst.

Auch mit uns wollen viele Leute ein Foto machen.

Auch mit uns wollten viele Leute ein Foto machen.

Das traditionelle Wasserpuppentheater wurde früher auf den Reisfeldern aufgeführt. Die Vorführung im Herzen der Stadt hat uns in eine andere Welt entführt. Begleitet von traditioneller Livemusik tanzen die Holzpuppen in einem Wasserbecken.

Die Vorstellung hat nur 2,50 Euro gekostet.

Die Vorstellung hat nur 2,50 Euro gekostet.

Vor dem Mausoleum von Ho-Chi-Minh.

Vor dem Mausoleum von Ho-Chi-Minh.

Zum Abschluss unseres Vietnamaufenthalts wollten wir noch in dem Norden. Wir haben ein sehr schönes Hostel in Sa Pa mit Frühstücksbuffet und Blick auf den Fansipan, den höchsten Berg Indochinas mit 3153m, gefunden. Hier waren wir mal sportlich aktiv und haben 2 Tageswanderungen durch die Provinz Loa Chai unternommen.

Dieser Pulli ist wohl nicht traditionell :-), aber der Rock.

Der Pulli ist wohl nicht traditionell.

Dieses Gebiet ist ethnologisch eines der interessantesten der Welt. Da hier auf kleinstem Raum, bei nicht mehr als 3000 Menschen, über 30 verschiedene Volksstämme existieren. In ganz Vietnam gibt es noch über 70 verschiedene Stämme. Jedes Volk trägt seine spezielle, bunte, traditionelle Kleidung und spricht seine eigene Sprache!

Hier in der Region um Sa Pa leben noch die „Black H’mong“, die „Red Dazo“, die „Tay“, die „Giay“, die „Xa Pho“ und die „Kinh“. Vor allem die „Black H’mong“ sind hier stark vertreten und an ihrer Kleidung leicht zu erkennen. Sa Pa ist vor allem für seine Reis-Terrassen bekannt, die im Sommer zur Hochsaison grün leuchten.

Unsere Wanderungen führten uns durch die Reis-Terrassen. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter!

Unsere Wanderungen führten uns durch die Reis-Terrassen. Wir hatten Glück mit dem Wetter!

Stolz lässt sich diese Frau porträtieren, das ist sehr selten!

Stolz lässt sich diese Frau porträtieren, das ist sehr selten!

Die H'mong Frauen weben und färben ihre Kleidung noch von Hand!

Die H’mong Frauen weben und färben ihre Kleidung noch von Hand!

Traditionell werden Bastkörbe zum Tragen von Lasten verwendet.

Traditionell werden Bastkörbe zum Tragen von Lasten verwendet.

Im Tal hängt zwar immer Nebel, aber es ist trotzdem wunderschön.

Im Tal hängt zwar immer Nebel, aber es ist trotzdem wunderschön.

Heute Abend brechen wir auf nach Laos. Uns steht die wohl längste und abenteuerlichste Busfahrt unserer Reise bevor. Wir werden über 28 Stunden unterwegs sein, dabei 3 Mal umsteigen, die Berge passieren und noch die Landesgrenze überqueren. Wir haben uns Reisetabletten gekauft und sind schon ein bisschen nervös und aufgeregt. Wie es uns ergangen ist, werden wir euch im nächsten Beitrag berichten. Drückt uns die Daumen!

So sehen die Liegebusse in Vietnam aus, in Laos wir es nicht so luxuriös sein.

So sehen die Liegebusse in Vietnam aus, in Laos wird es nicht so luxuriös sein.