ANGKOR das Khmer-Königreich Kambujas

Siem Reap – wir sind endlich in Süd-Ost Asien angekommen. Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hostel haben wir uns in Siem Reap verliebt. Das Flair der Stadt und die Menschen sind auf keine Fall mit Malaysien zu vergleichen. Siem Reap in eine Backpacker Hotspot und es wimmelt nur so vor Touristen. Eigentlich nicht das wonach wir sonst suchen, aber irgendwie verleiht das ganze Treiben der Stadt eine Energie die in der Luft liegt.

Bunte Lichter und Menschenmengen so weit das Auge reicht.

Bunte Lichter und Menschenmengen in den Straßen.

Die verschiedenen Nachtmärkte prägen das Stadtbild.

Die verschiedenen Nachtmärkte prägen das Stadtbild.

An den Straßenständen schmeckt das Essen am Besten

An den Ständen schmeckt das Essen am Besten.

Es gibt viele bunte Abendmärkte auf denen man bis zum Umfallen handeln kann. Wenn die Verkäuferin bei 5$ anfängt, kann man die Hose als guter Geschäftsmann für 1-2$ kaufen. Schade, dass wir nicht von hier aus heimfliegen, sonst würden wir ordentlich einkaufen! Nicht nur Kleidung, auch wunderschöne Accessoires und Dekosachen für die Wohnung, Bilder und und und.
Billig essen kann man wieder für 1$ am Straßenstand; meistens Nudeln. Auch frische Fruchtsäfte gibts wieder für 1$. Gut für die tägliche Portion Vitamine.

Ein Saftstand reiht sich an den Nächsten.

Ein Saftstand reiht sich an den Nächsten.

Die Basare verleiten zum Shoppen.

Die Basare verleiten zum Shoppen.

Ein typischer Markt - ein wildes Durcheinander.

Ein typischer Markt – ein wildes Durcheinander.

Aber der eigentliche Grund warum alle nach Siem Reap kommen ist Angkor. Angkor war vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja. Am bekanntesten ist der Temple Angkor Wat, der größte Tempelkomplex der Welt. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 200 km² wurden bis heute mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer unterschiedlicher Größe entdeckt. Es gibt Vermutungen, dass im Großraum von Angkor am Höhepunkt des historischen Königreiches bis zu einer Million Menschen gelebt haben könnten.

Das private Unternehmen, welches die Eintrittskarten für die Besichtigung vertreibt, lässt sich die Tageskarte mit 20$ pro Person gut bezahlen. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein Essen 1$ kostet und eine Übernachtung 4$.

Schon auf der Fahrt sieht man viele antike Bauten.

Schon auf der Fahrt sieht man viele antike Bauten.

Eines der bekanntesten Motive ist der Tempel Bayon.

Eines der bekanntesten Motive ist der Tempel Bayon.

Die Sonnenaufgang sorgt für tolles Morgenlicht.

Der Sonnenaufgang sorgt für tolles Morgenlicht.

Gegen eine kleine Spende darf man ein Räucherstäbchen für "Good Luck" anzünden.

Gegen eine kleine Spende darf man ein Räucherstäbchen für „Good Luck“ anzünden.

Auf den Spuren von Lara Croft erkunden wir die Tempel Anlage.

Auf den Spuren von Lara Croft erkunden wir die Tempel Anlage.

Der Kunstraub hat in Angkor früh begonnen und ist bis heute allgegenwärtig. Kunsträuber brechen auch heute noch Tafeln aus Reliefs und schlagen Staturen die Köpfe ab, um sie am Schwarzmarkt zu verkaufen. Sogar Abgüsse aus Beton, die manchmal an Stelle der Originale platziert wurden, werden immer wieder gestohlen.

Unzählige Gesichter schauen in alle vier Himmelsrichtungen.

Unzählige Gesichter schauen in alle vier Himmelsrichtungen.

Diese Ladies sind wohl nicht mehr ganz original.

Diese Ladies sind wohl nicht mehr ganz original.

Am meisten bekannt sind sicher Bilder von Gebäuden und Kunstwerken die von Wurzeln überwuchert sind. Es ist die Würgefeige, die mit ihren mächtigen Wurzeln alles verschlingt. Es sieht zwar beeindruckend aus, macht aber auch viel kaputt.

... große Wurzeln ...

Kleine und große Wurzeln …

... halten Alles fest im Griff.

… halten Alles fest im Griff.

Eine Sache haben wir sicher gelernt, eine gute Kamera allein, macht noch keine guten Bilder. Bitte schaut euch den Link der UNESCO Seite an um noch mehr Eindrücke zu bekommen!

Mit Alex und seiner Frau haben wir uns ein Tuktuk geteilt.

Mit Alex und seiner Frau haben wir uns ein Tuktuk geteilt.

Über Couchsurfer haben wir Oum, einen Einheimischen kennengelernt. Seine Schwiegereltern haben eine Reisfarm in einem kleinen Dorf. Heute fahren wir mit ihm dorthin und evtl. wollen wir ein paar Tage dort bleiben. Die nächsten Tage werden wir also kein Internet haben. Auf zum nächsten Abendteuer!

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Im Land des Muezzin

Die Mode in den Geschäften ist leider nicht so mein Geschmack.

Die Mode in den Geschäften ist hier etwas anders.

Ca. 65% der Bevölkerung in Malaysien gehören dem Islam an. Damit sind die Muslime heute die am stärksten vertretene Glaubensgemeinschaft im Land. Das bekommt man bereits am Morgen zu spüren, wenn der Muezzin zum Gebet ruft. Der erste Aufruf erfolgt zum Sonnenaufgang gegen ca. 5:45 Uhr. Insgesamt ruft der Muezzin 5 Mal am Tag. Die Uhrzeit richtet sich nach dem Stand der Sonne und ändert sich daher täglich um ein paar Minuten.

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Auch wir wurden jeden Morgen auf der Farm durch den Ruf zum Gebet geweckt, denn gleich nebenan ist eine Moschee. Zu Beginn hat uns die Yoga-Farm nicht so gut gefallen. Didi, die Besitzerin, war nicht besonders sympathisch oder liebenswürdig. Der landwirtschaftliche Teil des Projekts ist noch nicht sehr weit entwickelt. Auch die Idee einer Permakultur-Farm steckt noch in den Kinderschuhen. Der Garten war sehr verwildert und nicht besonders gut organisiert. Didis Ziel ist es jedoch eine Selbstversorgung mit Lebensmitteln und allem was man so bracht zu erreichen. Bis dahin ist es aber noch ein sehr langer Weg.
Eigentlich wollten wir mehr über Permakultur lernen, am Ende haben wir aber den Bau eines Hügelbeet angeregt, einen Gemüsegarten angelegt, eine Samenaufzucht gebaut und Kürbis ausgepflanzt. Wir haben insgesamt 2 Wochen auf der Farm gearbeitet. Die tägliche Arbeitszeit von 5 Stunden ging schnell vorbei, der Rest war Freizeit. 2 Tage die Woche hatten wir frei. Hoffentlich konnten wir auf längere Sicht helfen dem Ziel ein Stück näher zu kommen.

Gruppenfoto beim Bau des Hügelbeets.

Gruppenfoto beim Bau des Hügelbeets.

Ob diese Schlage giftig ist? Sie hat uns aber ein bisschen erschreckt.

Ob diese Schlage giftig ist? Sie hat uns ein bisschen erschreckt.

Bei unserer Anreise waren bereits 19 andere freiwillige Helfer auf der Farm (aus Italien, Frankreich, Ungarn, Russland, Canada, Australien, England und Deutschland). Die Truppe war super. Schnell haben wir uns wie in einer großen Familie gefühlt. Das war dann auch der Grund warum wir letzten Endes doch 2 Wochen geblieben sind.

Gemütliches Beisammensein am Abend.

Gemütliches Beisammensein am Abend.

P1150524Zusammen haben wir die Umgebung erkundet. In der Nähe der Farm gibt es einen Nationalpark, dort kann man im Fluss über die Steine rutschen. Später wussten wir dann auch, dass es hier viele Blutekel gibt. Marc, einer der Volunteers hat mit 21 Blutegel am Körper den Tagesrekord gebrochen. Wir, mit insgesamt 5 Stück, wurden gewissermaßen verschont.

Erfrischung beim Rutschen und Baden.

Erfrischung beim Rutschen und Baden.

Am Abend sind wir alle zusammen manchmal ins Restaurant gegenüber gegangen. Beim Karten Spielen wurden so einige Reiseerfahrungen austauscht. Außerdem gab es im Restaurant Gerichte mit Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch und andere Zutaten, die im Yoga-Zentrum nicht erlaubt sind. Auf der Farm wird nämlich Vegan gegessen.

Eines von vielen typischen Restaurants am Straßenrand.

Eines von vielen typischen Restaurants am Straßenrand.

Auf der Suche nach Schokolade und anderen ungesunden Leckereien.

Auf der Suche nach Schokolade und anderen ungesunden Leckereien.

Voller Vorfreude haben wir ein Ausflug ins Dorf „Semeling“ unternommen. Am späten Abend sollten hunderte Trommler für Stimmung sorgen. Um 21:00 Uhr hat es aber so stark zu Regnen begonnen, dass die Aufführung ins Wasser gefallen ist. Nachdem wir ca. 2 Stunden mit anderen Besuchern Unterschlupf unter einem Vordach gesucht hatten, beschlossen wir dann noch im strömenden Regen nach Hause zu laufen.

Nach zwei Wochen fiel uns der Abschied dann doch ein bisschen schwer, aber es war auch schön wieder weiter zu kommen.

Hunderte Trommeln - noch ist es trocken!

Hunderte Trommeln – noch ist es trocken!

Der Dauerregen hat alles vermasselt.

Der Dauerregen hat alles vermasselt.

Auf der Weiterreise haben wir einen Zwischenstopp in Ipoh eingelegt. 2 Nächte konnten wir bei einem Couchsurfer schlafen. „Suhaimi“ hat uns zu einer traditionellen muslimischen Hochzeit eingeladen. Das war ein super Erlebnis! Alle Frauen im Raum trugen Kopftuch und auch die Männer waren im traditionellen Gewand gekleidet. Das Essen war natürlich einfach köstlich.

Das Brautpaar wird 1000-fach fotografiert.

Das Brautpaar wird 1000-fach fotografiert.

Hier die ganze Familie.

Ein buntes Bild mit der ganzen Familie.

Harry hat sich drei Mal am Buffet bedient.

Harry hat sich drei Mal am Buffet bedient.

Suhaimi kauft Frittiertes für uns.

Suhaimi kauft für uns Frittiertes am Straßenrand.    hm… lecker!

Den letzten Stopp in Malaysien legten wir in den Cameron Highlands ein. Das ist eine Ausflugsregion in über 1500m Höhe, bekannt für den Tee- und Gemüseanbau. Das Klima ist hier sehr angenehmen, einmal nicht heiß und zum Glück mal keinen Sonnenbrand. 🙂
Gestern haben wir eine Trekkingtour durch den Dschungel unternommen, der uns stark an die Nebelwälder in Costa Rica erinnert hat. Man merkt, dass wir wieder ungefähr auf demselben Breitengrad sind. Die Wanderung führte uns auch durch die Teeplantagen, die uns durch das saftige Grün tief beeindruckt haben. Obwohl hier nur selten die Sonne scheint, leuchtete alles in verschiedenen Grüntönen – einfach traumhaft.
Leider gibt es auch weniger schöne Anblicke. Große Teile des Regenwaldes werden für den Gemüse- und Erdbeeranbau abgeholzt. Überall sieht man Gewächshäuser, Plastik und Müll.

Zum Teil mussten wir richtig klettern.

Zum Teil mussten wir richtig klettern.

Die Folientunnel für den Gemüseanbau sind kein schöner Anblick.

Die Folientunnel für den Gemüseanbau sind kein schöner Anblick.

Heute haben wir eine der „BOH-Tea“-Plantagen besichtigt. Eine kleine Führung durch die Fabrik erklärt den Verarbeitungsprozess von der Pflanze bis zum Beutel. Anschließend kann man bei einer Tasse Tee und Kuchen den Ausblick über die Plantage genießen…

Das Café mit Panorama-Terasse.

Das Café mit Panorama-Terrasse.

BOH ist der bekannteste Tee Produzent im Land und die Plantage ein beliebtes Ausflugsziel bei Einheimischen.

BOH ist DER Tee Produzent im Land und ein beliebtes Ausflugsziel bei Einheimischen.

Teebüsche so weit das Auge reicht.

Teebüsche so weit das Auge reicht.

Heute Abend fahren wir zurück nach Kuala Lumpur, da wir morgen von dort nach Kambodscha fliegen werden. Wir sind schon gespannt wie und ob sich das Land von Malaysien unterscheiden wird. Wir wünschen euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit und viel Spaß beim Plätzchen essen…

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Krishna, Jackfruit und Chips

In Orange sind die Mönche gekleidet, die verheirateten Männer in Weiß.

In Orange sind die Mönche gekleidet, die verheirateten Männer in Weiß.

Die Frauen sitzen im Temple getrennt von den Männern.

Die Frauen sitzen im Temple getrennt von den Männern.

Unser Bild in der Zeitung, oben Links.

Unser Bild in der Zeitung, oben Links.

Nach dem wir von Singapur nach Kuala Lumpur gefahren sind, haben wir 10 Tage auf der Farm „New Godruma Dham“ ca. 2 Stunden östlich von Kuala Lumpur „gearbeitet“. In Anführungszeichen, weil wir nicht wirklich hart geschuftet haben. Die Farm gehört zur ISKCON (International Society for Krishna Consciousness) bei uns als Hare Krishna bekannt. Die Mönche tragen orangefarbene Kutten, tanzen und singen im Temple und sind generell überraschend weltoffen. Wir wurden sogar von unserem Hostel in KL mit dem Auto abgeholt. Am Tag unserer Ankunft gab es auf der Farm ein wichtiges Treffen mit dem Kulturminister höchst persönlich; am nächsten Tag waren wir zufällig gleich mal in der Zeitung.

Auf der Farm...

Auf der Farm…

Auf der 100 ha großen Farm arbeiten über 30 Menschen, davon viele aus Sri Lanka, Nepal und Indien. Es gibt ungefähr 20 Kühe die hier ihr Gnadenbrot gefunden haben. Die ausrangierten Milchkühe werden nicht geschlachtet, da die Tiere als heilig angesehen werden. Zudem sind Sie wichtiger Bestandteil der Farm, da sie Dünger liefern. Außerdem können reiche, religiöse Krishna Anhänger eine Kuh-Partenschaft übernehmen und damit ihr Karma mächtig aufbessern. 🙂
Eine unserer Arbeiten war das Ausmisten des Kuhstalls am Morgen. Der Dung wird zusammen mit Kuh-Urin, Wasser, Zucker, Biomüll und Erde in Tonnen zu wertvollem Biodünger umgewandelt.

Die Jauche muss täglich umgerührt werden.

Die Jauche muss täglich umgerührt werden.

Hauptsächlich wird Jackfruit und Guava angebaut. Außerdem noch Zuckerrohr und Tapioca, letzteres kennen wir bereits aus Latein Amerika als Yuca. In einem kleinen Betonhaus, welches „the Chips factory“ genannt wird, werden aus der Tapioca Wurzel Chips in allen möglichen Variationen hergestellt. 75kg werden täglich geschält, dann mit einer Maschine in Scheiben gehobelt und anschließend von Lakman auf dem Boden in einem mit Gas geheiztem Wok frittiert. Zusammen mit den anderen Helfern haben wir die Chips in Tütchen gepackt und zugeschweißt. In umliegenden Geschäften gibts diese dann für 2,20 RM zu kaufen. Das sind immerhin 55 Cent für eine 75g Packung, gar nicht so billig. Übrigens ist alles andere hier in Malaysien auch gar nicht so billig wie gedacht. Milch ist extrem teuer und wird eher in Pulverform verkauft oder aus Australien importiert.

So sieht die leckere Jackfruit von innen aus.

So sieht die leckere Jackfruit von innen aus.

Zuerst werden die Wurzeln gehobelt...

Zuerst werden die Wurzeln gehobelt…

... dann fritiert.

… dann fritiert.

Als Gegenleistung für unsere Arbeit haben wir nicht nur ein schönes Zimmer und 3 warme, leckere Mahlzeiten am Tag bekommen, wir haben auch einige Ausflüge unternommen. In einem Elefantenreservat der Regierung durften wir sogar einen kleinen Baby Elefanten das Fläschchen geben. Am Sonntag konnten wir bei einer Zeremonie im Tempel dabei sein. Danach haben die Batu Caves besucht.

Simheswara Dasa hat uns gezeigt wie man Halwa, eine indische Süßspeise, zubereitet. Hmmm lecker!!!

Mit viel Butter und Zucker kanns ja nur gut werden.

Mit viel Butter und Zucker kanns ja nur gut werden.

Der kleine Elefant war ganz wild aufs Essen.

Der kleine Elefant war ganz wild aufs Essen.

Die Elefanten beim Baden.

Die Elefanten beim Baden.

Mit 43 Meter die größte Murga Statur der Welt.

Mit 43 Meter die größte Murga Statur der Welt.

 

Blick über Kuala Lumpur.

Blick über Kuala Lumpur.

Dem Orden gehört noch eine weitere kleine Farm mit ca. 15 Milchkühen. Zwei Angestellte aus Nepal melken die Kühe mit der Hand. Nicht weil sie altmodisch sind, sondern weil es eine Glaubensfrage ist. Auf dem Heimweg haben wir die Milchfarm besucht und waren überwältigt. So einen sauberen Kuhstall gibts sonst nirgends, da können sich die Schweizer ne Scheibe abschneiden. Nicht nur der Stall wird täglich aufs penibelste geputzt, auch die Tiere werden morgens gewaschen.

Da war sowieso in den Norden reisen wollten und Simheswara Dasa einen Termin im Tempel in Penang hatte, konnten wir mit ihm im Auto bis nach Butterworth fahren. Unterwegs haben wir noch zwei Chiliplantagen besichtigt, da auf der Farm in Zukunft auch Chili angebaut werden soll.

Die Frauen bei der Farmarbeit.

Die Frauen bei der Farmarbeit.

Alles wird genau Begutachtet.

Alles wird genau Begutachtet.

Mit der Fähre ging es dann rüber nach Georgtown, die Hauptstadt von Penang. Die Insel ist für ihr gutes Essen und schöne Stände bekannt. Das Essen war wirklich sehr lecker, aber die Stände haben uns nicht überzeugt. Was wahrscheinlich am Fischgeruch und den Quallen lag.

Endlich mal wieder am Strand.

Endlich mal wieder am Strand.

Eine Art Fondu, aber am im Sehen und am Straßenrand.

Eine Art Fondue to-Go.

Am Abend essen alle an den Straßenständen.

Am Abend essen alle an den Straßenständen.

Frischgepresster Fruchtsaft wird in der Plastiktüte serviert.

Frischgepresster Fruchtsaft wird in der Plastiktüte serviert.

Nun sind wir auf unserer zweiten Farm in der nähe von Sungai Petani. Das Internet ist sehr begrenzt, daher können wir gerade keine Karte hochladen. Wir wissen noch nicht wie lange wir bleiben wollen. Mal sehen wie es uns gefällt…

Abschiedsfoto vor der Fähre.

Abschiedsfoto vor der Fähre.

Singapur – eine Stadt in Bewegung!

Singapur ist eine Welt-Metropole und öffnet vielen Reisenden das Tor nach Südostasien. Der kleine Stadtstaat mit seinen 5 Mio. Einwohnern ist sicher die modernste Großstadt die wir je bereist haben. In den meisten Restaurants wird das Essen via iPad bestellt und das Metrosystem ist hochmodern. Der Linksverkehr – auch auf den Rolltreppen – hat uns jedoch des öfteren ins Schleudern gebracht.

Zuhause bei unserer ersten Gastgeberin Kase.

Zuhause bei unserer ersten Gastgeberin Kase.

Die Stadt ist sehr sauber und legt Wert auf ein grünes Image.

Die Stadt ist sehr sauber und legt Wert auf ein grünes Image.

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Marina Bay Sands und das Museum of modern Art (links).

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Bei Nacht sieht alles viel schöner aus.

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Blick auf die Skyline mit dem Hafen im Hintergrund.

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Der Singapur Flyer – bis vor einigen Jahren das höchste Riesenrad der Welt.

Eine der Hauptattraktionen in Singapur ist sicherlich der „Garden by the Bay“. Hier kommt man sich vor wie im Film Avatar. Abends wird alles mit einer spektakulären Lasershow mit Musik in Scene gesetzt.

Die begrünten Bäume aus Metall.

Die begrünten Bäume aus Metall.

Bei Nacht leuchten die Bäume in verschiedenen Farben.

Bei Nacht leuchten die Bäume in verschiedenen Farben.

Bei einer Stadtrundfahrt dürfen Chinatown und Little India natürlich nicht fehlen. Im Vergleich zum echten Indien war es hier allerdings um einiges sauberer! 🙂

Die Hauptstraße in China town.

In  Chinatown sind die Straßen mit Lampions geschmückt.

Im Buddha Zahntempel.

Eine Räucherstäbchen Lektion im Buddha Zahntempel.

Auf einer Farm konnten wir in Singapur natürlich nicht arbeiten, da das Land nur aus Stadt besteht. Am Stadtrand gibt es jedoch einige „Cityfarmen“. Mit einem kleinen Bus kann man die Region „Kranji“ besichtigen – das konnten wir uns ja nicht entgehen lassen.

Meike & Jack(fruit), eingepackt gegen Schädlinge.

Meike & Jack(fruit), eingepackt gegen Schädlinge.

Besuch auf einer Froschfarm: Neben Schlage und Krokodil, wird auch gerne Frosch gegessen.

Besuch auf einer Froschfarm: Neben Schlage und Krokodil, wird auch gerne Frosch gegessen.

Der südlichste Punkt des asiatischen Festlandes ist „Sentosas Island“. Auf dieser Insel gibt es neben einem riesigen Vergnügungspark, die Universal Studios of Singapur… und eine gar nicht so schlechten Stadtstrand.

Das Wasser war Badewannenwarm!

Das Wasser war Badewannenwarm!

Mit dem Bus war die Überquerung der Grenze nach Malaisen kein Problem. Auch der Grenzbeamte war erstaunlich uninteressiert und hat ohne Fragen ein 90 Tage Stempel in den Pass gedrückt.
„KL“ wie Kuala Lumpur hier genannt wird ist ein weiteres Großstadt-Moloch. Bei der Stadtrundfahrt konnten wir nicht viele schöne Ecken entdecken. Morgen werden wir um 6 Uhr früh von Simheswara dasa abgeholt. Gottseidank geht es raus aus der Stadt – wir freuen uns schon auf unsere erste Farm.

Das Sultan Abduhl Samad Building.

Das Sultan Abduhl Samad Building.

Die Petronas Twin Towers - das ehemals höchste Gebäude der Welt.

Die Petronas Twin Towers – das ehemals höchste Gebäude der Welt.

Vor dem National Palace.

Vor dem National Palace.

Abschiedsfoto auf asiatisch – bis bald!

Es gibt viele Verbote in Singapur!

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich!

Nach einem erfolgreichen Alpabtrieb und dem großen Käseteilen ist die Alpsaison nun vorbei. Wir haben in 110 Tagen 72.008,7 Liter Milch zu 6,5 Tonnen Käse verarbeitet. Es war ein sehr anstrengender und wunder schöner Sommer! Wir werden diese Erfahrung nie vergessen und vermissen „unsere Kühe“ jetzt schon sehr.

Vielen Dank an dieser Stelle an Meikes Eltern, die in den letzten Tagen auf der Alp beim Aufräumen, Putzen und Packen geholfen haben. Vollgeladen bis unters Autodach mit Anhänger, Käse und einer Sau ging es dann pünktlich zur Einhäuser Kerwe nach Deutschland.

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Die geschmückten Kühe beim Abtrieb.

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… durch die Straßen von Grindelwald.

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Die Bauern beim Käse stapeln.

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Die stolzen Sennen.

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Alle warten auf den Kerweumzug.

Nun ist es bald wieder so weit – der zweite Teil unserer großen Reise steht bevor. Die Tickets für den nächsten Flug sind gebucht! Wir fliegen am 04. November nach Singapur. Der Heimflug ist für den 14. April 2015 von Bangkok nach Frankfurt angesetzt.

Übermorgen fahren wir in die Steiermark, anschließend nach Wien und dann heißt es wieder einmal Rucksäcke packen. Wir freuen uns auf viele neue Eindrücke und Erfahrungen und natürlich auf eure virtuelle Begleitung.
Bis bald, frohes Schaffen 🙂

& Liebe Grüße! Harry und Meike

Es wird viel passieren… !

Habt ihr schon gehört...?

Hast du schon gehört…?

Unsere Woche auf der Farm außerhalb von Samaipata war sehr schön. Es war zwar nicht ganz so wie wir es uns vorgestellt hatten, dafür aber sehr entspannend. Zusammen mir 4 anderen Freiwilligen hatten wir viel Spaß. Wir haben viel gelesen, gestrickt und gekocht. Es war eher ein Permakultur Projekt als eine richtige Farm. Für alle die unseren Salasch kennen; eher eine Woche Salasch.

Der Ausblick von der Farm aus.

Der Ausblick von der Farm aus. Der bolivianische Dschungel.

Gruppenfoto im Dschungelcamp :-)

Gruppenfoto im Dschungelcamp 🙂

Eine unserer Arbeiten - eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Eine unserer Arbeiten – eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Danielson und Jake beim spielen.

Danielson und Jake beim Spielen.

Anschließend haben wir noch 2 Nächte im Dorf auf einem Zeltplatz verbracht. In Samaipata gibt es aber so gut wie keine Internetverbindung und der einzige Bankomat wollte uns keine „Bolivianos“ ausspucken. Darum wollten wir gestern unsere Weiterreise nach Santa Cruz antreten. Nach 70 km und fast 2 Stunden Fahrt mussten wir aber umkehren, da ein Teil der einzigen Straße in der Nacht zuvor von starkem Regen einfach weggespült wurde. Heute konnten wir die Stelle aber passieren und sind gut angekommen.

In Sucre...

In Sucre…

Wo hier nur Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt.

Wo hier nur braunes Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt. Passieren unmöglich!

Nach 6 Monaten Lateinamerika wird es Zeit für neue Gesichter und neue Abendteuer. Wie schon von Anfang der Reise an geplant, wollen wir im März einen Stopp in Europa machen. Auf der Suche nach dem günstigsten Ticket von Südamerika nach Europa hat es sich ergeben, dass wir von São Paulo aus fliegen. Da São Paulo aber nun mal in Brasilien liegt, müssen wir jetzt halt nach Brasilien reisen. 🙂
Da São Paulo außderdem sehr nahe an Rio liegt, werden wir unsere letzten Tage in Rio de Janeiro verbringen. Wie es der Zufall will ist genau zu dieser Zeit Karnevall. Und das Beste: Wir haben ein Bett über Couchsurfing bei dem Hessen Sascha Bauer gefunden! 1000 Dank dafür, denn sonst wäre Rio in diesen Tagen unbezahltbar.
Also auf zum Karnevall nach Rio!!!

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Außerdem hatten wir schon seit Dezember mit dem Gedanken gespielt für den Sommer eine Alpstelle zu suchen. Warum? Weil es schön wäre mal wieder ein paar Wochen am gleichen Ort zu sein, weil wir sehr gerne in den Bergen sind, weil Melken und Käsen eine tolle Arbeit ist und es wäre eine gute Möglichkeit unsere Reisekasse ein bisschen aufzubesser. Per Mail hatten wir uns für einige Stellen beworben und viele Absagen auf Grund der aktuellen Entfernung bekommen. Heute jedoch haben wir eine sehr viel versprechende Antwort erhalten. Es könnte also klappen – Drückt uns die Daumen!

Meike mit ihrer neue Freundin Chita.

Meike mit ihrer neue Freundin Chita – ein Brüllaffe.

Unsere Reise und Reiselust ist aber keinesfalls vorbei. Falls es mit der Alm kalppt, werden wir März bis Juni in Europa reisen und arbeiten. Nach der Alp im September, wollen wir dann auf alle Fälle nach Asien oder Afrika. Kommt auf die Flugangebote an.
Aber erst Mal freuen wir uns auf den Zwischenstopp in Deutschalnd und Österreich. Auf die deutsche Sauberkeit, die Pünktlichkeit, das heimische Essen und am wichtigsten auf die Freunde und Familie.

Es wir also viel passieren… Bis bald! Liebe Grüße

Vom Titicaca See in die Salzwüste

Der Titicaca See ist der größte Süßwassersee in Südamerika und mit 3.810 Metern über dem Meer der höchst gelegene befahrbare See der Welt. Er umfasst 8.300 km2. Unser erster Stopp auf dem See waren die schwimmenden Inseln der „Urus“. Es ist fast unvorstellbar, dass Leute hier wirklich auf solch beengtem Raum leben.

In einem Haus leben 6 Personen.

In einem Haus leben bis zu 6 Personen.

Ein Modell; so werden die schwimmenden Inseln gebaut.

Ein Modell; so werden die schwimmenden Inseln gebaut.

Eine Besonderheit auf der Insel „Taquile“ sind die strickenden Männer! Die Frauen hingegen weben. Das Klima auf der Insel erinnert jetzt im Februar an die Toscana. Es ist heiß und trocken, die Landschaft wird durch Landwirtschaft geprägt.

Die Männer stricken stolz ihre Mützen.

Die Männer stricken stolz ihre Mützen.

Der Blick über die Insel Taquile.

Der Blick über die Insel Taquile.

Die Nacht verbrachten wir in einer Gastfamilie am See. Nach einem Fußballspiel und traditionellen Tänzen wurden wir unseren Gastfamilien vorgestellt. Unsere Spanischkenntnisse waren hier sehr von Vorteil. Die Einheimischen rund um den See sprechen Imara und Spanisch, jedoch so gut wie kein Englisch. Am nächsten Morgen durften wir bei der Feldarbeit helfen, bevor es zurück nach Puno ging.

Meike und die Kinder unserer Gastfamilie.

Meike und die Kinder unserer Gastfamilie.

Unsere Familie in traditioneller Tracht.

Unsere Familie in traditioneller Tracht.

Unsere Weitereise nach La Paz musste die Gruppe auf Grund von Streiks und damit einhergehenden Straßensperren um einen Tag verschieben. Solche Streiks können in einem 3. Welt Land sehr gefährlich werden. Wir haben von einer anderen Reisegruppe gehört, die versucht hat die Straßensperre zu passieren. Die Gruppe musste 6 Stunden laufen, einige wurden verletzt und bestohlen.

Einen Tag verzögert endete unsere Tour also am 07. Februar in La Paz, Bolivien. Nach einer deftigen Abschiedsparty sind wir nun wieder auf uns alleine gestellt – was sicher Vor- und Nachteile hat. Wir wollten schnell weiter, denn die Stadt ist laut, schmutzig und ungemütlich.

Am Hexenmarkt werden getrocknete Lamaföten als Glücksbringer verkauft.

Am Hexenmarkt werden getrocknete Lamaföten als Glücksbringer verkauft.

Wie haben uns sehr lange überlegt, ob wir die 14 Stunden Nachtbusfahrt und die Kosten auf uns nehmen wollen, um die Salzwüste „Salar de Uyuni“ im Westen des Landes zu besuchen. Mit ca. 12.000 km2 ist die Salar de Uyuni die größe Salzpfanne der Erde. Einige Teile stehen zur Zeit wegen starkem Regen unter Wasser. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt!
Ihr müsst euch einen weißen Salzboden vorstellen, mit ca 2-3 cm klarem Wasser bedeckt und Sonnenschein. Der Boden wird zu einem gigantischen Spiegel; es ist kein Horizont zu erkennen. So könnte es im Himmel aussehen!
Vergleichen mit allen anderen Naturschauspielen, ist die Salzwüste sicher das faszinierenste, was wir je gesehen haben!
Uyuni war übrigends im Januar 2014 einer der Austragungsorte der Rally DAKAR!

Wie im Himmel!

Wie im Himmel – keine Fotomontage!!!

Die Statur aus purem Salz.

Die Statur aus purem Salz.

Nach einer Nacht in Potosi, befinden wir uns nun in Sucre, endlich wieder eine wohlfühl Stadt. Wir sind auf dem Weg Richtung Santa Curz, denn wir haben wieder eine Farm. Juhu! Wir haben auf alle Fälle festgestellt, dass wir nie Arbeitslos sein könnten, denn ohne Arbeit wird selbst das Reisen bald langweillig. 🙂

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Auf den Spuren der Inka

img_0038Auf dem Weg durch das „Heilige Tal“ stoppten wir in der Gemeinde Ccaccaccollo. Seit 2005 unterstützt das „Planeterra“ Projekt hier eine Gruppe von mittlerweile 43 lokaler Frauen bei der Herstellung und Vermarktung ihrer Wollprodukte. Meike war im 7. Himmel und wollte garnicht mehr weg. Es wird der Weg der Wollverarbeitung veranschaulicht – verschiedene Färbepflanzen werden vorgestellt, Webmuster und -techniken werden präsentiert, Lamas und Alpakas lassen sich streicheln und alles endet natürlich im Verkauf. Direkt von den Herstellerinnen, fair und ohne Zwischenhandel. Ein tolles Projekt!

Die Frauen in traditioneller Tracht beim Spinnen.

Die Frauen in traditioneller Tracht beim Spinnen…

... und beim Weben.

… und beim Weben.

Die Weiterreise führte uns nach Ollantaytambo, dem Ausgangspunkt für unsere 4 tägige Wanderung. Der Inka Trail ist insgesamt nur 43km lang aber recht anspruchsvoll, da die Inkas viele Stufen in die Felswände gebaut haben. Der höchste Punkt liegt auf 4200m. Am ersten Tag werden somit über 1000 Höhenmeter zurückgelegt. Der Weg führt durch unwirkliche Nebelwälder, über Gipfel und mündet im Amazonasbecken.
Unsere Gruppe hatte insgesamt 19 Träger, 2 Köche und 2 Reiseleiter zur Hilfe. Die Arbeit der Träger ist eine der beeindruckendsten Leistungen die wir je gesehen haben. Mit großen und schweren Rücksäcken überholten sie uns joggend, während wir keuchend den Berg hoch krächzten. Im Lager angekommen hatten sie bereits alle Zelte aufgeschalgen und ein Gourment-Essen gezaubert! Morgends haben sie unsere Zelte abgebaut, nach uns das Lager verlassen, uns überholt und abends war wieder alles fertig. Hut ab!
Obwohl wir in der Regenzeit reisen und der Weg ab Februar aufgrund des Regens für Touristen gesperrt wird, hatten wir 3 Tage optimales Wanderwetter.

Über Stock und über Stein... :-)

Über Stock und über Stein… 🙂

Morgenstimmung um 5.30 Uhr.

Morgenstimmung im Nebelwald um 5.30 Uhr.

In der „verlorenen Stadt“ Machu Picchu angekommen, wird man für die Mühen belohnt. Der Ausblick ist atem­be­rau­bend. Die Arbeit der Inka ist einfach beeindruckend, wenn man überlegt, mit welch einfachen Mitteln die Menschen im 15. Jahrhundert diese Festungen in den Berg gebaut haben.

Es sieht fast schon unwircklich aus!

Es sieht fast schon unwirklich aus!

Juhu! Geschaft! Keine Stufe mehr!

Juhu! Geschaft! Keine Stufe mehr!

Der Ausblick von ganz oben!

Der Ausblick von ganz oben!

Nun sind wir 3 Tage in Cusco, um uns zu erhohlen und um unseren Muskelkater auszukurieren. Die Stadt hat viel zu bieten und macht einen jungen, gemütlichen Eindruck. Morgend ist wieder Reisetag -7 Stunden- auf nach Puno an den Titicaca-See!

Natürlichen Farben zum Malen oder Färben.

Natürlichen Farben zum Färben von Wolle oder zum Malen.

Die bunte Maisvielfalt am Markt!

Die bunte Maisvielfalt am Markt!

Gruppenfoto im Panoramazug :-)

Gruppenfoto im Panoramazug 🙂

Frohes Neues Jahr!

Da es uns bei Houlger und in Riobamba sehr gut gefällt, sind wir nun schon 2 Tage länger hier als ursprünglich geplant. Die Stadt ist klein und gemütlich, man kann sich hier gut erholen. In der Restaurantküche dürfen wir tagsüber selbst kochen.

Meike beim Lebensmitteleinkauf /-einkampf! :-)

Meike beim Lebensmitteleinkauf /-einkampf! 🙂

Alles da was man braucht!

Alles da was man braucht!

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Jeder hat das Bild mit dem Baum gemacht. 🙂

Am Sonntag haben wir einen Ausflug nach Guano unternommen, ein typisches Ausflugsziel für Einheimische. Hier gab es mal wieder eine Parade, der Grund war „das Fest des Kindes“.

Tolle Fellhosen!

Tolle Fellhosen!

Da wir unsere Reisekosten im Dezember auf unglaubliche 5 EUR pro Person und Tag senken konnten, haben wir uns am Abend einen Kinobesuch gegoennt. Der Hobbit auf spanisch in 3D – eine Herausforderung. 🙂

Der Gollum mit 3D Brille...

Der Gollum mit 3D Brille…

Nachdem Harry ja seit Kolumbien keine Brille mehr hat, waren wir zuvor beim Optiker. Somit konnte er den Film mit neuen Kontaktlinsen wenigstens scharf sehen.

Heute Abend wir in Houlgers Bar wieder eine Party steigen und auch sonst scheint auf den Straßen sehr viel los zu sein.
Überall sieht man kleine und große Pappmache-Figuren, die heute Abend angezündet werden…
Wir freuen uns schon auf das Fest, es sind noch 2 andere Chouchsurfer aus Argentinien da und sonst werden noch viele Gäste erwartet.

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Morgen oder Übermorgen wollen wir dann weiter nach Cuenca fahren, eine Stadt die für ihre koloniale Pracht bekannt ist.

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr, aufdass alle eure Vorsätze wahr werden!

Ganz liebe Grüße Harry und Meike

Hier sagen sich Hase und Meerschweinchen gute Nacht!

Hier sagen sich Hase und Meerschweinchen gute Nacht!

Gute Neuigkeiten!

Das Geld wurde heute unserer Kreditkarten-Rechnung wieder gutgeschrieben, dass heißt es wurde nicht einmal abgebucht. Super, dass alles so schnell geklärt werden konnte. Danke, noch mal an unsere Bank! Anscheinend war es wirklich ein Betrug…

Am Montag haben wir einen „Galgen“ gebaut. Am Dienstag dann mit Shawn ein großes 250 kg Schwein geschlachtet! Das Schwein wurde vom Nachbarn mit einem langen Messer direkt ins Herz gestochen! Es ging sehr schnell, nach 2 Minuten war alles vorbei. Die Haare werden hier üblicherweise abgeflammt, das stinkt ein bisschen.
Nach dem Ausnehmen und Zerlegen, haben wir gestern vier verschiedenen Sorten Wurst gemacht. Daher gab es am Abend eine richtige deutsche Bratwurst, die hat geschmeckt wie daheim! 🙂

Der "Galgen" ist vier Meter hoch!

Der vier Meter hohe „Galgen“!

Die Jungs beim hochziehen....

Die Jungs beim hochziehen….

... Maria die Nachbarin beim Abflammen, mit Kind auf dem Rücken.

… Maria die Nachbarin beim Abflammen, mit Kind auf dem Rücken.

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Heute sind wir dann um 3.30 Uhr aufgestanden, um den ersten Bus nach Ibarra zu erwischen. Dazu mussten wir in der Früh erst einmal eine Stunde Fußmarsch mit unserem gesamten Gepäck zurücklegen. Nach einem langen Reisetag und insgesamt 9 Stunden Busfahrt sind wir nun in Guaranda in den Anden. Auf der Fahrt über einen 4150 Meter hohen Pass, gab es die ersten wilden Lamas zusehen. Da wir zurzeit „Farmlos“ sind, werden wir in den nächsten Tagen die Gegend hier ein bisschen erkunden. Mal schauen, wo es uns als nächstes hintreibt…

Bis bald und Liebe Grüße!

Buntes Ecuador!

Die letzte Woche hat leider nicht so gut angefangen. Wir haben festgestellt, dass unsere Kreditkarte mit über 2100,- Euro belastet wurde, die wir nicht verursacht haben. Da die Karte nicht geklaut wurde, gehen wir davon aus, dass jemand die Nummer kopiert hat und es ein Betrug ist. Panik pur hat sich bei uns breit gemacht. Wir haben dann bei der Bankhotline angerufen und die Karte sperren lassen. Da es Samstags passiert ist mussten wir bis Montag warten, um eine Nachricht von unserer Bankbetreuerin zu bekommen. Nachdem wir ein Formular ausdrucken, einscannen und per Post senden mussten, warten wir nun, bis MasterCard uns das Geld zurück überweist. Unsere Bankbetreuerin ist aber sehr kompetent und wir hoffen, dass sich alles noch in diesem Jahr klären lässt!
Die gemütliche Küche im Haus.

Die gemütliche Küche im Haus mit Weihnachtsdeko.

Shawn, Gus und Lindsey

Shawn, Gus und Lindsay. Der kleine ist nun 1 Monat alt.

Bevor das alles passiert ist, waren wir letztes Wochenende in der Hauptstadt, denn dort war ein großes Fest “ Fiestas de Quito“. Wir wollten eigentlich nach Quito fahren, um einen Stierkampf anzusehen. Durch Zufall haben wir am Bahnhof Ivan kennen gelernt, der dort indirekt arbeitet und uns zwei Tickets geschenkt hat! Zusammen mit seiner Mutter durften wir uns das Spektakel kostenlos anschauen. Wir waren überwältigt, obwohl wir den Stierkampf generell im Nachhinein nicht gutheißen können. Seit 2 Jahren ist es verboten die Stiere in der Arena zu töten, aber das wird dann eh hinter den Kulissen erledigt. Naja, viel Blut fließt trotzdem…
Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Die Arena, im Hintergrund die Berge und die Basilika.

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter...

Das Blut fließt dem Stier den Rücken runter…

... es ist wirklich nicht ungefährlich!

… es ist wirklich nicht ungefährlich!

Ivan und seine Mutter, rechts ein Freund.

Ivan, seine Mutter und ein Freund.

Über die Volunteer-Homepage „HelpX“ haben wir David kennen gelernt, der in der Nähe von Quito ein Lehmhaus baut. Leider haben wir es zeitlich nicht geschafft uns sein Projekt anzuschauen, jedoch haben wir uns am Abend mit ihm und seiner Freundin zum Feiern getroffen. Er hat uns eingeladen bei seinem Vater im Zentrum zu übernachten. Am nächsten Morgen nach einem großen Frühstück und einem kleinen Einkaufsbummel ging es dann mit dem Bus zurück auf unsere Farm.
Toni ist größer als das kleine Kälbchen!

Toni ist größer als das kleine Kälbchen! 

Die Arbeitswoche war ruhig und angenehm. Wir haben wieder ein neues Gehege für die Schweine gebaut, denn bald werden neue Ferkel geboren. Shawn hat eine neue Kettensege gekauft, somit haben wir ein wenig Holz gemacht. Harry hat auch ein bisschen Probieren dürfen und gelernt wie man mit der Kettensege umgeht. Ein kleines Kälbchen war krank, darum hat es besonders viel Aufmerksamkeit gebraucht. Es musste von uns gefüttert werden, denn es war zu schwach zum Trinken. Der Tierarzt meinte, es hatte wohl eine Vergiftung. Er war nämlich hier, weil wir am Mittwoch 2 kleine Schweine kastriert haben. Schnip-Schnap Eier ab! hihi Das wird hier ohne Narkose gemacht. Jeder der es noch nicht mit eigenen Ohren gehört hat, kann sich unmöglich vorstellen, wie laut ein Schwein schreien kann!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Drei Männer und ein kleines Schwein!

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Man glaubt es kaum, aber das sind die Räuchertonnen.

Außerdem hat Shawn Schinken geräuchert. Es gibt nicht viel zu erklären. Er macht das Feuer und hängt den Schinken in die Räuchertonne. Bei niedriger Temperatur wird ganz langsam geräuchert. Er meint man muss halt ein Gefühlt dafür bekommen.
Am Abend wird immer gut gekocht, einmal haben wir Selchködel gemacht. Der kulinarische Höhepunkt war aber ein Glühwein am Lagerfeuer!

Weil wir Freitag bis Sonntag (3 Tage!) frei haben, sind wir gestern nach Ibarra gefarhen um uns mal über die Busverbindungen zu informieren. Anschließend haben wir einen kleinen Stadtbummel gemacht. Ibarra ist für leckeres Eis bekannt, das mussten wir doch gleich mal überprüfen. Harrys Eis ist trotzdem besser.
Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Das Eis wird auf Stroh und Eis gerührt.

Viele Frauen hier tragen die Tracht der Einheimischen.

Viele Frauen hier tragen die traditionelle Tracht.

Diese Schwein wollte fliehen!

Heute sind wir nach Otavalo gefahren. Die Stadt ist berühmt für ihren Markt. Etwas weniger bekannt bei Touristen ist der Viehmarkt. Wir sind extra früh aufgestanden, um nichts zu verpassen. Jede Art von Nutztier wird hier gehandelt. Auch Lamas, Meerschweinchen, Wachteln und Hunde…

Danach ging es dann ins Zentrum zum eigentlichen Markt. Hier gibt es Ponchos, Taschen, Schals, Mützen und vieles mehr!
Es ist schwer zu widerstehen, aber wir haben ja nur den Rucksack und müssen alles tragen. Trotzdem haben wir natürlich das ein oder andere kaufen müssen.
"Hoffentlich spuckt es mich nicht an!"

„Hoffentlich spuckt es mich nicht an!“

Die Tiere werden an  Leine oder in Säcken und Käfigen transportiert.

Die Tiere werden an Leinen,  in Säcken oder Käfigen transportiert.

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Ein echter Federmann!

Morgen wollen wir wieder Wandern gehen und am Abend ist in Cotacachi ein gratis Theater.

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Wer ist denn das?

Drückt uns die Daumen wegen der Bank! Bis bald & liebe Grüße!

Mal wieder Schwein gehabt!

Ankunft auf dem Marktplatz von Cotacachi.

Ankunft auf dem Marktplatz in Cotacachi.

Nach drei Tagen Großstadt sind wir letzten Donnerstag aufs Land zu unserer nächste Farm gefahren. Wir befinden uns nun 100km nördlich von Quito, in einem von Vulkanen umgebenen Tal auf ca. 2450m Höhe in Cotacachi. Hier genießen wir frühlingshafte Temperaturen. Morgens und abends braucht man einen Pullover, aber am Tag knallt die Sonne vom Himmel. Die Umgebung und Alles außenherum erinnern uns an Österreich. Die Berge (Vulkane) sind saftig Grün und die Gipfel felsig. Das freut uns natürlich zur Adventszeit, da fühlen wir uns ein bisschen wie zu Hause. Letzte Woche war Thanksgiving und wir wurden auf der Farm mit einem köstlichen Truthahn empfangen!

Im Vordergrund das Schweinegehege, im Hintergrund das Gewächshaus und das Wohnhaus.

Im Vordergrund die Schweine, im Hintergrund das Gewächshaus und das Wohnhaus.

Der Ausblick auf die Berge von der Farm aus.

Der Ausblick auf die Berge von der Farm aus.

Lindsay und Shawn haben am 6. November ein Baby bekommen. Daher ist Lindsay die meiste Zeit mit dem kleinen „Gus“ (Eli Gustavo) beschäftigt. Auch zur Familie gehören 6 Hunde, von welchen wir die beiden Mastiffs „Toni“ und „Manny“ am meisten ins Herz geschlossen haben. Die drei Katzen bringen gerne Vögel, Salamander und anderes Getier ins Haus, leider selten auch ins Bett! Die Bienen in den 6 Bienenstöcken produzieren fleißig Honig, gerade blüht der Eukalyptus. Außderdem gibt es auf der Farm 2 Kühe, 3 Kälber und 2 Stiere.
Es wird geteilt. Die Kuh hat genug Milch für uns alle.

Es wird geteilt. Die Kuh hat genug Milch für uns alle.

Die Hunde sind immer mit dabei und wollen Aufmerksamkeit.

Die Hunde sind immer mit dabei und wollen Spielen.

Toni wiegt 65 Kilo!

Toni wiegt 65 Kilo!

Das Haupteinkommen besteht aus der Vermarktung von Schweinefleisch. Zur Zeit gibt es auf der Farm 4 große Muttersauen und 5 kleinere Ferkel. Ca. alle 2 bis 3 Wochen wird geschlachtet und Shawn macht Schinken, Würste und räuchert. Alles wird direkt verkauft, der Kundenstamm umfasst ca. 180 Haushalte, die per E-Mail informiert werden. Außerdem gibt es einen Gemüsegarten zur Selbstversorgung, aber es werden auch Saucen und andere Produkte Hergestellt und verkauft. Eine von Shawns Delikatessen ist die „Chipolte“-Sauce, die er aus geräucherten Tomaten, Tomatillo, Knoblauch… herstellt.
Harry beim Schweine duschen.

Harry beim Schweine duschen.

Die kleinen Schweine sind so neugierig und wollen alles anknabbern!

Die kleinen Schweine sind so neugierig und wollen alles anknabbern!

Diese Seifenkiste ist uns entgegen gedüst...

Diese Seifenkiste ist uns entgegen gedüst…

Die Arbeit hier ist abwechslungsreich und interessant. Wir haben die großen Schweine umgezäunt und auch den kleinen Schweinen ein neues Gehege gebaut. Das erste Mal für die Kleinen mit Elektrozaun, manchmal hört man es noch quieken. Letzte Woche sind wir zu einer Baumschule gefahren und haben über 250 kleine Bäume gekauft. Die wollen nun alle gepflanzt und gedüngt werden.

Letzten Sonntag haben wir einen Ausflug zu einem Vulkansee unternommen, die Rundwanderung hat ca. 5 Stunden gedauert. Trampen ist hier in Ecuador kein Problem. Es dauert nie lange, bis wir mitgenommen werden.
Shawn und Lindsay lieben Eis und haben auch ein kleine Eismaschine. Harry hat in der ersten Woche schon drei mal Eis gemacht – Schokolade, Banane und Mango. 🙂
Der Blick über den Vulkansee...

Der Blick über den Vulkansee… wir sind einmal ganz außenherum gewandert!

Wir arbeiten ca. 25 Stunden die Woche und fangen morgens um 8.30 Uhr an. Wir fühlen uns hier pudelwohl, die Leute sind sehr nett und die Arbeit macht Spaß. Wir werden insgesamt 3 Wochen bleiben.
Bis bald! Wir wünschen euch eine ruhige und besinnliche Adventszeit.
Hundefutter!

Hundefutter!

Sierra Nevada del Cocuy

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen kolonialbauten.

Die Altstadt von Cartagena mit wunderschönen Kolonialbauten.

Wie schon Nikolaus Federmann 1536 sind wir aufgebrochen Kolumbien zu erkunden. Es ist definitiv ein Land mit zwei Gesichtern. Ca. 5% der Bevölkerung mögen der Gurilla angehören und es mag sicher Regionen geben die man auf keinen Fall bereisen sollte, aber als Touristen lernen wir Kolumbien von seiner schönsten und sichersten Seite kennen.

Da wir im Vorhinein keinen Hof zum Arbeiten fanden, hatten wir uns entschlossen nur einen kurzen Stop zu machen. Wir sind nun richtig traurig, dass wir morgen unseren Weiterflug nach Ecuador erwischen müssen, denn Kolumbien gefällt uns bis jetzt am Besten auf unserer Reise und wir wären gerne länger hier geblieben. Die Menschen sind so extrem freundlich, hilfsbereit und nett, dass man sich als Tourist richitg willkommen und geschätzt fühlt.

Das Hostel "Mama Waldy" in bester Lage.

Das Hostel „Mama Waldy“ in bester Lage.

"venga" "venga" ruft er morgends...

„venga“ „venga“ ruft er morgends…

Die erste Nacht haben wir in Cartagena in einem gemütlichen, hippen Hostel namens „Mama Waldy“ verbracht. Neben einem Hund, einer Katze und einen Papagei gab es W-Lan, Computer und Küche…

Kleine bunte Gassen, viele Restaurants, Eisdielen und Geschäftchen bilden eine wunderschöne Altstadt mit viel Flair.
Eine alte Stadtmauer lädt am Abend zum Spatziergang ein. An einen belebten Platz mit spielenden Kindern, Capoera-Gruppen, Grillständen und jeder Menge Gleichgesinnter haben wir den Tag mit einem Bier ausklingen lassen.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Bunte Häuser und Plätze laden zum schlendern ein.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Es gibt viele Museen und ein großes Kulturangebot.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Der Blick von der Stadtmauer am Abend.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

Am Abend klingen Livemusik und Salsarhythmen auf den Plätzen.

...relaxen in der Haengematte am Ufer...

…relaxen in der Hängematte am Flussufer…

Am nächten Morgen ging es mit einen Bus zu unserem nächsten Ziel nach Santa Marta in den Norden. Hier wurden wir von unserem zweiten Couchsurfing Host Brian, einem ehemaligen Army Soldaten aus den USA, welcher 1 Jahr in Griesheim in Deutschland gelebt hat, willkommen. Mit Brian, seiner Freundin, ihrer Tochter und Karine (einer anderen Couchsurferin) haben wir am Dienstag einen Ausflug in das verschalfene Bergdorf „Minca“ gemacht. Mit Brians Motorrad sind wir die Serpentinen in Richtung Dschungel gefahren. Hier haben wir bei der Schweizerin Brigitte und ihrem Kolumbianischen Mann Omar gezeltet. Minca liegt am Fuße der Sierra Nevada del Cocuy, dem östlichen Teil der kolumbianischen Anden. Es ist einer der späktakulärsten Gebiergszüge Südamerikas mit schneebedeckten Bergen, brausenden Wasserfällen, eisigen Kletschern und kristallklaren Bergseen.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Karine, Brigitte, Brian mit Laura, Maria und wir in Minca.

Wanderung durch die Berge in Minca.

In den Bergen von Minca wanderten wir durch abgelegene Dörfer.

Nach unserem Ausflug in die Berge mussten wir natürlich noch einmal an den Stand. Mit leichtem Campinggepäck sind wir zum Tayrona Nationalpark gefahren, er bedeckt rund 12000ha Land und 3000ha Meeresfläche die unter Naturschutz stehen.
Dort ist das Wasser klar, der Sand golden und schwarze Felsen schmücken die Küste. Karibik-Flair pur!

Bei einer zweistündigen Wanderung durch den Dschungel, konnten wir „Mico Titi“ Affen, „Lagartija“ Echsen und viele Vögel sehen. Dann eröffnet sich der Blick aufs Meer…

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Der Weg durch den kolumbianischen Dschungel.

Viele kleine Buchten und kilometerlange Stände...

Viele kleine Buchten…

...aber auch kilometerlange Stände.

… aber auch kilometerlange Stände.

Einer der Campingplätze im Nationalpark.

Campingplätze unter Palmen – bedeutet Kokosnüsse gratis!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Die Esel transportieren die Lebensmittel für die Touris. Vorallem Bier!

Der berühmteste Fußballheld des Landes "Carlos el Pibe Valderrama".

Wir vor dem berühmtesten Fußballheld des Landes „Carlos el Pibe Valderrama“.

Auf dem Rückweg nach Cartagena haben wir wieder eine Nacht bei Brian in Santa Marta verbracht, denn dort hatten wir den Großteil unseres Gepäcks zwischengelagert.

Mit den anderen Couchsurfern und Brian erkundeten wir das Nachtleben von Santa Marta. In der „Carbbar“ feierten wir den Abschied mit netten Kolumbianern. Es ist ein Wahnsinn, wie viel die Kolumbianer trinken können. Hier wird Tequila flaschenweise bestellt und gerne mit Tabasco getrunken!

Im Auto haben wir noch eine gratis Nacht-Stadtrundfahrt durch Santa Marta bekommen.

Djadi aus den Niederlanden, wir, Karine, Brian und ein kolumbianischer Freund.

Djadi aus den Niederlanden, Wir, Karine aus Kanada, Brian und Jose.

Raetselfrage: Kannst du die Katze finden?

Raetselfrage:
Kannst du die Katze finden?

Jetzt sitzen wir gerade wieder im Hostel in Caratgena. Morgen nehmen wir unseren Weiterflug nach Quito. Nach ein paar Tagen in der Stadt, werden wir auf unsere nächste Farm ins Hochland fahren. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn nach 13 Tagen Reisen ohne Arbeit spüren wir den Tatendrang und fühlen uns schon ein wenig Arbeitslos. 🙂

Wir freuen uns auf eure Kommentare und wünschen euch eine besinnliche Weihnachszeit. Hier ist es fast unmöglich in Weihnachtsstimmung zu kommen.