Karnevall in Rio

Die Armut in den Favelas ist unüberschaubar.

Die Armut in den „Favelas“ ist enorm.

In Brasilien sind die Menschen so vielfältig wie die Landschaft, die sie bewohnen. Laut Reiseführer sind 55% der Bevölkerung weiß, 6% schwarz, 38% gemischt und 1% andersfarbig.

Links im Bild der "Zuckerhut".

Mittig-links im Bild der „Zuckerhut“.

Rio de Janeiro ist umgeben von traumhaften Bergen und weißen Sandstränden, grünen Regenwäldern und tiefblauem Meer. Die multikulturelle Bevölkerung der Stadt lebt im Rythmus der Samba-Klänge und tummelt sich gerne an den weltberühmten Stränden von Capacabana und Ipanema, genießt die Aussicht vom „Zuckerhut“ oder feiert in einer der zahlreichen Bars oder Cafés die überall zu finden sind.

„Tall and tan and young and lovely, the girl from Ipanema goes walking…“ wie schon Frank Sinatra gesungen hat. Heute aber im Tanga! Das ist wohl der größte Unterschied zwischen Touris und Einheimischen am Strand.

Am Strand von Ipanema...

Am Strand von Ipanema…

... und Sonnenuntergang an der Copacapana.

… und Sonnenuntergang an der Copacapana.

Einen besseren Abschluss unseres Latein Amerika Aufenthalt als den Karnevall hätten wir uns nicht wünschen können. Die 6 Millionen Einwohner und noch mehr Touristen feiern ausgelassen eine ganze Woche lang. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sind die Straßen voll und an jeder Ecke gibt es „Blocos„. So heißen die Musik-Umzüge mit Trommeln bei welchen tausende Menschen durch die Straßen ziehen. Unser Zuhause bei Sascha war einfach super und dazu mitten im Partybezirk Lapa! Viele Bilder gibt es aber nicht, da alle Wertsachen Zuhause am Besten aufgehoben waren.

Alle sind verkleidet!

Nach dem Frühschoppen mit Miriam vor der „Escadaria de Selarón“.

Eine kleine Abkühlung bei 39 Grand -  das tut gut!

Eine kleine Abkühlung bei 39 Grad – das tut gut!

Die wohl bekannteste Statur der Stadt!

Die wohl bekannteste Statur der Stadt – der Cristo.

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Es wird viel passieren… !

Habt ihr schon gehört...?

Hast du schon gehört…?

Unsere Woche auf der Farm außerhalb von Samaipata war sehr schön. Es war zwar nicht ganz so wie wir es uns vorgestellt hatten, dafür aber sehr entspannend. Zusammen mir 4 anderen Freiwilligen hatten wir viel Spaß. Wir haben viel gelesen, gestrickt und gekocht. Es war eher ein Permakultur Projekt als eine richtige Farm. Für alle die unseren Salasch kennen; eher eine Woche Salasch.

Der Ausblick von der Farm aus.

Der Ausblick von der Farm aus. Der bolivianische Dschungel.

Gruppenfoto im Dschungelcamp :-)

Gruppenfoto im Dschungelcamp 🙂

Eine unserer Arbeiten - eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Eine unserer Arbeiten – eine Wand aus Holz, Flaschen und Lehm.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Das kleine Mädchen fleißig am Arbeiten.

Danielson und Jake beim spielen.

Danielson und Jake beim Spielen.

Anschließend haben wir noch 2 Nächte im Dorf auf einem Zeltplatz verbracht. In Samaipata gibt es aber so gut wie keine Internetverbindung und der einzige Bankomat wollte uns keine „Bolivianos“ ausspucken. Darum wollten wir gestern unsere Weiterreise nach Santa Cruz antreten. Nach 70 km und fast 2 Stunden Fahrt mussten wir aber umkehren, da ein Teil der einzigen Straße in der Nacht zuvor von starkem Regen einfach weggespült wurde. Heute konnten wir die Stelle aber passieren und sind gut angekommen.

In Sucre...

In Sucre…

Wo hier nur Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt.

Wo hier nur braunes Wasser zu sehen ist, war zuvor noch der Asphalt. Passieren unmöglich!

Nach 6 Monaten Lateinamerika wird es Zeit für neue Gesichter und neue Abendteuer. Wie schon von Anfang der Reise an geplant, wollen wir im März einen Stopp in Europa machen. Auf der Suche nach dem günstigsten Ticket von Südamerika nach Europa hat es sich ergeben, dass wir von São Paulo aus fliegen. Da São Paulo aber nun mal in Brasilien liegt, müssen wir jetzt halt nach Brasilien reisen. 🙂
Da São Paulo außderdem sehr nahe an Rio liegt, werden wir unsere letzten Tage in Rio de Janeiro verbringen. Wie es der Zufall will ist genau zu dieser Zeit Karnevall. Und das Beste: Wir haben ein Bett über Couchsurfing bei dem Hessen Sascha Bauer gefunden! 1000 Dank dafür, denn sonst wäre Rio in diesen Tagen unbezahltbar.
Also auf zum Karnevall nach Rio!!!

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Harry und ein süßes Borstenschwein.

Außerdem hatten wir schon seit Dezember mit dem Gedanken gespielt für den Sommer eine Alpstelle zu suchen. Warum? Weil es schön wäre mal wieder ein paar Wochen am gleichen Ort zu sein, weil wir sehr gerne in den Bergen sind, weil Melken und Käsen eine tolle Arbeit ist und es wäre eine gute Möglichkeit unsere Reisekasse ein bisschen aufzubesser. Per Mail hatten wir uns für einige Stellen beworben und viele Absagen auf Grund der aktuellen Entfernung bekommen. Heute jedoch haben wir eine sehr viel versprechende Antwort erhalten. Es könnte also klappen – Drückt uns die Daumen!

Meike mit ihrer neue Freundin Chita.

Meike mit ihrer neue Freundin Chita – ein Brüllaffe.

Unsere Reise und Reiselust ist aber keinesfalls vorbei. Falls es mit der Alm kalppt, werden wir März bis Juni in Europa reisen und arbeiten. Nach der Alp im September, wollen wir dann auf alle Fälle nach Asien oder Afrika. Kommt auf die Flugangebote an.
Aber erst Mal freuen wir uns auf den Zwischenstopp in Deutschalnd und Österreich. Auf die deutsche Sauberkeit, die Pünktlichkeit, das heimische Essen und am wichtigsten auf die Freunde und Familie.

Es wir also viel passieren… Bis bald! Liebe Grüße

Das Glück dieser Erde…

… liegt auf dem Rücken der Pferde.

Diese Woche haben wir nicht wirklich gearbeitet. Wir haben Ausflüge mit den Pferden gemacht, waren im Pool schwimmen. Wir haben also quasi Urlaub gemacht.

Das Gästehaus von außen.

Das Gästehaus von außen.

Unser Zimmer mit groooßem Bett.

Unser Zimmer mit groooßem Bett.

Der Aufenthaltsraum im Gästehaus.

Der Aufenthaltsraum im Gästehaus.

Johnnys Landhaus...

Johnnys Landhaus…

... mit Pool!

… mit Pool!

Gleich am ersten Tag sind wir mit Johnny und den Cowboys über die Hazienda geritten, um die Kühe zu begutachten. Auf dem Land werden die Tiere in verschiedenen Gruppen gehalten. Sie sind immer draußen und bekommen kein zusätzliches Karftfutter. Das Reiten haben wir dann so nebenbei gelernt. 🙂

German, ein echter Cowboy und Pfandfinder!

Herman, ein echter Cowboy und Pfadfinder!

Johnny und ein Cowboy bei der Arbeit. Das Jungvieh wird begutachtet...

Johnny und ein Cowboy bei der Arbeit. Das Jungvieh wird begutachtet…

Über Stock und über Stein! - und durch Flüsse und Gräben!

Über Stock und über Stein – und durch Flüsse und Gräben!

Die ersten Versuche mit dem Lasso...

Die ersten Versuche mit dem Lasso…

... gar nicht so einfach wie es aussieht!

… gar nicht so einfach wie es aussieht!

Eine Gruppe mit ca. 20 Pferden.

Eine Gruppe mit ca. 20 Pferden.

Die Pferde sind sehr scheu und müssen erst eingeritten werden.

Die Pferde sind sehr scheu und müssen erst eingeritten werden.

Unser Gönner Johnny und Herman mit prüfendem Blick.

Unser Gönner Johnny und Herman mit prüfendem Blick.

Die drei Amigos.

Die drei Amigos. Herman, Harry und Johnny.

Außerdem haben wir mit Herman einen Ausflug zum Rio Chirripo unternommen. Wir waren insgesamt über 8 Stunden unterwegs, sind zwischendurch aber auch gelaufen und haben Pausen gemacht. Ein super Ausflug! Die letzten 3 Stunden sind wir allerdings im Regen zurück geritten.
Wir sind die meiste Zeit durch eine Reservat der „CABECAR“ geritten, das sind die Ureinwohner des Gebietes. Heute leben sie jedoch wie wir in Häusern und tragen die gleiche Kleidung. Sie werden vom Staat unterstützt und üben daher meistens keinen Beruf aus… Die meisten Familien leben 1 bis 2 Tagesmärsche von der nächsten Stadt entfernt im Wald.

Ein wunderschöner Ausblick, im Tal hört man schon den Fluss.

Ein wunderschöner Ausblick. Im Tal hört man schon den Fluss.

Zu Fuß mit den Pferden ging es steil bergab.

Zu Fuß mit den Pferden ging es steil bergab.

Fast am Ziel!

Fast am Ziel!

Die Ureinwohner waschen ihre Wäsche am Fluss.

Die Ureinwohner waschen ihre Wäsche am Fluss.

Erst eine Stärkung...

Erst eine Stärkung…

... dann eine kleine Pause!

… dann eine kleine Pause!

Eine typische Straße mit typischem Haus.

Eine typische Straße mit typischem Haus.

Das nächste Dorf, ca. 30 Minuten vom Haus entfernt.

Das nächste Dorf, ca. 30 Minuten vom Haus entfernt.

Wir hatten das Glück Herman bei der Arbeit mit den Pferden begleiten zu dürfen. Diese Pferde sind 4 Jahre alt und werden gerade an den Sattel gewöhnt. Imposant! Die Pferde treten aus und springen wild herum.

Die Pferde werden in einen engen Gang getrieben.

Die Pferde werden in einen engen Gang getrieben.

Herman schnürt den Sattel fest.

Herman schnürt den Sattel fest.

Dieses Pferd trägt zum ersten Mal einen Sattel.

Dieses Pferd trägt zum ersten Mal einen Sattel.

Uns wurde gezeigt wie hier Käse gemacht wird...

Der Bruch wird von der Molke getrennt.

Johnny hat natürlich auch veranlasst, dass man uns zeigt wie hier Käse gemacht wird. Der größte Unterschied ist, dass man hier nur Lab aber keine Kulturen verwendet. Daher hat der Käse kaum Geschmack. Bernardo und Johnny haben uns schon mehrfach angeboten, dass wir bleiben sollen, um für sie Käse zu produzieren. Bernardo hat auch angeboten Ziegen anzuschaffen, wenn uns das lieber wäre. 🙂

Wir haben aber erklärt, dass wir erst mal weiter reisen wollen… Er meint wir können ja in ein oder zwei Jahren zurückkommen!